Freitag, 6. Dezember 2013

[Rezension] Ingrid Pernkopf / Renate Wagner-Wittula - Backen zur Weihnachtszeit



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Pichler; Auflage: 1 (11. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3854316356
ISBN-13: 978-3854316350
Größe und/oder Gewicht: 25 x 19,8 x 3,4 cm

Inhalt gem. Pichler-Verlag:
Draußen die ersten Schneeflocken, drinnen in der warmen Stube der betörende Duft von Zimt und frisch gebackenen Keksen. Wer sehnt sich nicht nach solchen Kindheitserinnerungen? 
Da hilft keine fertig gekaufte Weihnachtsbäckerei, selber backen heißt hier die Devise. Nur so lässt sich mit dem Aroma von ofenwarmen Kokosbusserln und knusprigen Mürbteigstangerln romantischer Weihnachtszauber um ein paar Wochen vorverlegen. Damit aus dem winterlichen Traum kein Albtraum wird, hat die „Gmundner Kekskönigin“ (so die Fachpresse) Ingrid Pernkopf aus beliebten und bewährten Klassikern, aber auch aus neu inspirierten, modernen Kreationen eine beeindruckende Sammlung der besten Weihnachtsbäckereien zusammengestellt. Mit klaren Anweisungen und dem gewohnten schrittweisen Vorgehen will das Erfolgsduo Pernkopf/ Wagner-Wittula auch Backmuffel hinter dem vorgeheizten Ofen hervorholen und zu lustvollem Backen verführen. Und wenn man schon einmal dabei ist, eröffnen zahlreiche Variationsmöglichkeiten des jeweils verwendeten Teiges eine große Bandbreite an verschiedenen Keksen und anderen Köstlichkeiten, frei nach dem Musketier-Motto: Einer für alle! Stimmungsvolle Fotos sowie die Illustration wichtiger Backvorgänge machen Lust auf mehr – mehr Kekse, mehr Genuss.

Zum Buch:
Draußen pfeift der Wind, es ist kalt und ungemütlich. Die ersten Anzeichen auf den baldigen Winter sind da und die Assoziation zu Weihnachten nicht mehr so weit hergeholt.
So langsam wird man hektisch, denkt an Geschenke und Tannenbaum und ... an Plätzchen und backen. Dinge, die sich jedes Jahr wiederholen und auf die man sich sogar freut, denn was gibt es Schöneres, als in der Küche gemeinsam mit den Kindern zu stehen und Plätzchen zu backen.
Obwohl meine Tochter schon über 30 Jahre alt ist, treffen wir uns in dieser Zeit, um gemeinsam zu backen.

In diesem Jahr bekam ich dieses fantastische Buch der beiden österreichischen Autorinnen in die Finger und war auf Anhieb schon nur vom Durchsehen begeistert.
Ich habe die Angewohnheit, beim Durchblättern gleich mit Zettelchen die Rezepte zu markieren, die mir gefallen und die ich gern nacharbeiten möchte. In diesem speziellen Fall war ich besser bedient, diese zu markieren, die mir nicht zusagen :-)

Es sollen 400 Rezepte sein, ich vertraue dem mal, denn nachgezählt habe ich es nicht.

Das Buch ist unterteilt in die folgenden Abschnitte:
- Tipps und Tricks
- Knusper, Knusper Kekse
- Süße Küsse
- Scheibe für Scheibe
- Bewusst genießen
- Sündiger Schmelzpunkt
- Weihnachtliche Klassiker
- Zuckerbrot und Mandelkern
- Zusätzliche Grundrezepte
- Tipps und Geräte
- Warenkunde
- Pannen-ABC
- Glossar österreichischer Ausdrücke

Unter dem Punkt "Tipps und Tricks" findet man Hinweise wie "Arbeitsfläche bemehlen" oder "Teig ausstechen". 25 Tipps, auf die auch zwischendurch in den Rezepten hingewiesen wird. Um sich nicht mit mehligen und klebrigen Händen durch das Buch blättern zu müssen, hat der Verlag zusätzlich ein großes breites Lesezeichen beigelegt, auf dem diese 25 Tipps noch einmal separat gedruckt sind, so dass man diese neben dem Buch zu liegen haben kann.

Zu jedem Rezept gibt es die Angaben über Zutaten, Backzeit und Zubereitung. Ergänzt werden diese oftmals durch Variationsmöglichkeiten oder zusätzlichen Tipps. 
Das Buch ist reich bebildert. Jedoch gibt es nicht zu jedem Rezept ein Bild, so dass der Bäcker die Möglichkeit der eigenen Kreativität voll ausschöpfen kann. Aber vielleicht ist es auch besser so, denn dann ist man nicht so frustriert, wenn die Plätzchen ganz anders aussehen als die abgebildeten.
So ist es auch uns passiert, aber vom Geschmack her gab es an dieser Stelle keine Abstriche.
Alles was wir nachgebacken hatten, war gut und verständlich zu lesen, das Nacharbeiten gar kein Problem.

Es ist ein Backbuch aus Österreich, das bedeutet auch, die Begriffe der Zutaten entsprechen der Mundart des Landes. Für Verständigungsprobleme gibt es aber glücklicherweise ein Glossar, in dem diese dann "übersetzt" wurden.

Es ist ein fantastisches Backbuch mit wunderbaren Rezepten. Viele sind Klassiker, die man bereits kennt, wenn man sich ein wenig für das Backen interessiert, andere sind neu.
Mit diesen Rezepten hat man dreimal Spaß. Einmal schon beim Lesen, da bekommt man Hunger und Appetit, dann beim Backen und natürlich beim späteren Verzehr.
Nach unseren Backversuchen können wir sagen, dass nicht alles so aussieht, wie geplant, aber vom Geschmack her - 1. Sahne :-)

Dieses Buch empfehle ich wirklich sehr gern weiter.

Wer sich für dieses Buch interessiert, dem kann ich ans Herz legen, sich noch das Interview mit einer der Autorinnen anzusehen, denn wird mit einem Gewinnspiel verknüpft sein. Ich bin in der glücklichen Lage, 1 Buch verlosen zu dürfen. Das Gewinnspiel geht heute ebenfalls noch online.

Hier noch ein Bild von einer Auswahl unserer gebackenen Plätzchen, lecker kann ich nur sagen.


v.l.: 
Rahmbusserl (Seite 139) 
Betthupferl (Seite 144)
Vanilleplätzchen (Seite 143)
Kokosbusserl I (Seite 130)


Aber Achtung, Backen kann auch gefährlich sein, wie ihr hier hören könnt:




Bewertung:


Zu den Autorinnen:
(übernommen von Pichler-Verlag)
Ingrid Pernkopf, geboren in Gmunden am Traunsee, führt seit 1989 gemeinsam mit ihrem Mann Franz das elterliche Gasthaus „Grünberg am See“. Im Pichler Verlag erschienen von ihr u. a. die Kochbuch- Bestseller „Süßes zur Weihnachtszeit“, „Die Vorratskammer“, „Knödelküche“, „Das große Mehlspeisen-Kochbuch“, die „Strudelküche“ und „Die traditionelle österreichische Küche“.

Renate Wagner- Wittula, geboren in Addis Abeba, studierte Germanistik, Anglistik und Kulturelles Management. Sie verfasste zahlreiche Kochbuch-Bestseller, zuletzt erschienen von ihr „Die Wiener Küche“ (gemeinsam mit Adi Bittermann), „Das große Mehlspeisen- Kochbuch“, die „Strudelküche“ und „Die traditionelle österreichische Küche“..

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Keine Kommentare: