Mittwoch, 19. Juni 2013

[Rezension] Gerd Ruebenstrunk - Arthur und die vergessenen Bücher (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 384
ISBN: 978-3-760-73628-0
Erscheinungstermin: 16. Juni 2009
Format:
Hardcover
Verlag: bloomoon


Klappentext gem. arsEdition:
Es gibt Bücher, die »anders« sind: Davon weiß Arthur nichts, als er in den Ferien in einem Antiquariat aushilft. Doch dann weiht ihn der Buchhändler in ein Geheimnis ein – und eine beispiellose Jagd beginnt, die Arthurs Leben auf den Kopf stellt! Eine seltene Begabung, von der er nicht die geringste Ahnung hat, macht ihn zur Zielscheibe von Fremden, die besessen sind vom Geheimnis der Vergessenen Bücher. Ob diese mysteriösen Werke tatsächlich existieren? Gemeinsam mit seiner Freundin Larissa folgt Arthur den Spuren nach Amsterdam und Bologna. Und gerät dabei immer tiefer in den Sog eines jahrhundertealten Rätsels…


Rezension:
Der 14-jährige Arthur Schneider ist anders als andere Jungen in seinem Alter, denn er liebt Bücher. Er liest für sein Leben gerne, was für sein Alter ja eher ungewöhnlich ist. Freunde hat er nicht wirklich, dafür verbringt er fast seine gesamte Freizeit im Buchladen vom Bücherwurm, der bürgerlich Johann Lackmann heißt. Dieser führt mit großer Hingabe seinen Buchladen, doch seine Leidenschaft gilt antiquarischen Büchern, die er an- und verkauft. Seine seit ihrem 8. Lebensjahr bei ihm lebende Enkelin Larissa macht diese eher ungewöhnliche Familienkonstellation perfekt.

Als Arthur vom Bücherwurm das Angebot bekommt, in den Ferien 2 - 3 Wochen im Buchladen mitzuarbeiten, geht für ihn ein Traum in Erfüllung. Zumal er in diesem Zeitraum auch beim Bücherwurm wohnen würde, was seinen Eltern, die sich im Laufe der Jahre immer weniger um ihren Sohn gekümmert haben, die Möglichkeit einer Reise ohne Kind eröffnet. Arthur nimmt freudig das Angebot an, auch wenn er sich mit der etwas merkwürdigen Larissa arrangieren muss.

Das Glück ist jedoch nur von kurzer Dauer, denn als der Bücherwurm mal allein im Laden ist, wird er überfallen. Er hält sich den Kindern gegenüber ziemlich bedenkt, was genau passiert ist, doch nach und nach bekommen sie heraus, dass es um die "vergessenen Bücher" und die Suche nach denen ging, denn wer die "vergessenen Bücher" hat, hat fast unbegrenzte Macht. Der Bücherwurm, der selbst nicht in der Lage ist, nach einem der Bücher zu suchen, schickt die beiden Kinder los, um eines der Bücher vor Madame Slivitsky und deren Söhnen zu retten. Die Spur führt Arthur und Larissa nach Amsterdam und dort bekommen sie Hilfe von ungeahnter Stelle ...


Ein gelungener Auftakt! Der Plot wurde sehr bildgewaltig und abwechslungsreich erarbeitet, sodass ich förmlich jederzeit vor Augen hatte, was Arthur und Larissa erlebten. Die Figuren, allen voran die Protagonisten Arthur und Larissa, wurden ausgesprochen facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei mir hier Larissa ganz besonders gut gefallen hat. Sie ist, trotz ihrer nicht ganz einfachen Vergangenheit absolut taff und weiß sich durchzusetzen - ein Mädchen, ganz nach meinem Geschmack. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass sich das Buch förmlich von selbst gelesen hat. Zum Glück für mich hatte ich Band 2 "Arthur und der Botschafter der Schatten" schon griffbereit, nicht auszudenken, ich hätte nicht weiterlesen können. 



Bewertung

 
Der Autor:
Gerd Ruebenstrunk wurde 1951 in Gelsenkirchen geboren, studierte Psychologie und arbeitete 30 Jahre als Werbetexter und TV-Autor, bevor er mit "Explosion in der Motorenhalle" sein erstes Kinderbuch schrieb. Es folgte die Jugendbuch-Trilogie um "Arthur und die Vergessenen Bücher". Im März 2011 ist mit "Das Wörterbuch des Viktor Vau" sein erster Roman für erwachsene Leser erschienen. (übernommen vom amazon)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.



Wie ich zu dem Buch kam:
Schon ewig hatte ich mit dieser Reihe geliebäugelt und im Rahmen einer Challenge konnte ich endlich die Gunst der Stunde nutzen und habe mir fix die Bücher besorgt.

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