Freitag, 28. Dezember 2012

[Rezension] Sabine Städing - Anna und die flüsternden Stimmen




Leseprobe


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje); Auflage: 1 (17. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3414821141
ISBN-13: 978-3414821140
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 2,6 cm

Inhalt gem. Boje-Verlag:
Sommerurlaub in Qual an der Ostsee: Wenn der Name mal nicht Programm ist! Anna stellt sich auf öde Ferien ein, doch bereits am ersten Abend hat sie das Gefühl, dass mit dem Ferienhaus etwas nicht stimmt. Es scheint zu atmen – und nachts wird sie von flüsternden Stimmen wach. Vor ihrem Fenster steht ein alter Mann, der sie zu sich heranwinkt, um im nächsten Moment zu verschwinden. Kann es sein, dass es in Qual spukt?
Gemeinsam mit dem süßen Tjark beschließt Anna, den unheimlichen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Doch die beiden ahnen nicht, dass sie damit die Geisterwelt in Unruhe versetzen – und das kann richtig gefährlich werden …

Zum Buch:
Urlaub an der Ostsee machen und das auch noch im Ort Qual, etwas schlimmeres kann es für Anna momentan nicht geben, zumal ihre Freundinnen nach Mallorca oder sonst wohin fliegen. Wenn da der Name mal nicht Programm ist, denkt sich Anna.
Anna ist 15 und für ihr Alter schon recht selbständig, so dass sie im Urlaubsort doch recht viele Freiheiten seitens ihrer Eltern genießt. 
Sie lernt den sympathischen Tjark kennen, der auch ihr Segellehrer wird und verliebt sich ihn.
Schon in der ersten Nacht im gemieteten Haus spürt sie, dass dort irgendetwas vor sich geht. Sie hat das Gefühl, dass das Haus atmet und sie hört Stimmen. Auch sieht sie eines nachts eine Person vor ihrem Fenster stehen und zu ihrem Fenster aufsehen.
Kurz darauf sieht sie ein Foto und erkennt darauf den Arzt Dr. Hasselreuther. Dieser ist hoch angesehen im Ort Qual, eine Straße wurde nach ihm benannt
und er ist Ehrenbürger der Stadt Qual. Nur eines kann nicht richtig sein, er ist seit 100 Jahren tot. Wie kann es sein, dass Anna ihn gesehen hat?
Gemeinsam mit Tjark, der ihre Beobachtungen nicht für Spinnerei abtut, versuchen sie dem Geheimnis des immer mal wieder auftauchenden Doktors und den unheimlichen Stimmen auf den Grund zu gehen und damit begeben sie sich ganz schön in Gefahr.

Das vorliegende Buch ist ein Jugendbuch und ich kann guten Gewissens behaupten, dass es mich gepackt und mitgerissen hat.
Von Anfang an wird Spannung aufgebaut, die sich bis zum Schluss stetig steigert. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt.

Anne, die ursprünglich damit rechnete, einen ihrer langweiligsten Urlaube in Qual zu verbringen, erlebt dort genau das Gegenteil. Nicht nur, dass sie dort ihrer ersten Liebe mit 15 begegnet, sie versucht mit Tjark einem Geheimnis auf die Spur zu kommen. 
Wie sie sich dabei herantasten, ist nicht nur spannend geschrieben, sondern auch sehr gut durchdacht. Alles wirkt plausibel und nachvollziehbar.
Als Leser ist man immer mittendrin dabei und geht jeder Spur mit den beiden mit. 
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, die Atmosphäre in dem verlassenen Hospital zu beschreiben, so dass man die Gänsehaut, die die Protagonisten befällt, am eigenen Körper spüren kann. 

Obwohl ich dem Teeniealter schon etwas länger fern bin, hatte ich mich für dieses Buch entschieden, weil es sich schon vom Inhalt her interessant anhörte. Ich habe es nicht bereut, zeigt es mir doch, dass es auch für Jugendliche nicht immer nur Vampir- oder Engelromane sein müssen, um einen jungen Leser bei der Stange zu halten.
Dieses Buch kann ich guten Gewissens weiterempfehlen und das nicht nur für die Altersklasse von 12 - 15 Jahren.

Bewertung:



Zur Autorin:

(übernommen von Bastei Lübbe)
Sabine Städing wurde 1965 in Hamburg geboren. Sie schrieb schon als Jugendliche und brachte zwischenzeitlich mit Freunden das Punk-Fanzine PLASTIK heraus. Heute arbeitet sie im Bereich Marketing und gibt nebenbei Yoga-Unterricht. Sie lebt mit ihrer Familie vor den Toren Hamburgs. MAGNOLIA STEEL ist ihr erstes Buch; das nächste Manuskript (ein Jugendbuchprojekt) ist bereits in Arbeit.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei 
und dem Verlag 


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Kommentare:

Sabine hat gesagt…

Danke für die Rezension, liebe Monika. Das Buch wandert gleich auf meine Wunschliste. :)

Liebe Grüße
Sabine

ilona HRO hat gesagt…

Hallo Monika,
danke für deine schöne Rezi, ich bin leider noch nicht dazu gekommen es zu lesen :( "Asche auf mein Haupt", aber neugierig hast du mich auf alle Fälle gemacht!!
LG Ilona

Kleeblatt hat gesagt…

Hallo SAbine und Ilona,

ich bin ja gespannt, wie es euch gefallen hat, wenn ihr es denn endlich gelesen habt.
Mir hatte es sehr gut gefallen.

LG
Monika