Mittwoch, 13. März 2013

[Lesung] Buchpremiere mit Michael Tsokos - Die Klaviatur des Todes

Was für eine Woche.
Montag Sara Gran und am Dienstag das Highlight: Eine Lesung mit Deutschlands Nr. 1 der Rechtsmediziner - Michael Tsokos.
Nachdem wir seinerzeit Michael Tsokos zusammen mit Sebastian Fitzek bei der Buchvorstellung "Abgeschnitten" erlebt haben, war es natürlich keine Frage, ob wir gehen oder nicht. Es war eindeutig eine MUSS-Veranstaltung. 
Die Karten haben wir uns schon lange vorher organisiert, da wusste der Veranstalter noch gar nicht, dass diese stattfinden soll :-)

Michael Tsokos stellte sein neuestes Buch vor - "Die Klaviatur des Todes"


 

Passend zum Thema Rechtsmedizin fand die Lesung in der Hörsaalruine der Berliner Charité statt, wo einst Rudolf Virchow seine Lesungen abhielt.


 

 

Gleich nebenan befindet sich das Berliner Medizinhistorische Museum mit seinen Ausstellungexponaten. Kleeblatt konnte sich nicht alles ansehen, weil sie ein wenig empfindlich ist, was menschliche "eingeweckte" Exponate anging.
Aber diese Herren standen dort auch vor Ort,

 


obwohl das wohl kein Herr, sondern ein Affe sein dürfte

Leider hatte der "Tagesspiegel" für etwas Unruhe gesorgt, denn in seiner Ausgabe vermeldete er, dass der Eintritt kostenlos sei, so dass natürlich viele Anwärter vor dem Eingang standen und ebenfalls rein wollten.
Für etliche Personen wurden noch Stühle bereit gestellt, aber ich glaube, alle konnten wohl nicht herein.

Nach ein paar Minuten Verspätung ging es dann los.

v.l. Volker Wieprecht, Michael Tsokos

Moderiert wurde die Lesung durch Volker Wieprecht von Radio Eins. Er hatte ein super Interview mit Michael Tsokos geführt, bei dem sich beide die "Bälle" hin und her warfen.
Zu Beginn las Michael Tsokos Teile aus dem Abschnitt "Die Klaviatur des Todes" vor, in dem er Aussagen zur Rechtsmedizin allgemein und deren Stellung macht.

Männer beim lesen

Konkrete Beispiele brachte er dann aus dem Abschnitt "Gefälschte Fährten", speziell zu Selbstverletzungen, die er anhand der vorhandenen Leinwand auch bildlich darstellte. Logisch, dass ein Rechtsmediziner erkennt, ob sich jemand eine Verletzung selbst zugezogen hat oder nicht, aber anhand der vorgebrachten und gezeigten Beispiele kann sich ein Laie ein etwaiges Bild machen und im Groben das auch wirklich selbst erkennen.
So stellte er denn auch seine Meinung zum bekannten Fall der Freundin von Kachelmann dar.

In einer kurzen Pause mit Erfrischungsgetränken, die gereicht wurden, haben wir einiges an Prominenz sichten dürfen. Gesehen und erkannt haben wir Sebastian Fitzek, Veit Etzold, Elisabeth Herrmann, Barbara Schöneberger und Thomas Koschwitz. Sicher waren noch mehr da, aber man kann ja nicht alle erkennen.

Im Anschluss ging es weiter mit Auszügen aus dem Kriminalfall um den "Puzzle-Mörder", die er ebenfalls mit Fotos, die mit der Charité-eigenen Wundermaschine, einem Computertomographen, gemacht wurden, anschaulich machte.
Als absoluter Laie ist man wirklich von der Technik, die sich einem mittels dieses Maschinchens dort offenbart, beeindruckt, zumindest ging es uns so.

Nach dieser ausgesprochen gelungenen und interessanten Lesung gab es die Möglichkeit, Fragen zum Autor direkt, zum Buch oder seiner Arbeit zu stellen. Es kamen wirklich gut überlegte Fragen, die Michael Tsokos alle beantwortete.

Ein absolut toller Abend mit einem ausgesprochen sympathischen Autor, bei dem die Zeit wie im Fluge vergangen ist.

Selbstverständlich durften wieder Bücher gekauft werden und der Autor war gern bereit, diese auch zu signieren.

 

Hier noch ein Foto von Kerry mit Sebastian Fitzek, den wir schon beim Hereinkommen unten an der Treppe erwischten. Dass die beiden blau sind, liegt nicht an deren Zustand, sondern an der gruseligen Beleuchtung in dem Gang.


Wenn ihr die Möglichkeit habt, Michael Tsokos bei seiner Buchvorstellung zu erleben, solltet ihr nicht zögern, sondern unbedingt zugreifen, es lohnt sich wirklich. 


Kerry und Kleeblatt, die den Abend sehr genossen haben

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