Samstag, 22. Dezember 2012

[Rezension] Lena Mazzai - Das Leben ist ein Apfelstrudel




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 263 Seiten
Verlag: AAVAA Verlag UG; Auflage: 1., Aufl. (5. Januar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862548260
ISBN-13: 978-3862548262
Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 14 x 1,6 cm

Inhalt gem. Aavaa-Verlag:
Von der besten Freundin verraten, den Job geschmissen, das Herz dem Falschen geschenkt ... und was nun? Für Carlotta gibt es nur einen Ausweg – weg aus Deutschland.
Und wer hier in den sauren Apfel beißen musste, der geht natürlich wohin? Ins Land des "Dolce Vita"! Doch schnell bemerkt Carlotta, dass auch in Italien nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Intrigen, Verwechslungen und herbe Rückschläge pflastern den Weg zu ihrer eigenen "Strudeleria". Und dann ist da noch Paolo.
Mit viel Elan und einer Portion Galgenhumor arbeitet Stehaufmännchen Carlotta unnachgiebig an ihrem Happy End und lernt dabei vor allem eines: Leben ist das, was passiert, während man ganz andere Pläne schmiedet.

Zum Buch:
Carlotta arbeitet in einer PR-Agentur und ihre beste Freundin Diana ist ihre Chefin.
Gerade als sie denkt, dass sie befördert wird, bekommt sie Jakob Bachmann vor die Nase gesetzt. Sie haben gerade einen wichtigen Auftrag an Land gezogen und alle Vorschläge von Carlotta werden von ihm verändert.
Carlotta ist nicht glücklich darüber, trotzdem verliebt sie sich in den Schönling.
Als sie bei dem Event jedoch Diana und Jakob in flagranti erwischt, ist Schluss mit lustig, sie kündigt mit sofortiger Wirkung.
Was aber soll sie jetzt machen?
Sie besinnt sich darauf, was ihr wirklich Spaß macht und entschließt sich, nach Italien auszuwandern.
Mit Hilfe ihres guten Freundes Mario findet sie in Italien ein Haus und hat vor, dort im Ort eine Strudeleria zu eröffnen.
Sie findet dort eine neue beste Freundin, Maria, die ihr hilft, wo immer es geht.
Aber sie trifft auch auf massiven Widerstand, man versucht sie zu verjagen und zu boykottieren.
Warum macht man ihr das Leben so schwer und wer versucht zu verhindern, dass sie dort ihren Laden eröffnet?
Wird es ihr gelingen, in Italien eine neue Liebe zu finden?

Das Buch hätte auch heißen können "Carlotta beißt sich durch". Ein fantastischer Roman der Autorin über eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt.
Carlotta wurde während ihrer Zeit als PR-Assistentin von ihrer "besten" Freundin nur ausgenutzt. Warum sie das so lange mitgemacht hat, habe ich nicht ganz verstanden, aber ihr hatte der Job Spaß gemacht und so hat sie darüber hinweg gesehen.
Ganz anders dann in Italien. Dort versucht man, ihr Angst einzujagen und sie zu vergraulen. Es wird so ziemlich alles boykottiert, was möglich ist, wobei ich über die Ideen, die der Autorin eingefallen sind, schon schmunzeln musste.
Obwohl Carlotta kurz davor stand, alles hinzuschmeißen, geht sie der Sache auf den Grund, wer und vor allem warum man versucht, sie loszuwerden.

Aber auch mit der Liebe hat sie in Italien so ihre Probleme. Da ist der nette Nachbar, der sich ziemlich merkwürdig verhält. Andererseits lernt sie im Park beim spazierengehen Paolo kennen, einen ruhig wirkenden Mann kennen. 

Beim Lesen hat man viel Spaß, Carlotta zu begleiten. Die sympathische Protagonistin möchte man gern als Freundin haben, denn das Herz hat sie auf dem rechten Fleck. Sie ist eine Kämpfernatur und mit viel Humor löst sie letztendlich alle anfallenden Probleme, mögen es nun ihre eigenen sein oder die der anderen.
Ich musste mehrmals lachen, weil die Situationskomik und der verbale Schlagabtausch einfach nur zum lachen war.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich leicht lesen. Man hat keine Probleme, das Buch in einem Ritt durchzulesen, wenn man sich erst einmal festgebissen hat. Ja, man mag es auch gar nicht weglesen, denn man möchte ja wissen, wie es weitergeht.

Ich werde mir die Autorin auf alle Fälle merken und hoffe auf weiter so humorvolle und fesselnde Werke von ihr.



Bewertung:




Zur Autorin:

(übernommen vom Aavaa-Verlag)
Lena Mazzai, geboren 1987, lebt und studiert in Innsbruck. Schon als Kind bewies die gebürtige Linzerin ihr Talent zum Schreiben. Ihr Debütroman „Das Leben ist ein Apfelstrudel“ ist durch einen siebten Sinn für die Feinheiten der Sprache und eine gute Portion Wortwitz gekennzeichnet. Über Bücher sagt sie: „Ein guter Roman ist wie ein Überraschungsei – er vereint Spiel, Spaß und Spannung!“

An dieser Stelle  möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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