Samstag, 30. November 2013

[Leseliste] von Kleeblatt für Dezember 2013

Viel zu viel, viel zu viel. Ich weiß, ich habe viel zu viele Bücher. Seufz.
Aber was soll ich machen, die wollen alle zu mir und gelesen werden. Da ich ein gutes Herz habe, kann ich sie nicht so einfach im Regen stehen lassen, ich muss sie rein lassen. Tja, das Ergebnis könnt ihr dann hier sehen.
Nur gut, dass es da um die Feiertage ein paar Tage Urlaub gibt, wo man sich gemütlich mit einem Buch zurückziehen kann.
Ich denke, es wird nötig sein.

Tja, ich weiß, ich habe den Mund zu voll genommen, das ist nie zu schaffen, aber ich will sie auch nicht unter den Tisch kehren.
Das also steht alles auf meiner Leseliste :-)


Noch zu lesende Bücher: 66 von 79

Rezensionsexemplare:

Teufl-Heimhilcher, Brigitte - Mütter, Töchter und andere Krisen
Morelli, Lorenzo - Auf kulinarischer Wanderschaft 
Sorensen, Jessica - Das Geheimnis von Ella & Micha 
Stadt und Landkreis Erding - Ausflugsziele an Isar, Sempt, Isen und Vils
Peters, Julie - Der vergessene Strand 
Gregory, Philippa - Dornenschwestern
Wigge, Michael - Auf dem Tretroller durch Deutschland 
Schiewe, Ulf - Das Schwert des Normannen 
Jando - Sternenreiter 
Börjlind, Cilla & Rolf - Springflut

George, Nina - Das Lavendelzimmer
McInerney, Monica - Die Frauen von Clare Valley
Klepper, Beate - Büchners Braut
Letocha, Thomas - Oma Else kann's nicht lassen
Ullrich, Hortense - Hühner Voodoo
Bucciarelli, Elisabetta - Vergani 02: Ich will dir glauben
Lanfermann, Mechthild - Emma / Edgar 02: Wer ohne Liebe ist
Hagedorn, Janna - Friesenherz

Folsom, Tom - Dennis Hopper
Bleimaier, Roland - Der Detektiv
Bindig, Dieter - Der Verhörspezialist
Alvtegen, Karin - Eine zweite Chance
Thompson Walker, Karen - Ein Jahr voller Wunder
Koch, Manfred - Kaltfront
Neuwirth, Günter - Neumondnacht
Wilkins, Kimberley - Das Haus am Leuchtturm
Childress, Mark - Haben Sie das von Georgia gehört?
Ritzer / Przybilla - Die Affäre Mollath
Desai, Kishwar - Die Überlebende: Ein Fall für Simran Singh

Grunwald, Maike - Vom Glück mit Katzen zu wohnen 
Kristensen, Monica - In manchen Nächten 
Harbort, Stephan - Aus reiner Mordlust 
Coltorti, Gaia - Die Alchemie der Nähe 
Schmidt, Heike Eva - Die gestohlene Zeit
Kruhl, Annette - Tausche Ex gegen Sex 
Hofmann, Irmengard M - Schmankerln aus dem Bauernjahr 
Ballenberger, Andreas - Alles, was man nicht wissen muss 
Antoni, Laura - Im Land der Kaffeeblüten 
Snicket, Lemony - Der Fluch der falschen Frage
Rickman, Phil - MW 10: Sündenflut 
Groh, Kyra - Pinguine lieben nur einmal 
Mohr, Angela - Vergiss nicht, dass du tot bist 
Hobbs, Roger - Ghostman
Popescu, Adriana - Lieblingsmomente 
Raffauf, Elisabeth - Das Mädchenbuch 
Kirchmaier, Angelika - Brotbacken für Eilige
Weidner, Christopher - Mystische Orte in München 
Dicker, Joel - Die Wahrheit über den Fall Harry Querbert

Finnek, Tom - Vor dem Abgrund 
Eliott, Dana S. - Taberna Libraria: Die Magische Schriftrolle 
Evans, Richard Paul - Magie der Weihnacht
Koschka, Anna - Mohnschnecke 
Pflieger, Kerstin - Sternenseelen 01: Wenn die Nacht beginnt 
Pflieger, Kerstin - Sternenseelen 02: Solange die Nacht uns trennt 
Gruber, Andreas - Herzgrab
Ashley, Trisha - Hollys Weihnachtszauber
Kearsley, Susanna - Im Land des Feuervogels
Etzold, Veit - Spiel der Angst 
Reichs, Kathy - Totengeld 
Wahlberg, Karin - Tod in der Walpurgisnacht
Gerstenberger, Stefanie - Orangenmond
Mey, Frida - Radieschen von unten
Shannon, Samantha - The Bone Season 01: Die Träumerin
Smith, Tom Rob - Ohne jeden Zweifel 
Ernestam, Maria - Die Liebesnachricht
Steinbach, Hannes - Nelson und das Weihnachtskätzchen

