Montag, 24. Juni 2013

[Rezension] Leonora Christina Skov - Das Turmzimmer




Leseprobe


Eckdaten:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: btb Verlag (11. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344274475X
ISBN-13: 978-3442744756
Originaltitel: Silhuet af en synder (Silhouette of a Sinner)
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,8 x 3,4 cm

Inhalt gem. btb-Verlag:
Was geschah wirklich auf Liljenholm?
Dänemark, Anfang des 20. Jahrhunderts. An einem kalten Novembertag kehrt Nella als einzige Erbin in das Haus ihrer Familie zurück. Als junges Mädchen lebte sie dort zurückgezogen mit ihrer Mutter, der Autorin Antonia von Liljenholm. Begleitet wird Nella von ihrer Freundin Agnes, mit der sie gemeinsam das einst so prachtvolle Anwesen erkundet. Unter den knarrenden Dielenböden entdecken sie die Tagebücher der verstorbenen Verwalterin von Liljenholm und erkennen nach und nach, welche erschreckenden Geheimnisse das dunkle Haus jahrzehntelang verbarg. Doch die Geheimnisse lauern nicht nur in der Vergangenheit. Denn auch Agnes verschweigt ihrer Freundin etwas …

Zum Buch:
Als Nella mit ihrer Freundin Agnes in das alte Haus Liljenholm zurückkehrt, wo Nella ihre Jugend verbrachte, ahnen sie noch nicht, was sie dort erwartet. Nella, die Erbin des Hauses, wollte nur nach dem Rechten sehen und das Haus im Anschluss zum Verkauf anbieten. 
Als sie die Tagebücher der ehemaligen Verwalterin finden, entdecken sie ein Familiengeheimnis, das bis in die Gegenwart reicht und alles ändert ...

Nella hat auf Liljenholm eine lieblose Kindheit verbracht, mit einer Mutter, die zwar eine bekannte und geachtete Autorin war, jedoch eine schlechte Mutter. Die Haushälterin Laurits hat sich mehr um sie gekümmert, als ihre Mutter Antonia. Und immer waren da diese eigenartigen Stimmen und Geräusche aus dem Turmzimmer, die etwas unheimliches hatten.
So verwundert es auch nicht, dass Nella das Haus, in dem sie aufgewachsen war, verkaufen will.
Sie nimmt ihre langjährige Freundin Agnes mit und für beide wird es ein Trip in die Vergangenheit, denn sie finden alte Tagebücher, die ihr bisheriges Leben in einer anderen Sicht erscheinen lassen.

Ich liebe Geschichten, die mit alten Geheimnissen zu tun haben, Familiengeheimnisse, die erst nach vielen Jahren ans Tageslicht kommen. So habe ich mich auch auf dieses Buch gefreut, denn genau das offeriert mir das Buch an sich und der Klappentext.
Aber leider hatte ich mit diesem Buch so meine Probleme und Durchhaltevermögen war angesagt.
Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen, zwischen denen ständig hin- und hergesprungen wurde, so dass eine Zuordnung für mich oftmals nicht möglich war. Ich musste immer wieder zurückblättern, um zu sehen, wo ich mich gerade befand.
Agnes ist die Erzählerin der Geschichte und erzählt die Dinge aus ihrer Sicht. Des öfteren spricht sie jedoch ein Thema an mit dem Hinweis, dass sie es später erzählen würde. Ich kann jetzt wirklich nicht sagen, ob sie alle angefangenen Stränge auch wirklich zu Ende gebracht hatte. Ich hatte das Gefühl, irgendwo in der Geschichte festzustecken und die Zusammenhänge rauschten an mir vorbei.
Ich bin leider öfter während des Lesens vom Schlaf übermannt worden, was mir bei spannenden und fesselnden Bücher überhaupt nicht passiert. Es war stellenweise langatmig und sogar langweilig.

Leider kam Spannung wirklich erst auf den letzten 150 Seiten auf, aber das konnte mich nicht mehr wirklich für das Buch überzeugen.
Schade eigentlich, denn von der Story her hätte es ein spannendes Buch werden können, was mich wirklich interessiert hätte.

Das Cover finde ich super gelungen, es könnte das Haus aus dem Buch sein, denn die bedrückende Stimmung bringt es sehr gut rüber.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, so dass es nur für 3 Pfötchen gereicht hat. 

Bewertung:




Zur Autorin:

(Text vom btb-Verlag)
Leonora Christina Skov, geboren 1976, ist in ihrer Heimat Dänemark für ihre sarkastische Literaturkritik und ihre bissige Kolumne in der Wochenzeitung Weekendavise bekannt. Für ihre Romane wurde sie von der dänischen Kritik gefeiert.
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

fireez hat gesagt…

Juhu, ich steh mit meiner schlechten Meinung nicht alleine da. ;-)

Es ist immer wieder beruhigend zu lesen, dass nicht nur ich das Buch anstrengend und langweilig fand. Ich hab selten ein so verwirrendes Buch gelesen. Aber gegen Mitte wurde es wirklich etwas besser ... zum Glück, denn Anfangs stand das Buch bei mir bei einem Sternchen.

LG fireez