Mittwoch, 6. Februar 2013

[Rezension] K. H. Kerkorian - Nachtzug in die Hölle




Leseprobe


Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 276 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 175 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1480139386
Verlag: PsyGO! Publishing (13. Oktober 2012)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B009QL84ZC

Inhalt gem. Amazon:
"Nachtzug in die Hölle - Nicht alles wird vergeben" ist ein außergewöhnlicher Thriller, der den Leser mehr und mehr in seinen Bann zieht. Das Buch versteht es gekonnt, die Grenzen zwischen Buch und Realität verschwimmen zu lassen und durch diese Aufhebung der Grenzen dem Leser eine ganz neue Erfahrung zu geben. 
Begleiten Sie in diesem Thriller einen Mann, der für seine Taten keine inneren Rechtfertigungen mehr findet und dessen Gewissen plötzlich erwacht. Konnte er für alles, was er in der Vergangenheit tat, eine Ausrede finden, mit der er leben konnte, scheint sich diese Fähigkeit mit seiner jüngsten Tat verabschiedet zu haben und sich hemmungslos umzukehren. 
Nicht alles wird vergeben - Diese Erfahrung kann schonungslos und tödlich sein. In jedem Fall aber packend und absolut mitreißend.

Zum Buch:
Lynn Walter ist verliebt. Selbst, als alle zu Hause bleiben, weil sie vor Schnee nicht zur Arbeit finden, quält sie sich aus dem Haus, um bei der Weihnachtsfeier der Firma ihren heimlichen Schwarm Jason Fawley nahe sein zu können. Als er sich anbot, sie nach der Weihnachtsfeier mitzunehmen, nimmt sie an, nicht wissend, dass sie mit ihrem Mörder fahren wird ...
Thomas Reiter, so sein realer Name, hat sie wegen der Weihnachtsfirmengelder, die sie mit sich führte, ermordet und ist nun auf der Flucht. Er will zum Bahnhof, um den nächsten Zug nach irgendwo zu nehmen.
Wie durch Zufall steht auch ein Zug auf dem Gleis, kurz vor der Abfahrt. 
Sowie er eingestiegen ist, fährt dieser auch schon los, mit einem weiteren Passagier außer ihm an Bord.
Um sich ein wenig abzulenken, beginnt er auf einem Kindle-Lesegerät, welches er vorher auf der Weihnachtsfeier eingesteckt hatte, zu lesen. Darauf befindet sich eine Geschichte mit dem Titel "Nachtzug in die Hölle". Was er dort zu lesen bekommt, kann er nicht glauben, es wird aber sein Leben nachhaltig für immer ändern ...

Der Autor hat hier einen recht kurzen Thriller geschrieben, in dem ein Kindle-E-Book-Reader eine entscheidende Rolle spielt.
Es ist ein äußerst interessant angelegter Plot, der meines Erachtens etwas mehr hätte ausgebaut werden können. 
Im Verhältnis der Kürze des Buches erscheint mir die Eingangsepisode um die Weihnachtsfeier als zu lang und zu ausführlich aus der Sicht von Lynn Walter.

Dagegen hätte ich nichts einzuwenden gehabt, wenn der Autor den Mittelteil, die Fahrt im Zug, ein wenig mehr mit Leben gefüllt hätte. 
Die Geschichten auf dem Kindle hingegen finde ich sehr gelungen und gut durchdacht, auch wenn man als Leser sehr schnell ahnt, wohin das führen wird.
Gefallen hat mir auch die Erscheinung des Schaffners, ebenso wie die Gedanken von Thomas Reiter, was er denn glaubte, in ihm gesehen zu haben.

Die Geschichte ist, auch wenn vorhersehbar, aufgrund des Schreibstils des Autoren sehr gut lesbar. Sie liest sich leicht und flüssig und lässt sich gut nachvollziehen. Dass sie so kurz ist bringt den Nachteil, dass nicht wirklich Spannung aufgebaut werden konnte.
Für zwischendurch zum lesen aber empfehlenswert.

Was mich leider an dem Buch so richtig gestört hat, ist die sehr schlechte Grammatik und Rechtschreibung. Da sollte der Autor vor Veröffentlichung wirklich die Zeit abwarten, bis es jemand Korrektur gelesen hat, denn leider wird zumindest dadurch mein Lesevergnügen erheblich gestört.

Das Cover hingegen finde ich super gelungen, eine phantastische Umsetzung des Buchtitels.

Bewertung:




Zum Autor:
(übernommen von Amazon)
K. H. Kerkorian wuchs als Sohn eines Attachés in mehreren Staaten auf. Während seiner beruflichen Laufbahn bereiste er zahlreiche Länder der Welt und konnte sehr viele Kulturen kennenlernen. Seit einigen Jahren lebt er zurückgezogen im Ruhestand und gibt sich der schriftstellerischen Arbeit hin, auch wenn er erst vor wenigen Monaten damit anfing, seine Werke zu veröffentlichen. In seinem Erstlingswerk zum Thema Körpersprache "Sherlock, Lie to me und Flemming - So nutzen Sie die Körpersprache wie die Profis" versuchte er den ersten Schritt, ein Teil seiner eigenen Laufbahn in unterhaltsame und gleichzeitig lehrreiche Form zu bringen, während der geneigte Leser in dem Buch "Kanzlermord - Geschichten aus dem Kalten Krieg" schon eher die autobiografischen Züge erkennen kann. Mit dem Buch "Nachtzug in die Hölle" erfüllte er sich selbst den Wunsch, einen Ausflug in die Welt des Thrillers zu unternehmen. 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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