Samstag, 4. Mai 2013

[Kinderbuch-Rezension] Josef Lada - Kater Mikesch


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 142
ISBN: ---
Erscheinungstermin: vor 1970
Format: Harcover

Verlag: Altberliner Verlag Lucie Groszer

Klappentext gem. amazon:
Die Geschichte vom sprechenden Kater. Ein Kinderklassiker schon seit vielen Generationen! Nacherzählt von Otfried Preußler Schusters in Holleschitz haben einen Kater, der heißt Mikesch. Er ist ein ganz besonderer Kater. Er kann sprechen! Und das hat ihm der Pepik beigebracht. Mikesch liebt die Geschichten, die Pepik ihm vor dem Einschlafen erzählt. Besonders zufrieden schnurrt der Kater, wenn Pepik ihm Märchen erzählt. Die Geschichte vom gestiefelten Kater hat es auch Pepik angetan. Und eines schönen Tages überrascht er Mikesch mit einem wundervollen Paar Stiefel. Diese trägt er stolz und ist für alle im Dorf immer wieder eine Attraktion. Zusammen mit seinen Freunden, dem Schwein Paschik und dem Ziegenbock Bobesch, heckt er allerhand Blödsinn aus. Sie halten nicht nur den bösen Tonda zum Narren, sondern haben Spaß an vielerlei Streichen an den Dorfbewohnern. Doch als dem Kater Mikesch der große Rahmtopf zerbricht, hat er der Großmutter gegenüber ein so schlechtes Gewissen, dass er beschließt, in die weite Welt zu wandern. Ein Klassiker, der schon Generationen begeistert hat und von seinem liebevollen Charme bis heute nichts verloren hat. Auf unvergleichliche Art nacherzählt von Otfried Preußler.


Rezension:
In Holleschitz in Tschechien lebte einst ein Schustersohn namens Pepik. Dieser sprach immerzu mit seinem schwarzen Kater Mikesch und so geschah es, dass Mikesch innerhalb kürzester Zeit die Menschensprache erlernte. Anfangs sorgte dies für einen Wirbel und aufsehen, aber schnell gewöhnte sich die Dorfgemeinschaft daran. Mikesch ist ein kleiner, aufgeweckter Kater und da er allen gegenüber immer freundlich und wohl gesonnen war, brachte er auch prompt dem Schweinchen Paschik die Menschensprache bei.

Zusammen erlebten die beiden die tollsten Abenteuer, denn der Pepik war ja tagsüber in der Schule und so hatten sie freie Zeit, die der Kater und das Schwein miteinander verbrachten, sie waren u. a. auf einem Kirchweih-Fest und fuhren auch Motorad. Doch damit nicht genug, nachdem er nun schon einem Schwein die Menschensprache beibrachte, war auch nichts dabei, diese dem Ziegenbock Bobesch beizubringen, immerhin konnte man zu Dritt ja deutlich mehr Spaß miteinander haben.

Viel Unfug stellten die drei an, doch versuchten sie immer, das richtige zu tun. Das ein oder andere Mal gelang es ihnen sogar, dem bösen Dorfjungen Tonda einen Streich zu spielen, den dieser aber immer verdient hatte. Dann verschwindet Mikesch eines Tages ...


Ein entzückendes Kinderbuch! Den Plot ist aufgeteilt in viele kleine Einzelgeschichten, die jedoch zum Teil aufeinander basieren. Die Charaktere wurden sehr fantasiereich erarbeitet und wurden mit den typischen Tiereigenschaften bestückt. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch muss ich sagen, dass die Ausdrucksweise nicht immer meinem Empfinden entsprochen hat. Sei es, weil das Buch schon so alt ist oder weil ich zu alt für die typische Zielgruppe bin - ab und an kam ich ins Stocken. Es ist ein wundervolles Buch, was sich gerade für Leseanfänger sehr gut eignet und seit Jahrzehnten ein Klassiker der Kinderbuchliteratur.


Bewertung

Der Autor:
Josef Lada, geboren 17.12.1887, gestorben 14.12.1957, war ein tschechischer Illustrator und Kinderbuchautor. (von Wikipedia übernommen)


Wie ich zu dem Buch kam:
Für eine kleine Challenge benötigte ich unbedingt einen Kinderbuchklassiker, aber die Bücher, die mich interessierten, hatte ich schon gelesen, sodass meine Mutter mir eines ihrer Bücher überließ, dass sie in der 4. Klasse geschenkt bekam.

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