Bücher für die Blanvalet - Challenge:
Child, Lee - Outlaw
Harkness, Deborah - Wo die Nacht beginnt
Slaughter, Karin - Harter Schnitt
Slaughter, Karin - Tote Augen
Slaughter, Karin - Letzte Worte
Burgess, Gemma - Da haben wir den Glückssalat
Thanner, Alex - Papa flippt aus 

E-Books:
Neupauer, Melanie - Verliebt verlobt, verflucht 
Covi, Miriam - Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich 
Rifflen, Karen - Ehrlich? Gefährlich?

Bücher für zwischendurch:
Lanfermann, Mechthild - Emma / Edgar 01: Wer im Trüben fischt
Rickman, Phil - MW 01: Frucht der Sünde
Kristensen, Monica - Suche


Für das Themenlesen von Lovelybooks



Bücher für Leserunden


[Rezension] Thomas Enger - Sterblich (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 426
ISBN: 978-3-442-37809-8
Erscheinungstermin:
16. Oktober 2012 (1. Auflage)
Format: Taschenbuch
Verlag: blanvalet


Klappentext gem. blanvalet:
Eine junge Frau liegt halb verscharrt auf einem Hügel in Oslo. Auf den ersten Blick sieht es nach einem Ehrenmord aus – doch je mehr sich Online-Reporter Henning Juul mit dem Fall beschäftigt, umso dichter wird das Netz aus Verrat, Intrigen und tödlicher Eifersucht …


Rezension:
Vor knapp zwei Jahren, im September 2007, verlor Henning Juul das wichtigste in seinem Leben. Bei einem Brand in seiner Wohnung starb sein kleiner Sohn Jonas, er selbst erlitt schwere Verbrennungen, die ihn entstellten. Auch sein Gesicht ist durch den Brand gezeichnet worden, er jedoch hat überlebt, im Gegensatz zu seinem Kind. Was jedoch am schwersten wiegt ist die Ungewissheit: Hat er das Feuer, in dem sein Kind zu Tode kam, selbst verursacht?

Es dauerte lange, bis Henning sich von seinen Verletzungen erholt hat, aber im Juni 2009 ist er soweit wieder hergestellt, dass er seiner Tätigkeit als Journalist wieder nachgehen kann. Sein Arbeitgeber www.123nyheter.no hat trotz seiner langen Auszeit an ihm festgehalten. Ein ruhiger Einstieg ist Henning jedoch nicht gegeben, denn sein Nachrichtenredakteur schickt ihn gleich zu einer Pressekonferenz. Eine junge Frau wurde tot in einem Zelt aufgefunden - allem Anschein nach wurde sie gesteinigt. Handelte es sich hierbei um einen sogenannten "Ehrenmord"?

Bei dem Opfer handelt es sich um die 23-jährige Studentin Henriette Hagerup und auch wenn alles nach einem Ehrenmord aussieht, glaubt Henning von Anfang an nicht an diese Theorie. Sein Spürsinn sagt ihm definitiv, dass mehr dahinter steckt, als es den Anschein hat. Mit Hilfe einer "Quelle", von der Henning selbst nicht genau weiß, um wen es sich handelt, findet er tatsächlich heraus, dass es ein anderes Motiv geben muss. Aber wer hatte einen Grund, die überaus begabte junge Frau so grausam zu ermorden? Henning ermittelt auf eigene Faust und kommt dem Täter gefährlich nahe ...


Der 1. Band der Henning-Juul-Reihe! Der Plot wurde abwechslungsreich und spannend erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass es sich bei dem Protagonisten nicht um einen typischen Helder bzw. Ermittler handelt, sondern um einen schwer traumatisierten Journalisten, der mit seinem Verlust nicht abschließen kann bzw. den die Zweifel fast zerfressen, ob er selbst Schuld an dem Unglück war, dass ihm das liebste auf der Welt genommen hat. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei mir hier besonders gut gefallen hat, dass einige Figuren sich im Laufe des Buches als ganz anders herausstellen, als sie auf den ersten Blick sind. Diese Wandlungen sind dem Autor sehr gut gelungen. Mein Herz habe ich allerdings an den Journalisten mit dem gebrochenen Herzen verloren, der trotz seiner Zweifel und seines Verlustes, den Dingen auf den Grund geht, obwohl er es nicht vermag, das Rätsel um seinen eigenen Verlust zu lösen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, auch wenn ich, wie nicht anders zu erwarten, mit den norwegischen Bezeichnungen einiger Orte so meine Liebe Not hatte und ich hätte mir an einigen Stellen doch etwas mehr Thrill gewünscht. Dennoch handelt es sich hierbei um einen sehr gelungenen Auftakt und ich freue mich jetzt schon auf den 2. Band der Reihe "Vergiftet", der sich zum Glück bereits in meinem Besitz befindet.

