Montag, 11. November 2013

[Lesung] Tom Finnek liest aus "Gegen alle Zeit"

Inzwischen sind wir ja wohl auch dafür bekannt, dass wir vielen Lesungen beiwohnen.
So auch am letzten Freitag, als Tom Finnek aus dem 2. Teil seiner London-Trilogie "Gegen alle Zeit" las.

 

Die Location der Veranstaltung war mal was ganz ungewöhnliches. 
Für uns hieß es, während des Freitagnachmittag-Berufverkehrs einmal quer durch Berlin, direkt an den Wannsee. Mit "Pack die Badehose ein ..." war nicht, erstens, war es zu kalt und zweitens zu dunkel. Wir hätten uns bestenfalls verschwommen.
Die Lesung fand auf einem Schiff statt, das fest verankert war und glücklicherweise keine Anstalten machte, mit uns auf und davon zu schippern. Es gehört einem Segelclub, der auch die Lesung veranstaltet hatte.
Zum Glück begegneten wir Tom Finnek schon kurz vor dem Schiff, denn wo er uns hinführte, war es verdammt dunkel. Als Insider hatte er mit seiner Begleitung eine Taschenlampe dabei. Ohne wären wir wohl in einem der vielen Löcher gnadenlos versunken und man hätte uns erst bei Tageslicht wiedergesehen :-)

Einer der Mitbegründer des Clubs, der seit ca. 40 Jahren dabei ist, zeigte uns voller Stolz das Schiff und erklärte uns auch, was wir im Dunkeln sehen bzw. ahnen konnten.
Wir hatten Glück, es regnetet nicht und wir hatten, soweit im Dunkeln möglich, gute klare Sicht.
Aber seht selbst auf die Bilder, die einen kleinen Einblick darauf machen, was wir sahen.

 
Blick auf das Schiff

Blick auf das Schiff

Im Schiff

Schade fanden wir, dass es doch eine recht kleine Runde war, die zur Lesung erschienen sind. Diejenigen, die den Weg nicht gescheut hatten, haben es jedenfalls nicht bereut.


Tom Finnek las aus dem ersten Kapitel zum Kennenlernen der Protagonisten und ein weiteres kleineres Kapitel. Es machte Spaß, ihm zuzuhören und definitiv neugierig auf das Buch.

Im Anschluss wurden jede Menge Fragen gestellt, wie er zum Schreiben kam, wie er zu seinen Themen der Bücher kommt, wie sein Tagesablauf ist und viele andere.
So erfuhren wir z.B., dass sich sein Pseudonym Tom Finnek aus den Namen seiner beiden Söhne zusammensetzt und dass er während seines Journalistikstudiums feststellte, dass er nicht dafür geschaffen ist, Fakten und Ereignisse wiederzugeben, sondern dass er eigentlich diese eher gern ausschmückt und eine Geschichte erzählen möchte. Schon war ein Autor geboren.

Natürlich erfolgte ebenfalls, was schon Standard bei uns ist, das Signieren der Bücher, die Kleeblatt mitgebracht hatte.


Auch nach der eigentlichen Lesung hatten wir noch Gelegenheit, Fragen an den Autor zu stellen.
Bei der Lesung ist uns auch noch ein weiterer Autor vor die Linse gehüpft, den Kleeblatt zwar schon vom Namen her kannte, aber gelesen haben wir bis dato noch nichts von ihm. Aber das kann man ja nachholen.

Stefan Holtkötter

Auch mit Stefan Holtkötter hatten wir ausreichend Gelegenheit zu sprechen.

Es war eine tolle Lesung. Tom Finnek, der einigen vielleicht als Mani Beckmann bekannt ist, hat uns mit seiner Lesung einen schönen Abend bereitet. Es passte alles, die Location, das Buch und der sympathische Autor.
Vielen Dank an alle für den schönen Lesungsabend.

Hier noch ein paar Bilder, die vom Schiff aus aufgenommen wurden.

 

Es ist verdammt schwer, Lichter ohne Stativ zu fotografieren, ich habe es trotzdem versucht.


Das Gelbe ist im Rauch verschwunden der Spandauer Juliusturm.

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