Donnerstag, 31. Oktober 2013

[Lesung] Wulf Dorn liest aus "Phobia" und Paul Cleave liest aus "Opferzeit"

Dienstag Abend - Zeit für eine neue Lesung, doch welche nur? Denn ausgerechnet am Dienstag gab es gleich mehrere Lesungen, die ich hätte besuchen können, aber ganz ehrlich, so schwer fiel mir die Wahl nicht, denn einer Doppellesung von Wulf Dorn mit Phobia und Paul Cleave mit Opferzeit konnte ich einfach nicht widerstehen.



Da ich auch diesen Lesungstermin alleine wahrgenommen habe, hatte ich natürlich nicht die gute Kamera dabei (die war ja mit Kleeblatt unterwegs) und ganz ehrlich, Fotografien und ich, das verträgt sich einfach nicht, also seht mir bitte die Bilder nach - ich habe mir Mühe gegeben, aber ich kenne meine Grenzen.

Wie immer hieß es: Rechtzeitiges Erscheinen, sichert die besten Plätze, also war ich vorbildlicherweise wieder überpünktlichst vor Ort, hatte sogar noch Zeit, was zu Essen und ein wenig zu Lesen und bekam wie vorgesehen einen Platz in der ersten Reihe. 

Auch die Agierenden zeichneten sich durch Pünktlichkeit aus, sodass die Lesung pünktlich beginnen konnte.

Wulf Dorn, Paul Cleave, Markus Naegele (Moderation)

Es wurde abwechselnd gelesen und interviewt. Durch den Abend führte Markus Naegele (Heyne Verlag). Zu Beginn las Wulf Dorn den Prolog von "Opferzeit" auf Deutsch vor, später las Paul Cleave selbst noch eine Passage im englischen Original und ich hatte das Vergnügen, erstmalig neuseeländisches Englisch zu hören. Wer hätte gedacht, dass sich wirklich Englisch von Land zu Land komplett anders anhören kann? Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte ich es aber soweit "drauf" und konnte dem lesenden Part und auch den Interviews folgen. 

Auch "Phobia" kam nicht zu kurz. Hier las Wulf Dorn u. a. den Prolog und noch einige Passagen und ganz ehrlich, es ist ein wahrer Genuss, diesen Mann lesen zu hören. Würde er seine Hörbücher selbst einsprechen, ich glaube ich könnte mich überzeugen lassen, meine Abneigung gegen Hörbücher zu überwinden. Solltet ihr je die Gelegenheit haben, eine Lesung von Wulf Dorn zu besuchen, ihr solltet sie auf jeden Fall wahrnehmen.


Wulf Dorn und Paul Cleave

Interssant und unterhaltsam waren auch die Interviewparts. Paul Cleave lebt in Christchurch, Neuseeland und dort spielt auch "Opferzeit". Nur ist dies in den Büchern recht düster dargestellt, jedoch versicherte Paul Cleave an dieser Stelle, dass dem definitiv nicht so ist - wer weiß, vielleicht will er auch nur die Touristen in Sicherheit wiegen und dann zuschlagen ^^

Auch Wulf Dorn offenbarte einige überaus amüsante und erschreckende Geschichten aus seiner Kindheit oder auch aus seinem beruflichen Werdegang. Nur soviel: Er hat 20 Jahre seines Lebens in der Psychiatrie verbracht, aber er war dort nur "angestellt" oder wie er sagte "ich war der mit dem Schlüssel".

Viel zu schnell ging der Abend vorrüber, es war kaum zu glauben, wie schnell zwei Stunden doch vergehen können.

Für das Publikum war der Lesungs- und Interview-Teil demnach vorbei, aber die Herren Autoren hatten noch einiges zu tun - ich sage nur: Signieren!!!


Paul Cleave

Und an dieser Stelle könnte ich eigentlich eine neue Kategorie einführen, genannt: "Schnappschüsse", denn: Wulf Dorn ist definitiv ein fotogener Mann, ich jedoch völlig unbegabt, sodass er auf zwei Bildern zumindest zu erkennen ist - und so schlecht finde ich sie jetzt auch nicht, aber schaut selbst ^^

Wulf Dorn

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich einen wundervollen Abend bei einer tollen Lesung verbracht habe und gleich zwei super-nette Autoren kennen lernen durfte. 

Kerry 

PS: Die Rezension zu "Phobia" geht heute Nachmittag hier online ^^ 

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