Bewertung


Der Autor: 
Thomas Enger, Jahrgang 1973, studierte Publizistik, Sport und Geschichte und arbeitete in einer Online-Redaktion. Nebenbei war er an verschiedenen Musical-Produktionen beteiligt. Sein Thrillerdebüt Sterblich war hierzulande wie auch international ein sensationeller Erfolg. Er lebt zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern in Oslo. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch bekam ich im letzten Jahr zu Weihnachten geschenkt.

Freitag, 29. November 2013

[Rezension] Hans Peter Fink - Kürbis Köstlich & vielseitig



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: Pichler; Auflage: 1 (2. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3854316372
ISBN-13: 978-3854316374
Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 19,6 x 1,4 cm

Inhalt gem. Pichler-Verlag:
Butternuss, Hokkaido, Patissons, Moschus- Kürbis oder Zucchini – Kürbisse sind in ihrer erstaunlichen Vielfalt faszinierende Früchte. 
Und ebenso abwechslungsreich ist auch die Bandbreite der kulinarischen Einsatzmöglichkeiten in der modernen Küche: Ob als würzig pikante Vorspeise, als cremige Suppe, Risotto- oder Pastagericht – die Palette ist nahezu unerschöpflich. Der Kürbis harmoniert perfekt mit Fleisch-, Wild- und Geflügelkreationen und zeigt sich auch von seiner süßen Seite überaus verführerisch. Hans Peter Fink, vielfach ausgezeichnet und ein Meister der regionalen und klassischen österreichischen Küche, überrascht mit neuen, originellen Kreationen, die das Kochen mit Kürbis so richtig zum Vergnügen machen. 100 köstliche Rezepte, unverzichtbar für jeden, der die faszinierende Welt dieser Frucht kulinarisch für sich erschließen möchte.

Zum Buch:
Kürbis ist für mich ein Gemüse, das ich aus meiner Küche nicht mehr wegdenken kann.
Die Zeiten, wo man aus Kürbis nur süß-sauer Eingelegtes machen kann, sind glücklicherweise schon lange vorbei.
Seit Jahren schon bin ich immer auf der Suche nach neuen Rezepten und hefte sie mir ab.
Mit diesem Buch habe ich nun eine Sammlung zur Hand, in der ich immer wieder blättern kann und mir dabei schon "der Zahn tropft".

Es ist unterteilt in die folgenden Abschnitte:
- Arten & Verbreitung
- Vorspeisen & Zwischendurch
- Suppen, Risottos, Pasta & Beilagen
- Kürbis mit Geflügel, Kalb, Schwein, Rind & Lamm
- Kürbis mit Fisch & Krustentieren
- Kürbis  - süße Mehlspeisen & Gebäck
- Kürbis - Haltbarmachen & Lagern
- Grundrezepte
- Register

Egal, wie sie heißen, ob Pink Banana, Sweet Dumpling, Tom Fox, Gelber Krummhals oder bekanntere wie Butternut, Hokkaido und Muskatkürbis ... sie alle findet man hier im Buch, verarbeitet als Rezept oder auch nur als Abbildung.
Gleich zum Anfang erfährt man, dass der Kürbis eigentlich eine Beerenfrucht ist, wie auch Tomate oder Gurke, was mich schon mal zum Erstaunen brachte. Man wird bekannt gemacht mit den verschiedenen Kürbisarten und erhält ebenfalls einen kleinen Einblick darin, wie er sich auf den menschlichen Körper gesundheitlich auswirkt.

Die Rezepte sind klar strukturiert aufgebaut. Der Großteil ist auf 4 Personen berechnet. Auch die Zubereitungszeit wurde mit angegeben.
Man findet in diesem Buch ein breit gestreutes Anwendungsgebiet mit Kürbis. So sind in dem Buch nicht nur Rezepte zu finden, die mit dem "reinen" Kürbis zubereitet werden, sondern auch welche, in denen es um die Zubereitung mit Kürbiskernöl oder auch Kürbiskerne geht.
Man findet Salate, Vorspeisen, Gemüsebeilagen, Überbackenes sowie Suppen, Kuchen, Eingelegtes und Brote. Es ist für wirklich jeden Geschmack etwas dabei, ob mit Fisch oder Fleisch oder auch einfach nur vegetarisch.
Einiges habe ich nachgekocht. Alles, was ich probiert habe, wurde für gut bis sehr gut bewertet.
Abgerundet werden die Rezepte mit Fotos von Gerichten, die vorgestellt wurden. Nicht alle wurden bebildert, aber schließlich möchte man ja seine eigene Kreativität noch spielen lassen.

