Freitag, 2. August 2013

[Rezension] Ulrike Rylance - Villa des Schweigens


Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 240
ISBN: 978-3-423-71513-3
Erscheinungstermin: 1. November 2012 
Preis:
6,95 EUR (D)
Format:
Taschenbuch
Verlag: dtv


Klappentext gem. dtv:
Eigentlich hat Nina die Party nur veranstaltet, um ihre WG-Mitbewohner besser kennenzulernen - jetzt ist Stefans Freundin tot! Selbstmord? Zunächst sieht alles danach aus. Doch dann verschwinden Dinge aus Ninas Zimmer und sie fühlt sich permanent beobachtet. Als sie langsam ahnt, was hier gespielt wird, ist es schon fast zu spät.

Rezension:
Nina Bachmann ist sehr glücklich einen Sommerjob in einer Anwaltskanzlei bekommen zu haben, wo sie in den Ferien arbeiten kann. Nicht nur, dass sie somit etwas Geld verdient für ihren Führerschein, nein, sie kommt auch mal raus aus ihrem Heimatdorf, denn die Anwaltskanzlei ist in Leipzig. Zwar hat sie die Möglichkeit, bei ihrer Tante Franziska zu wohnen, die jedoch hat einjährige Zwillinge, also ist dies alles in allem eine sehr unentspannte Situation, zumal Nina gerne zum Babysitten herhalten darf. Also tut sie ihr möglichstes, um ein WG-Zimmer zu finden - für die paar Wochen sollte das ja eigentlich kein Problem sein.

Ganz so einfach ist es dann doch nicht, bis sie die Annonce für ein Zimmer in einer Villa entdeckt, das sie sich sogar leisten kann. Tatsächlich können bei der Besichtigung sowohl das Zimmer, wie auch erste WG-Bewohner überzeugen, sodass sie kurz entschlossen einzieht - Hauptsache weg von den Zwillingen. Die WG besteht aus Julius (dem Sohn des Eigentümers), Claire, Stefan, Ben(jamin) und inoffiziell Lauren, die Stefans Freundin ist und sehr viel Zeit in der WG verbringt.

Ihr Sommerjob gefällt ihr sehr, jedoch hat sie sich das Leben in einer WG einfacher vorgestellt. Vermietersohn Julius entpuppt sich als cholerisch und auch mit Claire läuft nicht alles so glatt und am schlimmsten ist, dass irgendwer ihr immer wieder Gedichte zukommen lässt, ebenso kleine Präsente. Was vielleicht als nette Geste gedacht ist, macht Nina mehr und mehr Angst, zumal sich der Absender nicht zu erkennen gibt. Irgendetwas Merkwürdiges geht in der Villa vor, doch die wahren Hintergründe aufzudecken, gelingt Nina nicht. Als eine WG-Party ausartet und am nächsten Morgen Laurens Leiche gefunden wird, ahnt Nina, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt. Die Situation spitzt sich immer weiter zu und Nina fühlt sich immer mehr bedroht. Wer hat es auf sie abgesehen und vor allem: Warum?


Eine tödliche WG! Der Plot wurde ausgesprochen spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass lange Zeit nicht klar ist, wer der Täter ist und warum bzw. ich empfand es sehr überraschend, als sich die Geschichte auflöste. Die Figuren, allen voran Protagonistin Nina, wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, ja so überzeugend sogar, dass ich dem Täter von alleine nicht auf die Spur gekommen bin. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd, sodass ich das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen konnte und es am Stück lesen musste, weil ich einfach wissen wollte, wie sie die Geschichte auflöst.

Bewertung: 

Von Ulrike Rylance bereits gelesen und rezensiert:




Die Autorin:
Ulrike Rylance, geboren 1968, studierte Anglistik und Germanistik in Leipzig und London. Sie arbeitete während des Studiums als Assistant Teacher in Wales und in Manchester. Nach dem Studium lebte sie zehn Jahre in London und arbeitete als Deutschlehrerin für Kinder und Erwachsene. 2001 zog sie mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern nach Seattle, USA. Bei dtv junior erschienen ihr Jugendbuchdebüt ›Ein Date für vier‹ sowie der Krimi ›Villa des Schweigens‹. (übernommen von dtv)







Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mir herzlich bei 




 

bedanken, die mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

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