Dienstag, 27. November 2012

[Rezension] Claire Knightley - Dark Moon (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 345
ISBN: 978-3-473-35337-8
Erscheinungstermin:
1. Januar 2011 
Format:
Hardcover
Verlag:
Ravensburger


Klappentext:
Als Lydia im Wald auf einen verwirrten jungen Mann trifft, ist sie verängstigt und fasziniert zugleich. Seine Haut schimmert blass, an Gesicht und Händen hat er Verbrennungen. Verzweifelt bittet er Lydia um Hilfe. Sie bringt den schönen Fremden zu sich nach Hause, doch wenige Stunden später ist er verschwunden. Noch ahnt Lydia nicht, dass ihr Schicksal bereits untrennbar mit dem seinen verknüpft ist - und dass ihr Blut sie zu etwas ganz Besonderem macht.


Rezension:
Die 17-jährige Lydia Garner lebt zusammen mit ihren Eltern in Vancouver. Sie hat einen festen Freund, Mark Dupont, den sie sehr liebt. Doch Marks Familie wurde in letzter Zeit vom Pech verfolgt. Sein Vater George ist mit seiner Baufirma pleite gegangen, sodass die Familie alles verloren hat, inklusive ihres Heimes. Nunmehr ist Familie Duport gezwungen, in einer Mietwohnung zu wohnen, wo sich George Duport immer mehr dem Alkohol hingibt. Die Übergabe des Hauses an die neue Besitzerin obliegt somit Mark, denn auch seine Mutter Maggie hat den Verkauf des Hauses noch nicht verkraftet. Doch etwas merkwürdiges scheint in Vancouver die Runde zu machen. Immer wieder werden erschossene und ausgeblutete Tiere gefunden, auch Lydia und Mark finden ein Reh. Es ist das dritte in einer Serie, wie ihnen die Polizei mitteilt. Doch wer sollte ein Tier töten, es ausbluten und anschließend den Kadaver einfach liegen lassen.

Die neue Besitzerin des Duport-Hauses ist Emilia Frazetta. Sie ist Kunsthändlerin und hat beschlossen, in diesem Haus ihren Lebensabend zu verbringen. Sie freundet sich mit Lydia an, jedoch reagiert Mark, aus Gründen, die er selbst nicht benennen kann, aggressiv auf Emilia. Als Lydia ihrer Großmutter Roseann von Emilia erzählt, rät auch diese ihr, sich von der Frau fern zu halten, da diese ihr nur böses will. Jetzt versteht Lydia die Welt nicht mehr, denn woher kennen sich diese beiden ungleichen Frauen?

Es sind Sommerferien in Vancouver und Lydia langweilt sich schrecklich. Ihre Freunde sind alle verreist, Mark hat einen Ferienjob angenommen, um etwas Geld in die Haushaltskasse zu spülen und Lydias Eltern sind arbeiten. So verbringt sie ihre Zeit bei ihrer Großmutter und auch bei Emilia, eine Frau, die sie trotz aller Warnungen faszinierend findet. Eines Nachts beobachten Lydia und Mark Emilia mit einem jungen Mann. Kurze Zeit später stirbt sie und Lydia versucht zusammen mit ihrer Mutter zu ergründen, ob Emilia Familie hatte. Dann fällt Lydia auf, dass das Auto Emilias verschwunden ist. Durch Zufall sieht sie das Auto in einem Wald versteckt stehen und noch etwas mehr findet sie. Jack Valentine, den jungen Mann, mit dem Emilia in jener Nacht zusammen war. Vom ersten Moment an fühlt Lydia sich zu dem jungen Mann, der nur wenige Jahre älter zu sein scheint als sie, hingezogen und auch als sie sein Geheimnis erfährt, schreckt sie das nicht ab, denn Jack ist ein Vampir, der von der Gemeinschaft der Vampire bereits seit über 50 Jahren auf der Flucht ist. Jetzt sind sie ihm so nahe gekommen, wie niemals zuvor und nur Lydia kann ihn retten. Doch ist sie bereit, ihr Leben, ihre bisherige Existenz aufs Spiel zu setzen um mit dem Wissen zu leben, dass es noch eine Welt außerhalb ihrer Vorstellungskraft gibt?


Ein gelungener Auftakt! Der Plot des Buches wurde sehr anschaulich und detailliert erarbeitet, wies jedoch einige kleine Schwächen auf, da, fast umgehend nach Erscheinen Jack Valentine, der restliche Handlungsverlauf leicht zu erahnen war. Die Figuren fand ich sehr facettenreich ausgearbeitete, sodass diese mir fast vom ersten Augenblick an wie echte Menschen erschienen und nicht nur Figuren in einem Buch. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich das Buch am liebsten an einem Stück gelesen hätte, was jedoch leider zeitlich nicht möglich war. Mit großen Erwartungen sehe ich dem nächsten Band "Dark Heart" entgegen.

Bewertung

Die Autorin: 
Claire Knightley ist das Pseudonym einer deutschsprachigen Autorin, die bisher nicht mit ihrem wahren Namen in die Öffentlichkeit getreten ist, so dass über die Autorin keine Informationen bekannt sind. (Übernommen von lovelybooks)

Wie ich zu dem Buch kam:
Dieses Buch hat mich bei einem Büchereibesuch spontan gesprochen, sodass es spontan entliehen wurde.

1 Kommentar:

Romina Agus hat gesagt…

Hullo :)

wuha... meine Wunschliste wird lang ^^ Also das Buch hört sich wirklich sehr spannend an, danke für die Rezi dazu.

LG
Romi