Montag, 26. November 2012

[Rezension] Niamh O'Connor - Jo Birmingham 01: Opferspiel




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Diana Verlag (9. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453291131
ISBN-13: 978-3453291133
Originaltitel: If I never see you again
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3 cm

Inhalt gem. Diana-Verlag:
Jo Birmingham ist alleinerziehende Mutter und eine der wenigen Kommissarinnen der Dubliner Polizei. Ihr Leben zwischen Karriere und Mutterpflichten gleicht einem Drahtseilakt, und dass ihr Chef gleichzeitig ihr Exmann ist, macht die Situation nicht gerade leichter. Als eine Reihe brutaler Morde die Stadt erschüttert, entdeckt Jo den entscheidenden Hinweis, der eine Spur zum Täter liefert. Auch scheint zwischen den Morden und dem mysteriösen Entführungsfall „Katie Freeman“ eine Verbindung zu bestehen. Die Neunjährige muss Schreckliches erlebt haben, denn obwohl sie körperlich unversehrt zurückgekehrt ist, spricht sie seitdem kein Wort mehr. Dabei kann nur sie die Polizei zu ihrem Peiniger führen …

Zum Buch:
Jo Birmingham ist eine taffe Kommissarin, der es endlich gelungen ist, einmal die Leiterin eines Ermittlungsteams zu sein. Sie ist alleinerziehende Mutter des 16-jährigen Rory und des 1-jährigen Harry und zu allem Übel ist ihr Exmann auch noch ihr Vorgesetzter. 
Durch diesen neuen Fall kann sie endlich zeigen, was sie drauf hat und vielleicht gelingt es ihr ja, anschließend eine Versetzung erwirken zu können.
Anfänglich ging es nur um die Prostituierte Rita Nulty, aber bald gibt es weitere Tote zu verzeichnen, so unter anderem einen Gangsterboss. Alle Morde finden innerhalb des Reviers statt, was schon verwundert. Bald steht fest, dass die Morde aller Wahrscheinlichkeit zusammenhängen und dass sie einen  biblischen Hintergrund haben. Nachdem Jo das erkannt hat, weiß sie auch, wann es das nächste Opfer geben wird. Auch ist bald klar, dass es auf dem Revier eine undichte Stelle gibt, denn es gelangen immer wieder Informationen nach draußen.
Obwohl sie anfänglich Probleme mit ihrem Ermittlerteam hat und auch ihr Exmann ihr nicht sonderlich behilflich ist, ist sie fest entschlossen, den Mörder zu finden und ihn zur Strecke zu bringen ...

Niamh O'Connor hat mit diesem Buch ihr Romandebüt geschrieben. Gleichzeitig ist es der Auftakt einer Thrillerreihe um die Dubliner Kommissarin Jo Birmingham.
Als alleinerziehende Mutter schafft sie den Spagat zwischen Kindererziehung und Fulltime-Job bei der Polizei. Sie ist eine starke Persönlichkeit, auch wenn in ihrem privaten Leben nicht alles nach Wunsch verläuft. 
Ihr Exmann ist gleichzeitig ihr Vorgesetzter, was noch zusätzlichen Stress bedeutet, denn obwohl er ausgezogen ist und eine Freundin hat, würde er gern wieder zu Hause einziehen wollen.
Die Gefühlswelt der beiden konnte ich nicht ganz nachvollziehen, das war in meinen Augen nichts ganzes und nichts halbes.

Jo kommt oftmals recht hart rüber. Wo ihre Kollegen ein wenig "weich" sind, muss sie sich den Männern gegenüber behaupten, sie lässt für sich keine Schwäche gelten. Sie ist in ihrer Art sehr bestimmend, was sie jetzt nicht unbedingt zum Sympathieträger machte.
Von den anderen Protagonisten hat man leider nicht soviel Hintergrundwissen erfahren, wie ich es mir gewünscht hätte. So hätte ich gern ein wenig mehr über Dan, ihren Exmann erfahren. So hoffe ich, dass man vielleicht im Folgeband von ihm etwas mehr lesen kann.

Die Story des Romans ist gut durchdacht und absolut glaubwürdig. Spannung wird schon von Beginn an aufgebaut, die sich bis zum Finale hin steigert.
Die Lösung des Falls ist mehr als überraschend, weil man absolut keine Chance hatte, diesen Täter zu vermuten.     

Letztendlich ein spannender Thriller, der zwar einige Opfer zu verzeichnen hat, aber nicht so blutig und unappetitlich daherkommt. 
Er macht neugierig auf den Folgeband, denn wie es mit Jo und Dan weitergeht, das bleibt am Ende offen.

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom Diana-Verlag)
Niamh O'Connor gehört zu Irlands bekanntesten Kriminaljournalistinnen und hat bereits sechs Sachbücher über wahre Verbrechen verfasst. Ihre Tage verbringt sie meist im Strafgerichtshof in der Nähe der Anklagebank, abends führt sie Interviews mit der Polizei, den Opfern und den Tätern. Opferspiel ist Niamh O'Connors erster Thriller, der in ihrer Heimat Irland begeistert aufgenommen und für einen Preis als bestes Debüt nominiert wurde.

Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich bei Claudia von Claudias Bücherregal und bei der


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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