Samstag, 16. Juni 2012

[Rezension] Klaus Kormann - Eises Kälte



Leseprobe 



Eckdaten:
Taschenbuch: 190 Seiten
Verlag: Oldigor Verlag; Auflage: 1., verb. Aufl. (1. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981476476
ISBN-13: 978-3981476477
Größe und/oder Gewicht: 20 x 14 x 2 cm

Covertext:
Die Kommissarin Karen Leymann kann sich keinen Reim darauf machen: Der Tote, den man im historischen Eiskeller von Altenberge gefunden hat, ist schon seit mindestens 140 Jahren tot. Dennoch ist seine Leiche nahezu unverwest. Karen kehrt in den Keller zurück und wird Zeugin von Ereignissen, die sich um 1860 in Altenberge abgespielt haben. Zusammen mit ihren Kollegen will sie das Mysterium verstehen und den Mord aufklären ... Ein spannender Krimi um den Eiskeller in Altenberge/Münsterland, in dem bis 1930 eine Bierbrauerei betrieben wurde, der 1996 zum Baudenkmal ernannt und unter Denkmalschutz gestellt wurde. 

Zum Buch:
Als Kommissarin Karen Leymann zum Tatort in den Eiskeller von Altenberge gerufen wird, ahnt sie nicht, dass sich auch ihr Leben ändern wird.
Die Leiche, ein etwa 50-jähriger Mann soll dort schon seit ca. 140 Jahren liegen. Jedoch ist die Leiche nicht verwest und auch blutet sie noch. Sie kann sich keinen Reim darauf machen. 
Der Fall wird aufgrund des Alters der Leiche geschlossen.
Für Karen jedoch ist der Fall nicht zu Ende. Sie fährt zurück zum Tatort und muss feststellen, dass sie dort anscheinend in die Zeit zurückkatapultiert wird, denn sie wird Zeuge der Geschehnisse, die sich um 1860 dort zutrugen. 
Wird sie ein Fall für den Psychiater oder wie sonst soll sie die Vorkommnisse, denen sie scheinbar zusieht, werten? ...

Dieses Buch als Krimi zu benennen, finde ich nicht ganz passend, denn kriminalistisch ermittelt wird ja eigentlich nicht.
Vielmehr geht es in die Richtung einer Zeitreise.
Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen, was aber auch bei nur fast 190 Seiten nicht schwer ist.
Interessiert und neugierig habe ich mich mit Karen auf die Suche nach der Wahrheit gemacht. Es dauert ein Weilchen, bis sie selbst das realisieren kann, was ihr passiert.
Immer diese Träume und die Stimmen, die mit ihr reden und der Zwang, wieder in den Keller zu gehen, haben auch mich neugierig gemacht, wohin das alles führt.
Obwohl ich ab der Hälfte des Buches eine Ahnung hatte, in welche Richtung es sich bewegte, ließ die Spannung keinen Augenblick nach.
Die Protagonistin Karen ist eine junge selbstbewusste Frau, die sehr sympathisch gezeichnet wurde.
Obwohl sie nicht helfen kann, denn alle Geschehnisse sind bereits geschehen, nimmt sie Anteil am Leben der Menschen aus dem 19. Jahrhundert und wünscht sich nichts sehnlicher, als Carolina helfen zu können.

Der Autor hat es sehr gut verstanden, die Gegenwart mit der Vergangenheit im 19. Jh. zu verbinden.
Er beschreibt sehr anschaulich die örtlichen Lokalitäten, so dass der Leser sich diese gut vorstellen und die Ereignisse nachvollziehen kann.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.


Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen vom Oldigor-Verlag)
Klaus Kormann wurde 1958 in Elmshorn bei Hamburg geboren. Er ist seit 1981 verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt seit 2001 mit seiner Frau im Münsterland. Von Beruf IT-Projektmanager, entdeckte er erst im Alter von 50 Jahren seine Liebe zum Schreiben. 2010 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Ebene 17. Der Untergrund“ , eine Science-Fiction-Satire. „Eises Kälte“ ist sein zweites Werk und spielt in seiner neuen Heimat.
Weitere Infos unter: www.klaus-kormann.de

Bibliographie und Rezension von Klaus Kormann findet ihr auf unserer Autorenseite


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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