Montag, 31. Dezember 2012

[Rezension] Michelle Zink - Die Prophezeiung der Schwestern 01




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. Oktober 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442473985
ISBN-13: 978-3442473984
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Prophecy of the Sisters
Größe und/oder Gewicht: 20 x 13,4 x 3,8 cm

Inhalt gem. Goldmann-Verlag:
Die eine die Wächterin, die andere das Tor, so hat es die alte Prophezeiung für die beiden Zwillingsschwestern Lia und Alice vorgesehen. Eine von ihnen empfänglich für das Gute, die andere angezogen vom Bösen. In ihren Händen liegt das Schicksal der Welt, nur sie bestimmen, ob die Dunkelheit die Erde einnehmen wird. Und so nah sie sich auch waren, jetzt müssen sie gegeneinander kämpfen, wenn es ein muss, bis zum bitteren Ende …

Zum Buch:
Im Normalfall tröstet man sich gegenseitig, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat. Als die Zwillingsschwestern Lia und Alice ihren Vater zu Grabe tragen, gibt es kein gemeinsames Trauern, im Gegenteil. Was sich schon seit einiger Zeit abzeichnete, verstärkt sich jetzt, es gibt keine Gemeinsamkeiten, sie entfernen sich immer weiter voneinander.
Seit dem Tod ihres Vaters bildete sich auf Lias Handgelenk ein seltsames Zeichen und sie erhält von einem unbekannten Mädchen ein dazu passendes Medaillon.
Bei der Durchsicht der Bücher ihres Vaters fällt ihr ein Buch mit einer seltsamen Prophezeiung in die Hände. Nach dieser gibt es Zwillingsschwestern, von denen die eine das Tor, die andere die Wächterin ist. Kann es sein, dass sie und Alice damit gemeint sind? Aber wer ist sie selbst? ...

Dieses Buch ist der Auftakt einer Trilogie um die beiden Zwillingsschwestern Lia und Alice.
Hier geht es um die Prophezeiung, die das Leben der Schwestern ändern wird.
Im Laufe des Buches erfährt man erst die volle Tragweite der Prophezeiung und die Aufgabe der Schwestern.
Lia, die nur einen Teil der Prophezeiung im Haus ihres Vaters findet, macht sich auf die Suche nach deren Rest. Dabei bekommt sie Hilfe von Sonia und Luisa, die seltsamerweise auch Zeichnungen an ihren Handgelenken haben, auch wenn diese etwas von dem Lias abweichen.

Aus vielen kleinen Puzzleteilchen und den gelegentlichen Besuchen in der Zwischenwelt erfährt Lia, welch schwere Aufgabe sie vor sich hat, die sie laut der Prophezeiung zu erfüllen hat.

Der Roman ist in der Ich-Form aus der Sicht von Lia geschrieben, was leider damit auch die Gedanken und Gefühle von Alice, ihrer Zwillingsschwester ausschließt.
Es herrscht eine drückende Atmosphäre während des ganzen Buches, was sicherlich so gewollt ist.
Wirkliche Spannung konnte ich leider nicht feststellen, die Handlung plätscherte gleichbleibend vor sich hin.
Bei Lias Recherchen störte mich oftmals, dass sie zu bestimmten Ergebnissen erst über Umwege kam, wo ich als Leser mir schon so meine Gedanken gemacht hatte, auf die sie auch eher hätte kommen können.

Alles in allem hat mich der Roman von Michelle Zink nicht überzeugt und es hatte zur Folge, dass ich die zwei folgenden Bände der Trilogie sofort von meiner Wunschliste gestrichen habe, denn das muss ich mir dann doch nicht antun.




Zur Autorin:
(übernommen vom Goldmann-Verlag)
Michelle Zink ist im Süden Kaliforniens aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie in New York. Schon immer hat es sie fasziniert, alte Legenden und Erzählungen zu hinterfragen und weiterzuspinnen. Bisweilen entstanden daraus ganz eigene, neue Stoffe – und so kam ihr auch die Idee zur »Prophezeiung der Schwestern«. Die Trilogie hat international Begeisterung hervorgerufen, die Übersetzungsrechte wurden in fast zwanzig Länder verkauft.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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