Dienstag, 26. März 2013

[Rezension] Claudia Romes - Jacks Briefe




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 151 Seiten
Verlag: AAVAA Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3845905581
ISBN-13: 978-3845905587
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 14,8 x 1,4 cm

Inhalt gem. Aavaa-Verlag:
Als Jane in den schottischen Highlands auf die Kiste mit den Briefen aus dem 18. Jahrhundert stößt, hat sie nur einen Wunsch-möglichst viel über die Menschen zu erfahren, die jene Zeilen einst geschrieben und gelesen haben. Gemeinsam mit dem Historiker James liest sie die Briefe und erkennt schnell, die eigenen Parallelen mit der Frau, an die sie gerichtet waren. Beide Leser sind fasziniert von der tragischen Liebesgeschichte zwischen Katelyn und Jack, die sich hinter den Zeilen verbirgt und bangen bei jedem einzelnen Brief, um ein Happy End des Paares. Schon bald steht fest, dass Janes Fund kein Zufall war, genauso wenig wie ihre Begegnung miteinander.

Zum Buch:
Jane findet während eines Spazierganges Briefe aus dem 18. Jh., die sie dem Historiker James zeigt. 
Beim Lesen der Briefe erfahren sie über die Liebe von Jack und Katelyn:
Hauptmann William Campbell leitete den Angriff auf den Clan der Hamiltons in Glencoe, bei dem alle Häuser niedergebrannt und der Clan vernichtet wurde. Bis auf einen kleinen Jungen, Jack, der Sohn des Clanoberhauptes, den er laufen lässt. 
Jack rennt in den Wald, um sich in Sicherheit zu bringen. Nach kurzer Zeit macht er die Bekanntschaft mit Katelyn, die mit ihrer Gouvernante auf einem Spaziergang ist. Sie gibt ihm zu essen und es dauert nicht lange, bis ihr Vater, William Campbell dahinterkommt. Um sein schlechtes Gewissen wegen des Überfalls zu beruhigen, nimmt er Jack bei sich zu Hause als seinen Ziehsohn auf.
Jack und Katelyn wachsen wie Geschwister auf, sie spielen miteinander, lernen zusammen und verbringen viel Zeit miteinander.
Kurz bevor Katelyn in die Gesellschaft eingeführt werden soll, beginnt Jack seine Ausbildung in der Armee, die ihm dank der Beziehungen des Hauptmanns möglich geworden ist.
Als Jack und Katelyn getrennt sind, beginnt Jack, ihr zu schreiben. Nun erkennen die beiden auch, dass sie sich lieben.
Katelyns Mutter jedoch hat große Pläne mit ihrer Tochter, sie möchte, dass diese die zukünftige Herzogin von Frybury wird und Duncan heiratet, den sie bei einem Ball kennengelernt hatte. 
Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht. Sie bemerkt die Zuneigung, die Jack ihrer Tochter entgegenbringt und versucht mittels eines bösen Planes, den verhassten Jack von ihrer Tochter zu trennen.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf ...

Die Autorin Claudia Romes nimmt das Massaker von Glencoe im Jahre 1692 in Schottland als Ausgangspunkt für ihren Roman.
Der Clan der MacDonalds wurde angegriffen, hier im Roman hat sie daraus den Clan der Hamiltons gemacht, was ich persönlich sehr schade finde. Ein Campbell hat den Angriff geleitet, wenn auch nicht William, aber das läuft sicher unter schriftstellerischer Freiheit.

In dem Roman lässt die Autorin beim Angreifer William Campbell Gefühle von Schuld aufkommen. Er nimmt Jack bei sich auf und liebt ihn wie einen Sohn. Jack geht zur Schule und soll sich später auf eine Laufbahn bei der Armee konzentrieren, was auch in seinem Sinne ist.
Als Jack  und Katelyn voneinander getrennt sind, schreiben sie sich Briefe, in denen sie von ihrer Liebe zueinander sprechen. Sie gehen soweit zu planen, ein gemeinsames Leben zu führen, jedoch wissend, dass es unwahrscheinlich ist, eine Beziehung miteinander führen zu können. 
Jack wurde von den meisten Bediensteten immer nur als Clanjunge gesehen, auch wenn er bei den Herrschaften lebte. Katelyns Mutter sah in Jack immer nur ein lästiges Anhängsel, das ihr Mann ins Haus gebracht hat und hasst ihn.
Sie hält alle Fäden in der Hand, um Katelyn zu verheiraten und Jack zu vernichten.
Kurz vor der Heirat reißt Katelyn jedoch aus und flieht zu Jack, der im Krieg ist.

Diese Buch ist der erste Roman der Autorin. Viel zu kurz erzählt sie von der Liebe zwischen Jack und Katelyn.
Der Plot ist gut ausgearbeitet, hätte aber meiner Meinung nach noch mit mehr Leben gefüllt werden können. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, aber sie endet nach nur 150 Seiten. Ich für meinen Teil hätte gern ein wenig mehr von den beiden erfahren.

Anhand der gefundenen Briefe versuchen Jane und James in der Gegenwart zu recherchieren, was den beiden Liebenden widerfahren sein könnte, Dabei kommen sie sich selbst auch näher. 
Diese Abschnitte mit den beiden sind leider ebenfalls sehr knapp gehalten, so dass der Leser an der Stelle seine eigene Fantasie nutzen muss.

Von Jane und James erfährt der Leser nicht viel, die Protagonisten Jack und Katelyn hingegen sind sehr gut gezeichnet. Ich habe sie in mein Herz geschlossen und für die beiden auf ein Happy End gehofft.

Ein leider sehr kurzweiliger Roman, jedoch  mit einem Hauch Geschichte und viel Liebe.  


Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom Aavaa-Verlag)
Claudia Romes wurde 1984 in Bonn geboren. Sie arbeitet als Krankenschwester, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Ihre Liebe zum Schreiben begleitet sie seit frühster Kindheit. Sie hat bereits mehrere Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht und schreibt in den unterschiedlichsten Genres. “Jacks Briefe” ist der erste Teil ihrer historical romance Buchreihe.

Von Claudia Romes wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle  möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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