Montag, 29. Oktober 2012

[Rezension] Jenny-Mai Nuyen - Noir




Leseprobe 


Eckdaten:
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Rowohlt Polaris (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862520285
ISBN-13: 978-3862520282
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,2 cm

Covertext:
Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht ...

Zum Buch:
Nachdem bei einem Unfall seine Eltern ums Leben kamen, besitzt Nino Sorokin eine besondere Gabe. Er kann den Tod von Menschen vorhersehen, so auch seinen eigenen. Er weiß, dass er mit 24 Jahren sterben wird und versucht schon seit langer Zeit, diesem Schicksal zu entgehen.
So trifft er eines Tages in einem Club auf Monsieur Sambedi, der dort Séancen durchführt. Er ist einer aus dem Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Schnell erkennt dieser die Begabung von Nino und versucht ihm weiszumachen, dass er ihm behilflich sein kann, den Tod zu überlisten.
Die Mentoren besitzen Geister und ein Geist von Sambedi ist Noir, die nur von Sambedi und Nino gesehen werden kann. Nino verliebt sich in Noir, die von Sambedi abhängig ist. 
Nino und Noir flüchten und plötzlich haben sie nicht nur Sambedi am Hacken, der sie verfolgt ...

Die Geschichte wird aus der Sicht des Protagonisten Nino erzählt, beginnend mit dem Autounfall, bei dem seine Eltern starben und er 5 Jahre als ist. 
Nach dieser Episode beginnt die eigentliche Erzählung kurz vor Vollendung seines 24. Geburtstages, der ihm durch seine Gabe als sein letzter bewusst wird. 
Zwischen den einzelnen Kapiteln sind Episoden eingeblendet, die sich im JETZT abspielen, auf die sich die Geschichte hinbewegt, bis sie übergangslos im Jetzt angekommen ist (schwer zu erklären). Warum die Autorin diese Kapitel eingefügt hatte, hat sich mir leider nicht erschlossen, zumal sie ja im Lauf der Erzählung noch einmal vorkamen.

Der Autorin ist es nicht gelungen, dass ich Sympathie für die Protagonisten empfinden konnte. Sie wirkten auf mich farblos und blass. Hintergrundwissen, sowohl über die Protagonisten wie auch über die Zusammenhänge, was die Mentoren angeht, fehlen völlig.
In der Mitte des Buches hatte ich des Öfteren das Gefühl, am Text vorbei zu lesen, ohne mir klar werden zu können, was man mir eigentlich sagen wollte.

Was mich in dem Buch penetrant gestört hat, war der unverhältmäßig hohe Konsum an Drogen. Es gab ja so gut wie keine Handlung, die ohne Drogen auskam. Dafür, dass das Buch als Jugendbuch deklariert wird, finde ich es als zuviel.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, wenn auch manchmal für mich inhaltlich unverständlich gewesen.
Wirkliche Spannung kam nicht auf, trotzdem war das Buch so geschrieben, dass ich an der Stange gehalten wurde, dass ich letztendlich wissen wollte, wie es ausgeht.
Das Ende hat mich leider auch nicht wirklich schlauer gemacht.
Schade, die Story an sich scheint Potenzial zu haben, nur mich hat die Umsetzung nicht wirklich überzeugt.
   

Bewertung:



Zur Autorin:
Geschrieben hat Jenny-Mai Nuyen schon immer. Bereits im Alter von 5 Jahren schrieb sie ihre erste Geschichte und mit 13 Jahren konnte sie bereits den ersten Roman vorweisen.
In New York studierte sie Filmwissenschaft.
Jenny-Mai, die in München aufwuchs, lebt heute in Berlin.








An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Claudia von Claudias Bücherregal sowie dem Verlag

bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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