Freitag, 2. August 2013

[Kinderbuch-Rezension] Ulrike Rylance - Frieda aus der Flasche


Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 153
ISBN: 978-3-941-78769-8
Erscheinungstermin: 29. Februar 2012 
Preis:
12,95 EUR (D)
Format:
Hardcover
Verlag: Jacoby & Stuart


Klappentext gem. Stuart & Jacoby:
Franzis Sommerferien scheinen in die Hose zu gehen: Das Ferienhaus ist eine Bruchbude, ihre Eltern streiten sich mit den unverschämten Nachbarn herum, deren Sohn hat nichts besseres zu tun als Franzi zu ärgern, und ihre Schwester Maja will immer nur lesen.
Die leicht verrückte Frieda, die Franzi aus einer verstaubten Flasche befreit, sorgt jedoch schnell für Abwechslung. Gemeinsam suchen sie einen neuen Mann für Frieda, verjagen einen Makler aus dem Ferienhaus, finden einen Spielkameraden für Franzi und sorgen nebenbei dafür, dass die Erwachsenen ihren Streit begraben.

Rezension:
Die 9-jährige Franzi und ihre Familie sind auf den Weg in die Ferien - leider jedoch nicht nach Mallorca, sondern an die Ostsee, wo ihr Vater Markus ein Ferienhaus von seinem Onkel Harald geschenkt bekommen hat. So wurde kurzum beschlossen, dieses Jahr die Ferien dort zu verbringen, sehr zum Missfallen von Frau und Töchtern. Wahrscheinlich wäre auch Familiendackel Johnny lieber nach Spaniengefahren, aber der Vater hat bestimmt und der Rest folgt murrend. Doch schon auf dem Weg zur Ostsee gibt es nichts als Ärger - ihr Vater fühlt sich von einem anderen Autofahrer provoziert, sodass es dort zu einigen kleinen Machtspielchen kommt.

Irgendwann hat jedoch jede Reise ein Ende, so auch die Anreise zum Ferienhaus. Anstatt jedoch eines schönen Ferienhauses, finden sie nur eine heruntergekommene Hütte vor - mit der Rowdy-Fahrer-Familie als Nachbarn. Da ist Ärger vorprogrammiert und tatsächlich lässt dieser nicht lange auf sich warten. Als Franzi jedoch auch noch feststellen muss, dass das Haus von innen auch nicht besser aussieht als von außen und ihr Bett sich in einer Rumpelkammer befindet, kann es eigentlich nur noch aufwärts gehen.

Dann jedoch hört Franz auf einmal eine Stimme in der Rumpelkammer. Schnell findet sie heraus, dass diese Stimme aus einer Flasche kommt, in der eine Frau namens Frieda wohnt. Frieda verspricht Franzi die Erfüllung von 3 Wünschen, wenn diese sie aus der Flasche befreit. Gesagt getan und ab diesem Moment beginnen Franzis schönste Ferien überhaupt ...


Zauberhafte Ferien an der Ostsee! Der Plot wurde kindgerecht und bildhaft erarbeitet, sodass sich der Leser jederzeit die Szene vor Augen führen kann. Franzi ist ein freundliches Mädchen, dass einfach nur schöne Ferien verbringen will und es (mit Hilfe von Frieda) nach und nach schafft, sich diesen Wunsch selbst zu erfüllen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ist auch für Kinder jüngeren Alters geeignet, da in diesem Buch bewusst auf lange und komplizierte Wörter verzichtet wurde.

Bewertung: 


Von Ulrike Rylance bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:
Ulrike Rylance, geboren 1968, studierte Anglistik und Germanistik in Leipzig und London. Sie arbeitete während des Studiums als Assistant Teacher in Wales und in Manchester. Nach dem Studium lebte sie zehn Jahre in London und arbeitete als Deutschlehrerin für Kinder und Erwachsene. 2001 zog sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern nach Seattle, USA. Bei dtv junior erschienen ihr Jugendbuchdebüt ›Ein Date für vier‹ sowie der Krimi ›Villa des Schweigens‹. (übernommen von dtv)







Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mir herzlich bei 




 

bedanken, die mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

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