Montag, 24. Dezember 2012

[Rezension] Angela von Gatterburg - Ein Engel im Mondlicht




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (5. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746628822
ISBN-13: 978-3746628820
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,4 cm

Inhalt gem. Aufbau-Verlag:
In romantischer Mission
Engel Nr. 19 entdeckt einen Fehler im himmlischen Verwaltungsapparat, der zwei Menschen um die Liebe ihres Lebens bringen wird. Er macht sich auf den Weg zur Erde. Doch seine Reise endet mit einer Bruchlandung, bei der er sein Gedächtnis verliert. Orientierungslos verirrt er sich ins Haus des bayrischen Grantlers Willi Obermayr, der mit seinem Dackel, seiner alleinerziehenden Tochter Marie und deren Tochter Jennifer zusammenlebt. Marie hat jede Menge Probleme – vor allem mit ihrem Kollegen Georg. Und nun bringt auch noch Engel Nr. 19 das Leben seiner Gastfamilie gründlich durcheinander, während er fieberhaft versucht, die beiden verirrten Herzen zu finden, die zueinandergehören.

Zum Buch:
Engel Nr. 19 merkt, dass bei der Vergabe der Melodie des Himmels was schief gegangen ist. Obwohl er ein Hilfsengel ist und niemand auf ihn hört, macht er sich selbst auf den Weg zur Erde, um es wieder richtig hinzubiegen.
Auf dem Weg zur Erde kommt er ein wenig aus der Bahn, zu allem Unglück ist er auch noch sichtbar und nach einem Unfall fehlt ihm ein klein wenig das Gedächtnis.
Er landet im tiefsten Bayern bei Willi Obermayr, der zusammen mit seiner Tochter Marie und der Enkelin Jennifer lebt.
Da der Engel keinen Namen hat, bekommt er von Willi den Namen Paule.

Marie ist Journalistin und damit beauftragt, der "himmlischen" Erscheinung, die von einigen Personen gesichtet wurde, nachzugehen.
Dass der Verursacher bei ihr zu Hause sitzt und versucht, seiner Mission nachzugehen, ahnt sie zu dem Zeitpunkt noch nicht ...

Dieses Buch zu lesen macht wirklich Freude. Mit viel Witz und bayrischem Charme ist es der Autorin gelungen, ein Buch zu schreiben, das man nicht mehr aus der Hand legen mag. Muss man glücklicherweise auch nicht, denn die nicht einmal 200 Seiten hat man schnell durchgelesen.

Engel Paule, von nichts eine Ahnung, kommt nach Bayern. Er weiß nur, dass er eine Mission zu erfüllen hat, tja, wenn er doch bloß noch wüsste, welche.
Sein Gedächtnis hat er aber schnell wieder zurück und so macht er sich an die Arbeit. Schließlich bekommt er ja auch Hilfe, selbst wenn es sich um einen so stachligen Gefährten wie einen selbstverliebten Kaktus handelt.

Den bayrischen Dialekt nachzuvollziehen, hat man dank der geschriebenen Sprache der Autorin keine Probleme. Beim Lesen fühlte ich die Worte regelrecht gesprochen, so lebendig wirkten sie auf mich.
Engel Paule stiftet ein wenig Verwirrung, macht dort den einen glücklich und hilft anderen, ihr bestes zu geben.
Man schließt ihn in sein Herz, ob man will oder nicht, letztendlich möchte jeder mit solch einem Engel einmal in Berührung kommen.

Es ist eine fantastische Geschichte, die sich einem förmlich zur Weihnachts- bzw. Winterzeit aufdrängelt. In diesem Fall sollte man der Drängelei nachkommen, denn es lohnt sich.
Man wird mit einem bezaubernden, humorvollen Roman belohnt, voller Herzenswärme und auch Liebe, voller Humor und der Hoffnung, dass es wirklich Engel geben möge.



Bewertung:



Zur Autorin:

(übernommen vom Aufbau-Verlag
Angela von Gatterburg, Jahrgang 1957, arbeitet beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL und lebt mit ihrem Mann in München. Beruflich kommt sie zwar nur selten dazu, sich mit Himmelsboten zu befassen, privat ist sie ihnen gegenüber jedoch sehr aufgeschlossen. 

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Sabine hat gesagt…

Das hört sich wirklich gut an, liebe Monika.
Ich hab mir das Buch gleich mal auf meinen Weihnachts-Wunschzettel für 2013 gepackt.

Liebe Grüße von
Sabine