Für mich ist dieses Buch fester Bestandteil geworden, wenn es um die Frage geht, was mache ich aus Kürbis.
Dieses Buch kann ich alles Kürbisliebhabern wärmstens empfehlen und wer bis jetzt noch keiner ist ... vielleicht wird er es ja, wenn er dieses Buch zur Hand nimmt.

Hier noch ein kleiner Blick auf meine Gerichte, aber bedenkt bitte, ich bin kein Fotograf :-)












Erdäpfel-Kürbis-Gratin (Rezept Seite 60) 












Kürbis-Speckkuchen komplett (Rezept Seite 26)







Kürbis-Speckkuchen aufgeschnitten (Rezept Seite 26)  



Bewertung:


Zum Autor:
(übernommen von Pichler-Verlag)
Hans Peter Fink, geboren 1974, Koch- und Kellnerlehre im Betrieb der Eltern, dann im Arlberg Hospiz Hotel, im Restaurant Obauer (Werfen) und im Restaurant Fink in Riegersburg erfolgreich tätig. Zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Kochwettbewerben. Von 2002 bis Anfang 2008 Küchenchef im Hotel Sacher in Wien, seit März 2008 im eigenen Betrieb Haberl & Fink’s. Im Pichler Verlag erschienen zuletzt „Das Krenkochbuch“ und „Edles vom Fass.

Von Hans Peter Fink wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 28. November 2013

[Rezension] Michaela Seul - Verbiss (Band 3)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 415
ISBN: 978-3-453-43739-5
Erscheinungstermin: 11. Oktober 2013
Format: Taschenbuch

Verlag: Heyne

Klappentext gem. Heyne:
Franzas neuer Job entwickelt sich zum Alptraum: Die pubertierende Celina stopft sich mit Sahnetorte voll, anstatt abzunehmen. Als dann auch noch ihr Vater, hoher Beamter im Ministerium für Landwirtschaft und Forsten, spurlos verschwindet, gerät sie zwischen alle Fronten: Im scheinbar idyllischen Wald herrschen kriegsähnliche Zustände, am Ammersee wird eine Leiche mit Kopfschuss gefunden. Plötzlich steht Franza unter Mordverdacht. Ihr Freund, Hauptkommissar Felix Tixel, wendet sich enttäuscht von ihr ab. Allein ihr treuer Hund Flipper lässt sie nicht im Stich.


Rezension:
Fitness-Trainerin Franza Fischer hat einen neuen Job. Auf Grund einer Knieverletzung kann sie derzeit ihre üblichen Kurse in diversen Fitnessstudios nicht geben und pausiert in diesen für drei Monate. Doch Hilfe kam in Form von Anwalt Anton Dürr, einem ihrer privaten Mandanten. Dieser hat ihr eine Anstellung bei Clemens von Lübtow organisiert. Sie soll dafür sorgen, dass dessen übergewichtige 14-jährige Tochter Celina endlich abnimmt, denn so wie sie jetzt aussieht, kann sich der karriereorientierte Clemens mit ihr nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen. Ihrem Freund, Kriminalhauptkommissar Felix Tixel sagt sie nichts von ihren gesundheitlichen Problemen und dem dadurch einhergehenden Jobwechsel, denn Franza hat panische Angst, dass Felix denken könnte, sie würde auf seine Kosten leben wollen.

Was sich jedoch so einfach anhört, ist schwieriger als gedacht, denn Celina will gar nicht abnehmen und sieht überhaupt nicht ein, dies ihrem Vater zu liebe auch nur in Erwägung zu ziehen. Nur halbherzig arbeitet sie mit Franza zusammen, denn diese hat ja ihren Bonus namens Flipper immer dabei und von dem ist Celina ein großer Fan. Celina ist ein sehr unsicheres Mädchen. Vor Jahren hat die Mutter die Familie verlassen und so lebt sie bei ihrem Vater, mit dem sie nicht klar kommt und einigen Hausangestellten, die jedoch alle im Dienste ihres Vaters stehen und von daher naturgemäß als Feinde zu betrachten sind.

