Mittwoch, 29. Mai 2013

[Rezension] Rainer Wekwerth - Labyrinth 01: Das Labyrinth erwacht




Leseprobe 



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 407 Seiten
Verlag: Arena (Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401067885
ISBN-13: 978-3401067889
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,4 x 4,8 cm

Inhalt gem. Arena-Verlag:
Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein.
Ein Mystery-Thriller der Extraklasse: wekwerth-labyrinth.de

Zum Buch:
Sie erwachen an einem Ort, den sie nicht kennen. Außer ihrem Namen wissen sie nicht, wer sie sind. Jeb ist der erste, der dort auftaucht, mit einem Zettel in der Hand. Auf dem steht, dass er die anderen 6 finden soll. Sie haben 72 Stunden, um an das nächste Tor zu kommen oder sie sterben. 7 Jugendliche, aber nur 6 Tore und mit jedem weiteren Tor wird es eines weniger sein. Es wird zum Schluss nur einen Überlebenden geben. Und sehr bald müssen sie der Gewissheit ins Auge sehen, sie sind nicht allein, sie werden gejagt ...

Lange habe ich nicht mehr einen derart spannenden, fesselnden Roman gelesen, der mich nicht mehr losgelassen hat. Lange habe ich aber auch nicht mehr einen Autoren verflucht, der einem solch ein Buch vorsetzt und den Leser nach Ende flehend fragen lässt, wann denn bitteschön der nächste Band kommt.

7 Jugendliche erwachen an einem ihnen unbekannten Ort, von dem sie nicht wissen, wo er ist und wie sie dorthin gekommen sind. Nur einer von ihnen, Jeb, hat Informationen darüber, wie sie dort wieder rauskommen. Die Sache hat nur einen Haken, es wird nur einer von ihnen überleben. Misstrauen breitet sich unter den Jugendlichen aus, hat Jeb ihnen wirklich alle Informationen gegeben oder hält er noch Informationen zurück?
Jeder von ihnen erwachte neben einem Rucksack mit Sachen, ein wenig Verpflegung und einem Werkzeug, dass ihnen helfen kann. 
Schnell begreifen sie, dass sie gejagt werden, sie wissen jedoch nicht, wer oder was sie jagt. Sind es Tiere oder Bestien? Sie können sie hören und sie machen ihnen Angst, große Angst. Laut dem Zettel müssen sie auf die Nacht warten, dort zeigt ihnen ein Stern den Weg, den sie nehmen müssen, um zum ersten Tor zu gelangen.
7 Jugendliche, die nicht wissen, ob sie sich trauen können, ob sie gemeinsam versuchen sollen, den Weg, der vor ihnen liegt, zu meistern, oder doch lieber im Einzelgang sich auf den Weg machen sollten.
Das Misstrauen ist groß, zurecht, wie man sehen wird. 

Sie machen sich gemeinsam auf den Weg, bis ein Unglück passiert und zwei sich von ihnen trennen müssen. 
Die 7 haben einige Strapazen vor sich, die sie meistern müssen, sie stoßen dabei an ihre Grenzen, aber sie müssen weitermachen, auch wenn sie das Maß des Machbaren hinter sich gelassen haben. Unmenschliches wird gemeistert, Vertrauen wird aufgebaut, aber das Misstrauen schläft auch nicht. 
Als dann der erste Todesfall eintritt, sind alle geschockt, aber auch erleichtert, denn die ersten 6 Tore können durchschritten werden.

Langsam erwachen auch wieder Bruchstücke der Erinnerungen der einzelnen Personen, die aber noch keinen Bezug zu den jeweiligen Jugendlichen zulassen. Sie selbst können mit den Erinnerungen nichts anfangen, ja sie ängstigen sie zum Teil.
Es herrscht eine beklemmende Atmosphäre, die man als Leser spürt, mögen es die Bestien sein, die sie verfolgen oder später die Individuen, auf die sie nach den ersten Toren treffen.
Als Leser wird man genau wie die Protagonisten in diese Welten hineinkatapultiert und muss sich genau wie sie erst einmal orientieren. Zu der fremden Umgebung gleichzeitig das Gefühl zu haben, mit 6 weiteren Jugendlichen irgendwo festzusitzen, ohne zu wissen, wie die anderen ticken, ist nicht leicht und bringt einen schnell an die Belastungsgrenzen.

Ein packender, von Anfang an spannender Thriller, bei dem es auch dem Leser nicht gelingt, durchzuatmen und eine Verschnaufpause einzulegen. Action pur, durchgehend. Man wird weiter getrieben, immer mit der Frage im Nacken, wer wird überleben. Dann am Schluss ist man mit den Nerven fertig, weil die Story noch lange nicht zu Ende ist, man aber den 2. Teil noch nicht in den Händen hält. Das ist pure Folter. Noch nie habe ich sehnsüchtig so auf den Folgeband gewartet.
Einmal in die Geschichte eingetaucht, gibt es kein Entrinnen, man hängt drin und lebt oder geht mit den Protagonisten unter, es gibt auch für den Leser keine Erlösung. 

Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.


Bewertung:




Zum Autor:

(Text übernommen vom Arena-Verlag)
Rainer Wekwerth ist Autor aus Leidenschaft. Oft liest man, ein Autor habe sein Hobby zum Beruf gemacht. Rainer Wekwerth dagegen bezeichnet das Schreiben als Sucht: Er kann gar nicht anders. Wekwerth ist Autor erfolgreicher und preisgekrönter Bücher, die er teilweise unter Pseudonym veröffentlicht. Bisher war er hauptsächlich in der Fantasy heimisch, nun erzählt er mit dem Labyrinth-Zyklus eine mitreißende Geschichte, die die Grenzen der Genres sprengt. Neben dem Schreiben coacht er Autoren und Schreibschüler, ist Ehemann und Vater einer Tochter. Rainer Wekwerth lebt mit seiner Familie im Stuttgarter Raum.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
 bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Bücher von Rainer Wekwerth, die von uns gelesen und rezensiert wurden:




Reiheninfo:
01: Das Labyrinth erwacht Rezension
02: Das Labyrinth jagt dich Rezension

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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