Montag, 21. Januar 2013

[Rezension] Inka-Gabriela Schmidt - Engelsleid




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 242 Seiten
Verlag: Oldigor Verlag; Auflage: 1., verb. Aufl. (12. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943697169
ISBN-13: 978-3943697162
Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,4 x 1,8 cm

Inhalt gem. Oldigor-Verlag:
Laura fühlt sich von ihren Freundinnen verraten, die eine nach der anderen im Heirats- und Kinderwahn schwelgen. Hatten sie nicht feierlich einander geschworen, Karriere zu machen, das Leben in allen Facetten zu genießen, und sich vor allem nie in die Abhängigkeit eines Mannes zu begeben?
Auf der Hochzeit ihrer besten Freundin lernt Laura den attraktiven Italiener Giuseppe Orsini kennen, Nachfahre der Grafen Orsini, die vor rund vierhundert Jahren nördlich von Rom einen Park geheimnisvoller Steinskulpturen anlegten. Giuseppe überzeugt Laura davon, dass dieser Park einen Artikel in dem Reisemagazin verdient, für das sie als Journalistin tätig ist.
Bald genießt Laura die erotische Liebelei mit Giuseppe, der sie unter der italienischen Sonne verwöhnt und alle ihre guten Vorsätze für eine Weile vergessen lässt.
Da erscheint eines Nachts in ihrem Zimmer ein Mann, der sie vor Giuseppe warnt, der mit ihrer Hilfe die Dämonen befreien wolle, die in den Steinskulpturen eingeschlossen seien. Damit nicht genug, behauptet der Fremde auch noch, ein Engel zu sein.
Wem soll Laura Glauben schenken und ist wirklich ihr Leben in Gefahr? Oder sind alle um sie herum nur vollkommen übergeschnappt?

Zum Buch:
Warum müssen alle heiraten, wenn man auch so zusammenleben kann? Laura kann es nicht verstehen, als sie schon wieder eine Einladung zur Hochzeit einer Freundin bekommt. Sie wurde sogar zur Trauzeugin auserkoren.
Da ereilt sie ein Schicksalsschlag. Als sie wie verabredet zu ihrer Mutter kommt, trifft sie diese tot an. Die Wohnung wurde fast auseinander genommen, es scheint jemand etwas gesucht zu haben. Laura ist am Boden zerstört. Ein wenig Trost findet sie beim leitenden Ermittler der Kripo Dominic Ertl.
Trotz des schlimmen Verlustes möchte sie ihrer Freundin nicht die Hochzeit verderben und nimmt an dieser teil. Dort trifft sie auf den Trauzeugen des Bräutigams Giuseppe Orsini, einen äußerst charmanten Italiener, der ihr auch sofort den Hof macht. Ein Mann der alten Schule und ein ausgesprochen guter Liebhaber. 
Laura versucht die Dinge langsam und nüchtern anzugehen, für sie ist es ein Flirt, weiß sie doch, dass er bald wieder nach Hause fährt.
Er lädt sie zu sich nach Italien ein. Da sie sowieso eine Reise für Recherchen zu einem Reiseführer nach Italien geplant hat, nimmt sie die Einladung an.
Eines Nachts sitzt ein Mann in ihrem Zimmer und behauptet, dass sie in großer Gefahr ist. Sie wäre seine Tochter und eine Nephilim, die Tochter eines Engels und einer Sterblichen. Sie hält alles für einen schlechten Scherz, zumal er ihr erzählt, dass Giuseppe nicht das zu sein scheint, was er vorgibt, sondern ein Dämon ...

Laura, die Protagonistin ist eine junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Heiraten und Kinder bekommen stehen bei ihr ganz weit unten auf der Liste der Dinge, die sie in ihrem Leben machen möchte.
Von daher kann sie auch nicht wirklich nachvollziehen, dass eine Freundin nach der anderen nun heiratet. 
Als jetzt ihre beste Freundin Janine ihren Lorenzo heiraten will, hält sie die ganze Sache für übereilt.
Auf der Hochzeit lernt sie jedoch Giuseppe, einen Italiener kennen und aus ihr wird eine Frau, die sich von ihren Trieben leiten lässt. Ihre Gedanken drehen sich nur noch um ihn und wann sie ihn wiedersehen wird. Sie kann sich selbst nicht verstehen, wie sexbesessen sie plötzlich ist und wie sie auf ihn reagiert.
Nur zu gern nimmt sie seine Einladung nach Italien an.

Das Buch wird zum größten Teil aus der Sicht von Laura geschrieben. 
Der Leser nimmt teil an ihren Gedanken und begleitet sie unter anderem nach Italien. Man ist dabei, wenn sie sich einredet, dass es mit Giuseppe nur ein Abenteuer ist, aber auch bei den ausgesprochen erotischen Momenten. Ihre Zweifel sowie ihre Lust und Gier auf ihn beschreibt die Autorin sehr bildhaft, so dass der Leser sich mittels Kopfkino ein sehr gutes Bild machen kann.

Wenige Kapitel widmen sich den beiden gefallenen Engeln Azaradeel und seinem Freund Leviathan, die auf der Welt sind, um Dämonen zu bekämpfen. Durch deren Gespräche bzw. Gedankengänge kann der Leser einen Abstecher in die Vergangenheit machen, erfahren, wie die Dämonen vernichtet werden können und auch wie Lauras Mutter seinerzeit ihren Engel kennenlernte.

Kurz lässt die Autorin auch Einblicke zu in die Gedanken Giuseppes, die schon Böses ahnen lassen.

Es ist eine schöne Geschichte um den Kampf von Gut und Böse, um Engel und Dämonen. Bereichert mit sehr erotischen Szenen, macht es einfach Spaß, in die Geschichte einzutauchen.

Bewertung:



Zur Autorin:

(übernommen vom Oldigor Verlag)
Inka-Gabriela Schmidt ist aufgewachsen in München. Die seit 1985 glücklich verheiratete Autorin hat schon einige Bücher publiziert. Darunter den Fantasyroman  "Elfenkind" (der 1. Teil von "Valentine").
Ihr Werdegang:
Elsa-Brandström-Gymnasium in München, Abitur 1980; Grafik-Design-Studium an der Fachhochschule München, Diplom FH 1984; Grafik-Designerin in verschiedene Münchner Werbeagenturen; seit 1992 Dozentin für DTP-Software und Ausbilderin von Mediengestaltern Digital und Print;
seit 2006 Schriftstellerin

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim



bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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