Zwei Tage nach Franzas Dienstantritt verschwindet plötzlich Clemens von Lübtow spurlos. Tatsächlich macht sich niemand, nicht einmal Celina Sorgen um ihn, sodass er von seinem Arbeitgeber als vermisst gemeldet wird. Da von Lübtow ein ziemliches "hohes Tier" ist, landet dieser Vermisstenfall ausgerechnet auf der Dienststelle von Felix. Unter Verdacht, etwas mit dem Verschwinden von Clemens von Lübtow zu tun zu haben, gerät eine gewissen Frau Ziska, bei der es sich um niemand anderen handelt als um Franza. Diese stellt derweil eigene Ermittlungen an, denn irgendwas stimmt mit diesem Clemens von Lübtow ganz und gar nicht. Der auf den ersten Blick überaus smarte Mann, scheint noch eine andere Seite zu besitzen und mehr Feinde, als es auf den ersten Blick scheint. Ist er überhaupt noch am Leben?


Der 3. Band der Franza-und-Flipper-Reihe! Den Plot wurde wieder abwechslungsreich und spannend erarbeitet. Ganz besonders gut hat mir wieder die zwischenmenschlichen Verwirrungen und Irrungen zwischen Franza und Felix gefallen, man könnte glatt auf den Gedanken kommen, dass die beiden nicht der selben Spezies angehören, aber Flipper, Franzas treuer Begleiter, hilft, wo er nur kann, um die Missverständnisse zu bereinigen. Die Charaktere wurden erneut facettenreich erarbeitet und ich muss es sagen, die Figur der Franza ist mir schon jetzt unheimlich an Herz gewachsen. Sie ist chaotisch und teilweise unsicher, weiß aber genau, wofür es sich lohnt, einzustehen und weicht, wenn sie sich etwas vorgenommen hat, keinen Meter zurück. Den Schreibstil empfand ich wieder als angenehm zu lesen, sodass sich der nunmehr 3. Band der Franza-und-Flipper-Reihe förmlich wie von selbst gelesen hat. Abschließend kann ich sagen, dass es sich bei diesem Buch um einen gelungen 3. Band handelt und ich mich bereits jetzt auf weitere Bücher um Franza/Flipper und Felix freue und ich natürlich hoffe, dass es hier baldmöglichst Nachschub geben wird. 
 
Bewertung
 
Von Michaela Seul bereits gelesen und rezeniert:



Die Autorin:
Michaela Seul, mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnete Bestseller-Autorin und Ghostwriterin, hat sich auf Spaziergängen mit der vierbeinigen rabenschwarzen Luna zu diesem Kriminalroman inspirieren lassen. Gassi gegangen wird im Fünfseenland, dem Wohnort der in München geborenen Autorin. Michaela Seul hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, unter dem Namen Shirley Seul auch Ratgeber, Sachbücher, Memoirs. "Sonst kommt dich der Jäger holen" ist nach "Alle Vögel fliegen hoch" der zweite Roman mit Flipper und Franza. (von Heyne übernommen)

Zur Webside der Autorin kommt ihr hier



Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag
 







bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.


 


[TTT] - Top Ten Thursday #141

Es ist wieder Donnerstag und auch diese Woche hat sich Alice Bücherland wieder was tolles ausgedacht





Diese Woche lautet das Thema:

"10 Bücher, die ihr diesen Winter (zu Weihnachten) lesen wollt"

Puh, da gibt es so viele - mal schauen wonach mir gerade ist ^^



So, schlussendlich war es ja doch nicht so schwer. Allerdings gehe ich davon aus, dass ich diese Woche mit niemanden ein Buch gemeinsam habe - dafür gibt es einfach zu viele Bücher, die ein jeder noch lesen möchte.
 
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 27. November 2013

[Rezension] Elke Pistor - Kraut und Rübchen



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 251 Seiten
Verlag: Emons (10. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954511797
ISBN-13: 978-3954511792
Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,4 x 2,2 cm

Inhalt gem. Emons-Verlag:
Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene Urahnin eine Serienmörderin war? Noch dazu eine, die sich aufgrund der sorgsamen Auswahl ihrer Opfer allergrößter Beliebtheit erfreute? Als Journalistin Katharina Rübchen auf dem geerbten Familienbauernhof in Kleinhaulmbach alte Aufzeichnungen findet, stellen sich einige Probleme: Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistische Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat.

Zum Buch:
Katharina Rübchen ist Journalistin und wurde gerade von ihrem Freund, der auch ihr Chef ist, abserviert. Da passt es ihr gut, dass sie von ihrer Tante Marion ein Häuschen auf dem Land geerbt hat, in das sie nun auch gedenkt, einzuziehen.
Das Häuschen entpuppt sich nicht ganz als das, was sie in Erinnerung hatte.
Sie findet durch Zufall ein altes Tagebuch von einer ihrer Urahninnen, die ihr offenbaren, dass diese eventuell eine Serienmörderin war. Sie kann es nicht glauben, zumal es, wie es scheint, eine Tradition geworden zu sein schien. Trotz allem war diese Ahnin eine geachtete Frau.
Das Dorf befindet sich momentan gerade im Clinch mit einem Bauherren, der alle Häuser aufkaufen will, um ein Einkaufscenter dort anzusiedeln. Die Bewohner aber wehren sich.
Als sie Katharina weismachen, sie möge doch die Arbeit ihrer Tante Marion weiterführen, ist Katharina sich nicht wirklich klar, was genau sie von ihr wollen. 

