Freitag, 2. August 2013

[Rezension] Ulrike Rylance - Todesblüten


Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 224
ISBN: 978-3-423-78258-6
Erscheinungstermin: 1. Februar 2012 
Preis:
6,95 EUR (D)
Format:
Taschenbuch
Verlag: dtv


Klappentext gem. dtv:
So hat sich Clara ihre Sommerferien nicht vorgestellt. Kaum hat sie sich mit ihrer besten Freundin Melanie, deren Freund Alex und seinem Kumpel David auf dem Hausboot ihrer Tante eingerichtet und lässt die Beine ins Wasser baumeln, treibt eine Mädchenleiche an ihr vorbei. Clara würde ihren Urlaub am liebsten sofort abbrechen, doch die anderen überreden sie zu bleiben. Keine gute Entscheidung - zumindest nicht für Clara: Nachdem sie sich bei einem Sprung ins Wasser den Fuß verletzt hat, müssen alle Unternehmungen ohne sie stattfinden. Clara ist nicht gerade wohl bei dem Gedanken, allein am Hausboot zu bleiben ... Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, als plötzlich Melanie spurlos verschwindet. Trotz Verletzung macht Clara sich auf die Suche nach ihrer besten Freundin und tappt dabei in eine verhängnisvolle Falle ...

Rezension:
Die 16-jährige Clara kann es kaum glauben, aber ihre Mutter hat tatsächlich zugestimmt, dass sie und ihre beste Freundin Melanie "Mellie" ihre Ferien auf dem Hausboot ihrer Tante Lena im Spreewald verbringen dürfen. Okay, dass Mellies Freund Alex mit auf dem Hausboot ist, müssen die Eltern ja nicht unbedingt wissen und auch Clara hofft, dass sich ihr Schwarm noch dazu entschließt, auf das Boot nachzukommen. Der Schock sitzt jedoch tief, als Alex mit seinem Kumpel David auftaucht.

Clara ist wenig begeistert von der Situation, beschließt aber, sich den Urlaub nicht vermiesen zu lassen. Doch so entspannt und ruhig, wie sie es sich wünscht, wird der Urlaub für Clara nicht. In einem Kaffe mit Blick auf den Fluss entdeckt sie eine Wasserleiche und das schlimmste ist: Sie kennt das Mädchen, sie hat sie bereits in Berlin auf dem Bahnhof gesehen und dann auch noch im Wald. Es sieht so aus, als wäre sie die Ex von David gewesen - hat er sie auch umgebracht?

Als Clara und Mellie dann Leon kennen lernen, ein Schriftsteller, der auf einem Nachbarboot urlaubt, fühlen sie sich schon deutlich sicherer. Denn wer sollte ihnen denn irgendwas tun, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist, zumal David dem Mädchen ja nichts getan haben kann, er war ja immer bei den anderen. Als Mellie nach einem heftigen Streit mit Alex jedoch spurlos verschwindet, weiß Clara instinktiv, dass sie in größter Gefahr ist, denn der Mörder des Mädchens ist noch nicht gefasst und bestimmt noch immer in der Nähe ...


Ein mörderischer Spreewald-Urlaub! Der Plot wurde sehr bildhaft und abwechslungsreich erarbeitet und auch bei diesem Buch ahnte ich erst relativ spät, wer der Täter ist, aber: Ich hatte recht. Die Protagonisten wurden facettenreich erarbeitet, jedoch hätte etwas mehr Tiefgründigkeit sicher nicht geschadet. Gerade den Täter fand ich hier sehr interessant, von dem hätte ich gerne mehr gewusst bzw. über den würde ich auch sehr gerne ein eigenständiges Buch lesen. Es fand ihn einfach nur faszinierend. Den Schreibstil empfand ich als spannend und fesselnd, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe, weil ich unbedingt wissen musste, ob ich mit meiner Vermutung recht hatte.

Bewertung: 

Von Ulrike Rylance bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:
Ulrike Rylance, geboren 1968, studierte Anglistik und Germanistik in Leipzig und London. Sie arbeitete während des Studiums als Assistant Teacher in Wales und in Manchester. Nach dem Studium lebte sie zehn Jahre in London und arbeitete als Deutschlehrerin für Kinder und Erwachsene. 2001 zog sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern nach Seattle, USA. Bei dtv junior erschienen ihr Jugendbuchdebüt ›Ein Date für vier‹ sowie der Krimi ›Villa des Schweigens‹. (übernommen von dtv)







Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mir herzlich bei 




 

bedanken, die mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

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