Freitag, 1. November 2013

[Lesung] Ann Rosman liest aus ihrem Buch "Die Wächter von Marstrand"

Donnerstag Abend und statt dass das Katzenpersonal zu Hause bei seinen Miezen sitzt, machte es sich auf den Weg nach Pankow in die Pankebuch-Buchhandlung zur Lesung.
Angekündigt hat sich die schwedische Autorin Ann Rosman.


Sie stellte ihren neuen Roman "Die Wächter von Marstrand" vor, dem 3. Teil der Reihe um die Protagonistin Karin Adler.

 

Mit dabei an diesem Abend waren die Schauspielerin und Sprecherin Nina West sowie als Dolmetscherin und Moderatorin Grit Thunemann von der Schwedischen Botschaft in Berlin

v.l.: Nina West, Ann Rosman, Grit Thunemann

Bevor mit dem Lesen begonnen wurde, interviewte Grit Thunemann Ann Rosman zu ihrer Person.
So erfuhren wir, dass die Autorin zuerst etwas "Richtiges" gelernt hatte. Sie studierte Computertechnologie und Betriebswirtschaft. Gerade durch ihre Arbeit hatte sie einmal die Möglichkeit, Kontakt zu einem Leuchtturm zu bekommen, der rekonstruiert werden sollte. Er lag vor ihr, der Länge nach und sie war irgendwie fasziniert von ihm und seiner Geschichte. Da entstand die Idee zu ihrem ersten Roman "Die Tochter des Leuchtturmmeisters".
Nach vielen weiteren Fragen wurde zuerst auf schwedisch gelesen.
Auch hier eine kleine Hörprobe:


Anschließend las Nina West, so dass auch das normale Fußvolk dem Inhalt folgen konnten.


Ann Rosman lebt selbst auf Marstrandsö, das autofrei ist und nur mittels einer Fähre erreicht werden kann. Sie brachte ein paar Fotos ihrer Heimat mit und erzählte, besser gesagt, zeigte uns ihre Liebe zu ihrer Heimat.



Mit vollem Körpereinsatz kommentierte sie ihre Bilder, erzählte uns auch die Geschichte ihrer Heimat, die einmal einen Freihafen hatte.

 

Sie verschwieg auch nicht die aktuellen Probleme auf der Insel. Auch dort ziehen die Menschen weg in größere Städte und die Ansässigen haben mit dem Erhalt der Infrastruktur zu kämpfen, als Beispiel nannte sie die Bemühungen, die Schule zu erhalten. Die Grundstückspreise sind so gestiegen, dass Familien  mit Kindern sie nicht erwerben können und die Hoffnung auf Zuzug von Familien mit Kindern sind sehr gering.

Im Anschluss an die Lesung war wieder Autogrammstunde und Kleeblatt lies sich ihre beiden Bücher signieren. 


Dann knüpfte Ann Rosmann für jedes signierte Buch einen Knoten und steckte ihn in die Bücher. Nette Idee :-)

 

Alles in allem war es wieder eine schöne Lesung, die sowohl unterhaltsam als auch informativ in Bezug auf schwedischer Geschichte war.

Kleeblatt hatte die Bände 2 und 3 gelesen und rezensiert. Wer neugierig auf die Bücher ist, kann sie hier nachlesen.

Teil 02: Die Tote auf dem Opferstein

1 Kommentar:

karin hat gesagt…

Hallo ihr Zwei,

nun Autorenlesungen scheinen ja in Eurerer Gegend an der Tagesordnung zu sein oder? Letztens die Sache mit der schwedischen Autorin und jetzt schon wieder, Ihr Glücklichen.

LG..Karin..