Ein Landkrimi so ganz ohne Tote. Zumindest keine in der Gegenwart.
Spannend ist das Buch trotzdem. Katharina Rübchen muss nämlich aus einem gefundenen Tagebuch erfahren, dass eine oder vielleicht auch mehrere ihrer Ahninnen Mörder waren. Still und heimlich haben sie gemordet, meistens mittels Kräuter, die sie selbst gesammelt und zusammengestellt haben. Keiner dieser Morde geschah jedoch aus Eigennutz oder Gier, sondern nur, um größeres Unheil zu verhindern.
Man kann beim Lesen dieser Aufzeichnungen von Hilda dieser gar nicht böse sein, weil man als Leser die Gründe gut nachvollziehen kann.

Katharina, eigentlich eine Stadtpflanze, muss sich im Ländlichen erst zurechtfinden. Die Nachbarn sind gewöhnungsbedürftig und zum Teil rätselhaft. Was meinen sie damit, sie möge Marions Aufgaben übernehmen und weiterführen? Worin bestand deren Aufgabe? Ja, sie hat sich sehr gegen das Bauvorhaben gewehrt, aber hat sie auch gemordet? Auf alle Fälle sammelte sie Kräuter und wusste über diese Bescheid.
Was genau erwarten die Dorfbewohner nun von ihr?

Für mich war es das erste Buch der Autorin Elke Pistor und ich kann schon vorab sagen, dass es nicht das letzte gewesen sein wird.
Den Schreibstil der Autorin kann ich nur als mitreißend bezeichnen, sie hat mich sofort in die Story hineinkatapultiert und nicht mehr losgelassen. Obwohl es sich Krimi nennt, ist es das nicht im herkömmlichen Sinne. Es gibt keine Toten und keine Ermittler und trotzdem kommen Verbrechen darin vor, die aber schon vor langer Zeit verübt wurden und dem Leser in Form von Aufzeichnungen der Täterinnen übermittelt werden.
Der Leser solidarisiert sich mit den Mörderinnen, weil die Morde eigentlich nur die Antwort auf deren Verhalten ihren Mitmenschen gegenüber sind.
Katharina ist hin und her gerissen, hat sie doch die Vermutung, dass auch ihre Tante Marion eine dieser Frauen war. 
Sie traut sich nicht, jemanden direkt danach zu fragen und ist sich auch ihrer Aufgabe im Dorf nicht klar bewusst.

Katharina ist eine ausgesprochen sympathische Protagonistin, mit der man alles hautnah miterlebt, da das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben wurde.
Als sie gemeinsam mit Herrn Hoppenstedt, ihrem Kater, ins Häuschen zieht, ahnt sie noch nicht, dass ihr Leben vollständig auf den Kopf gestellt wird.

Vor jedem Kapitel findet man eine Zeichnung eines Krauts, das es in der freien Natur überall zu finden gibt. Dazu gibt es eine Erklärung zu diesem Kraut, ebenso seine Wirkung in der Medizin bzw. seine Wirkung des Giftes.
Das Cover ist schlicht gehalten mit der Abbildung eines Fingerhutes und trotzdem sehr ansprechend. Die Klappbroschüre aufgeklappt lässt den Leser eine wunderschöne "Blumentapete" vorfinden.
Nach der Danksagung im Buch gibt es noch eine Zusammenstellung von Rezepten, die im Buch Thema waren. Selbst die Pilzsuppe ist zu finden, aber in "entschärfter" Form.

Mit diesem Buch ist man gut beraten, wenn man Unterhaltung sucht, ein wenig Spannung, durchgeknallte Ziegen (1 Bock und 3 Ziegen, die wirklich machen, was sie wollen) oder einfach nur ein gutes Buch lesen möchte. 
Ich hatte Spaß damit, mochte die Protagonistin und ihr chaotisches Leben und kann dieses Buch nur weiterempfehlen.  

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen vom Emons-Verlag)
Elke Pistor, Jahrgang 1967, ist in Gemünd in der Eifel aufgewachsen. Nach dem Abitur in Schleiden zog es sie zum Studium nach Köln, wo sie nach einem Zwischenstopp am Niederrhein bis heute lebt. Sie arbeitet als freie Seminartrainerin in der Erwachsenenbildung und leitet Schreibworkshops.

