Montag, 31. Dezember 2012

[Rezension] Fanny Wagner - George Clooney, Tante Renate und ich




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: rororo (1. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349925932X
ISBN-13: 978-3499259326
Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,4 x 2,6 cm

Inhalt gem. Rowohlt-Verlag:
Für die Liebe ist es nie zu spät!
Mit Männern hat Eva nur Pech, dafür hat sie eine tolle WG! Doch dann steht plötzlich Tante Renate vor der Tür – ein Rohrbruch hat ihre Wohnung unter
Wasser gesetzt. Kurzerhand wird die rüstige Dame im Gästezimmer einquartiert und aus der Dreier-gemeinschaft ein Viererchaos. Evas Tante merkt schnell, dass ihr Gesellschaft gut tut – und dass sich im Internet massenhaft einsame Herzen tummeln. Renate traut sich: Date-Alarm. Und auch Eva überwältigen die Gefühle. Denn im Treppenhaus begegnet sie einer jüngeren Ausgabe von George Clooney ...

Zum Buch:
Gerade erst zieht ihr ehemaliger WG-Kumpel Oliver aus, um demnächst zu heiraten, da bieten Eva und Antonia ihrer Freundin Bettina an, doch zu ihnen in die WG zu ziehen. Auf die Art und Weise kann sie ihren Untermieter Ferdinand rausschmeißen und ihre Wohnung auflösen.
Kurz danach steht Evas Tante Renate vor der Tür und zieht ins Gästezimmer, da bei ihr zu Hause ein Wasserrohrbruch ist.
4 Frauen, bei denen es hoch hergeht. Eva lernt auf der Treppe George Clooney im jüngeren Format kennen und verliebt sich, Tante Renate macht auf Online-Dating und fällt dem falschen in die Hände und Bettina hat mit Ferdinand auch noch eine Rechnung offen, also Action ist vorprogrammiert bei den Bewohnern der WG ...

Hach, wer träumt nicht davon, George Clooney im Hausflur zu begegnen. Eva trifft die jüngere Version und hofft darauf, ihn wiederzusehen, wozu sie auch so einiges auf die Beine stellt.
4 Frauen in einer WG, alle Single und jede hat so ihre Geschichte, was Männer angeht. 
Irgendwie ist aber auch jede auf der Suche nach Mr. Right.
Als Tante Renate in die WG zog, wurde ihr gezeigt, wie das mit den Internet funktioniert und sie stürzt sich voller Eifer in die Welt des Online-Dating.

Natürlich lässt die Autorin den Leser auch an ihren Dates teilhaben und erfreut ihn mit den Missgriffen, die das Tantchen dabei erlebt. 
Bis Tante Renate an einen Herrn gelangt, der die gesamte WG hellhörig werden lässt und sie sich genötigt sehen, zu handeln.

Es geht turbulent und abwechslungsreich in der WG zu, alle halten zusammen und stehen zueinander.

Ein absolutes Schmankerl sind die Begegnungen mit ihrem ehemaligen WG-Kumpel Oliver und seiner Braut Kirsti. Die Autorin hat die Worte von Kirsti so geschrieben, wie sie sprach, und das war nicht alles supah.
Auch habe ich jetzt einen etwaigen Eindruck, wie viele Rotschattierungen es gibt, und das nur, weil Kirsti sich in der Farbe ihres Hochzeitskleides nicht einig werden konnte.

Was mich ein klein wenig störte war, dass das Buch plötzlich zu Ende war. Ich hätte gern noch ein wenig darüber gelesen, was aus Ferdinand geworden ist und wie Adrians Auftrag (ich möchte jetzt nicht zu viel verraten) erledigt wurde.

Ach ja, so ganz nebenbei erfährt man auch noch, was in England die häufigste Verletzung beim Sex ist :-)

Als Fazit kann ich sagen, dass es ein höchst amüsantes Buch war und  keineswegs langweilig. Es gibt Romantik, Liebe, Freundschaft, Spannung beim Detektiv spielen und ein klein wenig durfte auch der Rache gefrönt werden. 
Ein wunderbares Buch zum Abschalten. 

Bewertung:



Zur Autorin:

(Text vom Rowohlt-Verlag)
Fanny Wagner ist Autorin und Illustratorin und hat unter ihrem richtigen Namen Hermien Stellmacher bereits zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. «George Clooney, Tante Renate und ich» ist ihr erster Frauenroman. Die Autorin lebt mit Mr. Right und ihren beiden Katern in der Fränkischen Schweiz, in einem kleinen Ort, in dem es mehr Hühner als Menschen gibt.







An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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