Samstag, 17. November 2012

[Rezension] Petra Schier - Der himmlische Weihnachtshund




Leseprobe


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (25. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352008493
ISBN-13: 978-3352008498
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,2 x 1,8 cm

Inhalt gem. Aufbau-Verlag
Friede, Freude, Hundekuchen
Beim Aufräumen kurz vor Weihnachten findet Santa Claus einen alten Wunschzettel: Ein neunjähriger Junge namens Michael wünscht sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Leider hat der schusselige Weihnachtsmann die beiden Wünsche zwanzig Jahre nicht beachtet und beschließt, nun nachzusehen, was aus dem Jungen geworden ist. Michael besitzt nun eine Fabrik für Hundefutter und soll in Kürze heiraten, doch er ist alles andere als glücklich. Santa Claus berät sich mit seinen Helfern. Sie glauben eine vorzügliche Idee zu haben und schicken einen jungen Labrador zu Michael. Der Hund soll ihm helfen, sein Glück zu finden. Tatsächlich führt der Hund ihn zu Fiona, aber damit bricht kurz vor Weihnachten das schiere Chaos aus. 

Zum Buch:
Für Santa Claus wird es Zeit, mal wieder sein Arbeitszimmer zu renovieren, da findet er einen Wunschzettel, der seit 20 Jahren überfällig ist. Ein Wunschzettel von dem damals 9-jährigen Michael, der sich wünschte, dass seine beste Freundin Fiona nicht wegziehen müsste und wenn doch, dass er wenigstens einen kleinen Hund als Spielgefährten bekommen könnte.
Santa Claus wäre nicht Santa Claus, wenn er nicht versuchen würde, diesen Fehler wieder gut zu machen.
Er schickt Michael einen kleinen Labrador, der Michael direkt zu Fiona führt, die seit kurzem wieder in der Stadt ist und sich dort als Tierärztin niedergelassen hat.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf, wenn da nur nicht Linda wäre, die Freundin von Michael, die sich nicht einfach beseite schieben lässt ...

Das ist von Petra Schier mein erster Weihnachtsroman. Da ich ein ausgesprochener Katzennarr bin, hatte ich so meine Bedenken, ob ich denn auch einen Hund in mein Herz schließen könnte. Ich weiß nun ... ich kann.

Die kleine Hundedame, die aufgrund ihrer Liebe zu Hundekeksen den Namen Keks erhält, schleicht sich still und heimlich in die Herzen sowohl von Michael und Fiona, wie auch in das des Lesers.
Sie hat von Santa Claus den Auftrag bekommen, Michael und Fiona wieder zusammen zu bringen, was sie auf ihre liebenswerte und tapsige Art mehr als gut macht. Ihre Gefühle und Gedanken, die sie natürlich nur bellend anbringen kann, werden dem Leser kursiv dargestellt. Auch die Sprache ist entsprechend einem Jungtier... einfach nur süß.
Die Kleine muss man einfach gern haben, wenn man ein Herz für Tiere hat.

Es ist eine süße vorweihnachtliche Geschichte mit zwei sehr sympathischen Protagonisten, die es sich beide nicht leicht machen.
Michael, vormals kein Kostverächter von Frauen und einer Fast-Verlobten nimmt sein Leben, wie es kommt. Seine Freundin Linda wurde ihm von seinen Eltern ans Herz gelegt und da die Verbindung gut zum Geschäft passt und er eh nicht die große Liebe gefunden hat, macht es ihm auch nichts aus, eine Zweckehe zu führen, so wie seine Eltern es ihm vorgelebt haben.

Trotz der 20 Jahre, die seit dem Wegzug von Fiona vergangen sind, hat er seine Jugendfreundin nie vergessen. Als sie sich wiedertreffen, knistert es von Beginn an auf beiden Seiten.

Eine kurze, aber zu Herzen gehende Liebesgeschichte, für die man eh um die Weihnachtszeit sehr empfänglich ist.
Ich hatte sehr viel Freude an dem Buch, wenn es auch leider viel zu schnell vorbei war. Man muss sich nicht anstrengen, um es in einem Rutsch durchzulesen, aber ein beseitelegen wäre eh nicht gegangen.

Diese süße Weihnachtsgeschichte mit der kleinen Keks, die sich in alle Herzen gekrümelt hat, empfehle ich sehr gern weiter.


Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. 



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Petra Schier bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Die Bibliographie von Petra Schier und unsere Rezensionen findet ihr HIER

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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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