Von Elke Pistor wurden gelesen und rezensiert:
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An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin



bedanken, die mir das Rezensionsexemplar nach einer Auslosung zur Verfügung stellte

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 26. November 2013

[Rezension] Abby Clements - Plätzchen unter dem Mistelzweig



Leseprobe



Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 952 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 41 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. November 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00GMH737I

Inhalt gem. Goldmann-Verlag:
Weihnachten steht vor der Tür, und die Bewohner des kleinen Dorfes Skipley bereiten sich fieberhaft auf den alljährlichen Backwettbewerb vor. Da kochen die Emotionen schon mal hoch, denn nicht nur einer will gewinnen. Die hochtalentierte Konditorin Katie träumt vom großen Back-Ruhm, Rachel möchte allen beweisen, dass sie nicht nur Hausfrau und Mutter ist, und John hofft, dass seine Backkünste die Frau beeindrucken, die er heimlich liebt. Doch als der Preisrichter sich ans Probieren macht, wird schnell klar, dass jemand den Wettbewerb sabotiert hat: Denn die süßen Kunstwerke schmecken nach Salz. Wer würde so etwas tun und das kurz vor Weihnachten?

Zum Buch:
Große Aufregung herrscht in einem kleinen Dorf in Yorkshire. Rachel, Hausfrau und Mutter, steht wie viele andere an diesem Abend im Dorf in ihrer Küche und bäckt Kuchen oder eine andere Leckerei. Am nächsten Tag findet ein Backwettbewerb statt und es soll sogar ein bekannter Fernsehkoch mit unter den Juroren sein. Es ist wohl schon vorgekommen, dass er bei solchen Wettbewerben Talente entdeckt und später gefördert hat.
Rachel nimmt zum ersten Mal teil und steckt all ihren Ehrgeiz in ihre Kreation.
Viele tun es ihr gleich, so auch Katie, die eine Bäckerei in dem Ort eröffnet hat.
Als jedoch die Verkostung stattfindet wird klar, dass ein Kuchen sabotiert wurde, er wurde versalzen.
Wer würde so etwas tun? Der Fernsehkoch rauscht wütend ab und hinterlässt eine ratlose Gemeinde ...

Eine weihnachtliche Kurzgeschichte mit wunderbaren Rezepten, die zeitlich 1 Jahr vor die Geschichte "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" gelegt wurde. Die Protagonisten sind zum Teil die selben, wie Rachel, Bea und Milly.
Jeder will gewinnen, aber es wird sabotiert und die ganze Veranstaltung erhält einen unschönen Beigeschmack. Alle sind ratlos, aber es gibt einen Schuldigen.
Es ist eine nette 30-seitige Kurzgeschichte mit bekannten Gesichtern.
Um die Protagonisten richtig kennenzulernen, sollte man das Buch "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" lesen, innerhalb dieser paar Seiten ist das leider nicht möglich.

Zum Ende des Buches gibt es ein paar leckere Rezepte, die man gern nachbacken kann.
Dadurch, dass ich gerade erst das andere Buch gelesen habe, konnte ich mich mit den Protagonisten anfreunden, was mir sonst bei Kurzgeschichten nicht gelingt. Dafür sind sie mir einfach zu schnell vorbei.
Diese jedoch an das andere Buch anzuschließen fand ich passend und habe es nicht bereut.

Die Gestaltung des Covers ist dem anderen Buch angepasst, spielt es doch auch zur Weihnachtszeit. Auch dieses gefällt mir sehr gut.

Bewertung:



Zur Autorin:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Abby Clements arbeitete in einem Verlag, bevor sie sich selbst dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrem Verlobten im Norden von London und liebt gemütliche Sonntage, Achtzigerjahre-Filme und Dackel.


Den Goldmann-Verlag findet ihr auch auf Facebook 


Von Abby Clements wurden gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Abby Clements - Ein Kuss unter dem Mistelzweig



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442480205
ISBN-13: 978-3442480203
Originaltitel: Meet Me Under the Mistletoe
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,8 cm

Inhalt gem. Goldmann-Verlag:
Laurie und Rachel kennen sich seit Kindertagen. Mittlerweile lebt Laurie jedoch in London, wo sie in der Modebranche Karriere macht, und Rachel hat mit Mann und Kindern das Glück auf dem Land gefunden. Als Rachels Schwiegermutter kurz vor Weihnachten ins Krankenhaus nach London muss, beschließen die beiden Freundinnen kurzerhand, Wohnungen zu tauschen – mit turbulenten Folgen. Laurie versucht, sich in das Dorfleben einzufinden und den Mann zu vergessen, der ihr das Herz gebrochen hat. Rachel wiederum fühlt sich in London bald wie zu Hause. Und vielleicht gibt es ja an Weihnachten für alle ein Happy End ...

