Montag, 21. Mai 2012

[Rezension] Christa-Maria Suszka - Das Lied von Molly Malone








Hier einmal zum Anhören des Liedes um Molly Malone

Eckdaten:
Taschenbuch: 270 Seiten
Verlag: Aaronis Collection; Auflage: 1 (4. September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3936524394
ISBN-13: 978-3936524390
Größe und/oder Gewicht: 18 x 13,5 x 1,7 cm

Covertext:
Sie war die Tochter einer Fischverkäuferin und trat in die Fußstapfen ihrer Mutter. Molly lernte schon sehr früh, wie sich ein schweres Leben anfühlt. Irland im 19. Jahrundert, einige sehr reiche Menschen und viele sehr arme. Molly gehörte zu den Armen, und doch meisterte sie ihr kurzes Leben mit Mut und einem unerschütterlichen Glauben. Noch heute erinnert die Ballade - Das Lied von Molly Malone - an diese starke Frau, deren Schicksal die Herzen berührt und Mut macht. 

Zum Buch:
Molly ist die Tochter einer irischen Fischverkäuferin. Als bei Unruhen ihre Mutter starb, ist sie 5 Jahre alt. Es ist der Beginn des 19. Jahrhunderts und Irland beginnt um seine Freiheit zu kämpfen. Molly und ihr Bruder Tobi wachsen bei ihrem Vater auf, der sich mehr schlecht als recht um sie kümmert. Schon in jungen Jahren macht sich ihr Vater einen Feind, der fortan alles daran setzt, der Familie Malone zu schaden.
Seit Molly in der Lage ist, selbst Fische zu verkaufen, ist sie auf den Straßen Dublins unterwegs. 
Als junge Frau verliebt sie sich in den Engländer Gregory, einem Freund des Pastors Benedikt. Als sein Vater stirbt, wollen Molly und Gregory heiraten, er will nur noch kurz nach Frankreich und finanziell etwas klären. Aus angedachten 14 Tagen werden 13 Jahre, in denen sie getrennt sind, denn durch eine Intrige ihres Feindes wird Gregory als Dieb angeklagt und nach Australien zwangsdeportiert.
Molly, die schwanger, aber nicht verheiratet war, als Gregory ging, zog derweil ihren Sohn allein auf, immer hoffend, dass Gregory eines Tages wiederkommen wird...

Wer sich ein wenig für die Geschichte Irlands interessiert, hört auch zwangsläufig von Molly Malone. Ihr, einer typischen Fischverkäuferin, wurde stellvertretend für viele Arme und Bedürftige ein Lied gewidmet.
Dieses Lied hat die Autorin veranlasst, auf den Spuren von Molly Malone zu wandeln.
Sie erzählt in dem Buch nicht nur die Geschichte und den kurzen Lebensweg der Molly Malone, sondern  sie ist auch bestrebt, dem Leser ein wenig irische Geschichte nahezubringen.
Auch wenn das Buch zu Beginn ein wenig holprig beginnt, da man von einer Fülle von geschichtlichen Begebenheiten erschlagen wird, gewinnt es schnell Fahrt.
Molly Malone war eine ganz normale junge Frau, die in der ärmlichen Gegend von Dublin groß wurde und dort lebte. Immer fleißig und bestrebt, die Familie über Wasser zu halten, war sie jeden Wochentag mit ihrem Karren unterwegs.
Molly war hilfsbereit und wurde von vielen geachtet und geehrt.
Sehr bildlich und einfühlsam erfährt der Leser um die jahrelange Liebe zu ihrem Gregory, die auch durch lange Trennung nicht schwächer wird. Molly verliert nie den Glauben daran, das er es ehrlich mit ihr meint und zu ihr zurückkommt.
Christa-Marie Suszka hat das Leben der Molly Malone sehr genau recherchiert und mir hat es Spaß gemacht, ein wenig mehr über die bekannte Molly Malone zu lesen.

In Dublin gibt es eine Skulptur von Molly Malone, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Über diese bin ich förmlich gestolpert, als ich dort unterwegs war.

Bewertung:



Zur Autorin:
Die 1962 geborene Christa Maria Suszka lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Speyer. Von Beruf Medizinische Fachangestellte, arbeitet sie seit geraumer Zeit in der Altenpflege. 
Als junges Mädchen hörte sie zum ersten Mal die Ballade von „Molly Malone“. Jahre später reiste sie nach Irland und wandelte durch Dublin auf deren Spuren. Ihre Liebe und Faszination für dieses Land waren der Anlass „Das Lied von Molly Malone“ zu schreiben. 

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 



bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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