Montag, 5. November 2012

[Rezension] Stephen Leather - Der Wert des Blutes



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: AmazonCrossing (4. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1612183336
ISBN-13: 978-1612183336
Originaltitel: Once Bitten
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2 cm

Covertext gem. Amazon:
Als ein fünfzehnjähriges Mädchen kauernd und blutverschmiert über der Leiche eines Mannes gefunden wird, dessen Kehle herausgerissen wurde, kann es Polizei-Psychologe Jamie Beaverbrook kaum glauben, als ihre psychologischen Tests unauffällig sind. Auch wenn Beaverbrook nicht an Vampire glaubt, sieht er sich mit der Möglichkeit konfrontiert, dass die Schatten von Los Angeles eine Welt bergen, die denjenigen Zuflucht bietet, die nie altern und für die Blut mehr wert ist als Gold.

Zum Buch:
Jamie Beaverbrook, 35 Jahre, ist Kriminalpsychologe. Mittels eines Programmes, das er selbst entwickelt hat, kann er anhand von 500 Fragen feststellen, ob ein Täter zurechnungsfähig ist oder nicht. Bei einer solchen Befragung trifft er auf Terry Ferriman, die man festgenommen hatte, als man sie über einer Leiche gefunden hatte, das Gesicht voll vom Blut des Getöteten.
Sie wird für zurechnungsfähig gehalten und später aufgrund fehlender Beweise auf Kaution freigelassen. 
Beverbrook ist fasziniert von der jungen Frau.
Nach ihrer Freilassung sucht sie den Kontakt zu Beaverbrook.
Er verliebt sich in Terry, obwohl ihm bewusst ist, dass irgendetwas mit ihr ganz und gar nicht stimmt.
Sie wirkt definitiv älter als 25 Jahre, sie benutzt einen Namen, deren eigentliche Eigentümerin schon seit Jahren tot ist, sie mag Blut.
Was genau oder wer ist Terry, kann er ihr vertrauen oder wird er von ihr doch nur ausgenutzt? ...

Stephen Leather hat uns hier einen fantasybehafteten Krimi vorgelegt. 
Was anfänglich als normaler Krimi begann, entwickelt sich langsam in die Fantasyrichtung. 
Terry Ferriman ist eine junge Frau, die man neben einer Leiche findet und die mit Fortschreiten des Romans dem Leser immer mysteriöser erscheint. Immer hat man die Frage im Hinterkopf, ist sie nun ein Vampir oder nicht? Wer ist diese junge Frau, die sich hier an den Psychologen herangemacht hat?
Jamie Beaverbrook wird als 35jähriger Mann benannt, der gute 10 Jahre älter aussieht. Da fragt man sich, was zieht eine Schönheit von 25 Jahren zu einem solchem Mann hin? Die Liebesbeziehung der beiden konnte von mir nie ernsthaft in Betracht gezogen werden, sie wirkte auf mich nicht glaubhaft. 

Jamie Beaverbrook wurde anhand eines seiner ersten Einsätze bei der Polizei seitdem als Vampirjäger oder van Helsing genannt. Mit seinem Auto werden Spielchen seitens seiner Kollegen gemacht, wie bespielsweise das Befestigen einer Fledermaus an seiner Antenne. Diese immer wiederholten Anspielungen  darauf nervten, wirken auf den Leser wie das Spielen und veralbern von unreifen Jungen. 

Die Story an sich hat Potenzial, die Umsetzung war jetzt nicht so gelungen. Lange plätscherte die Geschichte vor sich hin, bis ein wenig Spannung aufkam. Das Ende wiederum überzeugte mich, da es ein offenes ist und man als Leser nur Vermutungen anstellen kann, wie es letztendlich ausgeht.

Was ich als richtig nervig empfand war die Grammatik. Ab und an fehlte ein Wort im Satz, ein anderes Mal standen die Wörter gleich doppelt da. Es war nicht immer möglich, den Sinn einiger Sätze zu verstehen, da sollte das Lektorat noch einmal drüberschauen.


Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen von Amazon)
Bestsellerautor Stephen Leather wurde in Manchester geboren. Er studierte Biochemie und war unter anderem als Journalist tätig, bevor er sich 1992 ganz dem Schreiben widmete. Stephen Leather lebt in Irland, wo er bereits an seinem nächsten Thriller arbeitet.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei 
 
bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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