Zum Buch:
Rachel und Aiden sind seit Jahren glücklich verheiratet, haben zwei Kinder und leben weitab vom Schuss in einem kleinen Dorf in Yorkshire. Als Aidens Mutter Bea plötzlich krank wird, raten ihr die Ärzte zu klärenden Untersuchungen, die in London gemacht werden sollten. 
Rachel, die noch aus Jugendtagen ihre Freundin Laurie in London hat, fragt diese kurzerhand, ob sie solange, wie die Untersuchungen andauern, mit ihren beiden Kindern bei ihr wohnen kann.
Laurie, die nach einer Enttäuschung wieder Single ist und gerade auf Arbeit richtig Mist gebaut hat, ist von Rachels Anfrage begeistert und stimmt diesem unter der Bedingung zu, dass während des Rachels Aufenthalt in London Laurie derweil Zuflucht in deren Zuhause finden kann. 
Die beiden tauchen jeweils in die Welt der anderen ein ...

Zwei Freundinnen, die sich mit der Zeit auseinandergelebt haben, da ihre Leben jeweils verschieden verliefen, haben sich trotz allem nie ganz aus den Augen verloren.
Nun tauschen sie ihre Wohnungen und nehmen so Einblick in das Leben der anderen.

Ein wenig erinnerte mich das Buch an den Roman von Maeve Binchy "Ein Haus in Irland". Auch dort fand ein Wohnungstausch statt und die beiden Frauen lebten kurzzeitig das Leben der anderen. Keine war nach der Zeit mehr die wie vor dem Tausch. Da ich dieses Buch geliebt habe, war ich natürlich neugierig, wie Abby Clements dieses Thema angeht und ich kann sagen, ich wurde nicht enttäuscht. 

Aus der Not heraus fand dieser Tausch statt. 
Die Schwiegermutter von Rachel ist krank und da sie diese nicht allein und ohne Unterstützung nach London gehen lassen wollen, nimmt sie die Kinder Milly, 15 Jahre, und Zak, 6 Jahre, aus der Schule und zieht mit ihnen solange nach London.
Laurie, die 2 Monate von der Arbeit freigestellt wurde, versteht die Welt nicht mehr. Sie kann nicht fassen, welches Missgeschick ihr passiert und nimmt nur zu gern den Tausch vor, um sich völlig von London abzukehren und zur Ruhe zu kommen. Aber wird ihr das gut tun? Sie, die es gewöhnt ist, nicht zu ruhen, sondern den Kick der Arbeit braucht?

Rachel und Laurie haben beide Freunde, auf die sie sich verlassen können. Diese Freunde gehen auch auf die jeweils andere zu, die jetzt den Platz getauscht haben. Sie werden integriert in das Leben der anderen und nehmen teil an ihren Nöte und Freuden.

Aus den ursprünglich geplanten 2 Wochen werden mehr, da die Ergebnisse der Untersuchungen an Bea eine Operation für nötig erachten.

Laurie intergriert sich in die Dorfgemeinschaft und freundet sich mit Rachels Freundinnen an. 
Rachel hat Sorgen, die Bea gelten und dem Verhältnis zu ihrer Tochter Milly, die sich im besten Teenageralter befindet und ihr scheinbar entgleitet. Aber auch sie freundet sich mit den Bezugspersonen aus dem Haus an, die Laurie nahestehen bzw. -standen.

In diesem Buch werden viele Aspekte angesprochen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Hoffnung, Liebe und der Loyalität der Familie gegenüber. Aber auch Themen wie Existenzängste, Lügen, der ersten Liebe und deren diverse Konsequenzen finden Beachtung in diesem Buch.

Die Geschichte spielt in der Adventszeit bis kurz vor Weihnachten. Die Stimmung dazu wird von der Autorin sehr gut rübergebracht.
Schon allein das wunderschöne Cover stimmt den Leser auf die schönste Zeit des Jahres ein. Es ist ein Buch, das ich während des Lesens mehr als einmal gestreichelt habe, teils weil es so schön glitzert und durch die geprägte Struktur der Schrift. Schön, dass in diesem Fall das Cover vom Original übernommen wurde.  

Es ist ein wunderschönes Buch mit sympathischen Protagonisten, die über sich selbst hinauswachsen und die nicht nur an sich selbst neue Seiten entdecken. Ein Buch, das man nicht nur zur Weihnachtszeit lesen kann.

Mir hat es sehr gut gefallen und aus diesem Grund empfehle ich es sehr gern weiter. 


Bewertung:

Zur Autorin:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Abby Clements arbeitete in einem Verlag, bevor sie sich selbst dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrem Verlobten im Norden von London und liebt gemütliche Sonntage, Achtzigerjahre-Filme und Dackel.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt