Dienstag, 31. Dezember 2013

[Leseliste] von Kleeblatt für Januar 2014

Gleich im neuen Jahr fange ich wieder mit einer wahnsinnigen Herausforderung für mich selbst an. 90 Bücher will ich lesen, was nie geschehen wird, denn das ist nicht einmal zu schaffen, wenn ich den ganzen Monat lesen würde.
Aber es ist ein Ziel, wenn auch ein sehr weites. 
Das Gute daran ist, dass es auch ein paar dünne Bücher dabei gibt, so dass es nicht ganz schlimm ist .. wenn ich die dicken mal außer acht lasse.

Also packe ich das Unvermeidliche an und sehe, was ich schaffe, denn mehr als Lesen ist eh nicht drin.
Das also steht alles auf meiner Leseliste :-)


Noch zu lesende Bücher: 74 von 90

Rezensionsexemplare:
Morelli, Lorenzo - Auf kulinarischer Wanderschaft 
Sorensen, Jessica - Das Geheimnis von Ella & Micha 
Stadt und Landkreis Erding - Ausflugsziele an Isar, Sempt, Isen und Vils
Peters, Julie - Der vergessene Strand 
Gregory, Philippa - Dornenschwestern
Wigge, Michael - Auf dem Tretroller durch Deutschland 
Schiewe, Ulf - Das Schwert des Normannen 
Jando - Sternenreiter 
Börjlind, Cilla & Rolf - Springflut

George, Nina - Das Lavendelzimmer
Klepper, Beate - Büchners Braut
Lanfermann, Mechthild - Emma / Edgar 02: Wer ohne Liebe ist
Folsom, Tom - Dennis Hopper
Bleimaier, Roland - Der Detektiv
Bindig, Dieter - Der Verhörspezialist
Alvtegen, Karin - Eine zweite Chance
Thompson Walker, Karen - Ein Jahr voller Wunder
Koch, Manfred - Kaltfront
Neuwirth, Günter - Neumondnacht
Wilkins, Kimberley - Das Haus am Leuchtturm
Childress, Mark - Haben Sie das von Georgia gehört?
Ritzer / Przybilla - Die Affäre Mollath
Desai, Kishwar - Die Überlebende: Ein Fall für Simran Singh

Kristensen, Monica - In manchen Nächten 
Harbort, Stephan - Aus reiner Mordlust 
Coltorti, Gaia - Die Alchemie der Nähe 
Schmidt, Heike Eva - Die gestohlene Zeit
Kruhl, Annette - Tausche Ex gegen Sex 
Ballenberger, Andreas - Alles, was man nicht wissen muss 
Snicket, Lemony - Der Fluch der falschen Frage
Rickman, Phil - MW 10: Sündenflut 
Groh, Kyra - Pinguine lieben nur einmal 
Mohr, Angela - Vergiss nicht, dass du tot bist 
Hobbs, Roger - Ghostman
Popescu, Adriana - Lieblingsmomente 
Raffauf, Elisabeth - Das Mädchenbuch 
Weidner, Christopher - Mystische Orte in München 
Dicker, Joel - Die Wahrheit über den Fall Harry Querbert

Finnek, Tom - Vor dem Abgrund 
Eliott, Dana S. - Taberna Libraria: Die Magische Schriftrolle 
Koschka, Anna - Mohnschnecke 
Pflieger, Kerstin - Sternenseelen 01: Wenn die Nacht beginnt 
Pflieger, Kerstin - Sternenseelen 02: Solange die Nacht uns trennt 
Gruber, Andreas - Herzgrab
Kearsley, Susanna - Im Land des Feuervogels
Etzold, Veit - Spiel der Angst 
Reichs, Kathy - Totengeld 
Wahlberg, Karin - Tod in der Walpurgisnacht
Gerstenberger, Stefanie - Orangenmond
Mey, Frida - Radieschen von unten
Shannon, Samantha - The Bone Season 01: Die Träumerin
Smith, Tom Rob - Ohne jeden Zweifel 
Ernestam, Maria - Die Liebesnachricht
Bluhm, Annette - Die hässlichste Tanne der Welt
Arnold, Kajsa - 5 Farben Blau
Arnold, Kajsa - Schwindelfreie Lügen
Arnold, Kajsa - Jaden: Kissing a heart
Ernst, Susanna - Blessed: Für dich will ich leben
Reichart, Andrea - Brombeerliebe
Hertz, Anne - Die Sache mit meiner Schwester
Minck, Lotte - Radieschen von unten
Daly, Paula - Die Schuld einer Mutter
Radlbeck, Helmut - Himmelssöhne
Herrmann, Elisabeth - Versunkene Gräber
McInerney, Monica - Das Haus am Hyde Park
van Versendaal, Dirk - Die Engel warten nicht
Hettinger, Maike - Komisch, Kauzig und kurios
Bauer, Christina Maria - Der Juliane-Plan
Emerson, Kevin - Die Erben von Atlantis
D'Anvenia, Alessandro - Die Welt ist eine Muschel
Frech, Jochen - Hochsommermord

Bücher für die Blanvalet - Challenge:
Child, Lee - Outlaw
Harkness, Deborah - Wo die Nacht beginnt
Slaughter, Karin - Harter Schnitt
Slaughter, Karin - Tote Augen
Slaughter, Karin - Letzte Worte
Burgess, Gemma - Da haben wir den Glückssalat
Krätschmar, Tania - Eva und die Apfelfrauen
Trenow, Liz - Das Kastanienhaus


E-Books:
Neupauer, Melanie - Verliebt verlobt, verflucht 
Covi, Miriam - Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich 
Rifflen, Karen - Ehrlich? Gefährlich?
Schüler, Eileen - Grünkohlsuppen-Blues
Stöwing, Oliver - Freunde und Feinde 01
Stöwing, Oliver - Freunde und Feinde 02
Stöwing, Oliver - Freunde und Feinde 03
Scholz, Aleks - Lug, Ton und Kip

Bücher für zwischendurch:
Lanfermann, Mechthild - Emma / Edgar 01: Wer im Trüben fischt
Rickman, Phil - MW 01: Frucht der Sünde
Kristensen, Monica - Suche


Für das Themenlesen von Lovelybooks



Bücher für Leserunden


[Rezension] Christiane Stenzel - Abstand



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 199 Seiten
Verlag: AAVAA Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3845906944
ISBN-13: 978-3845906942
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 14,8 x 1,2 cm

Inhalt gem. Aavaa-Verlag:
Braucht nicht jeder einmal Abstand von seinem Leben?
Benjamins Leben steckt jedenfalls gehörig in der Sackgasse: Das Studium hat er abgebrochen, die Beziehung zu seiner Freundin Magda geht gerade den Bach runter. Eine zufällige Entdeckung über seinen verstorbenen Vater lässt ihn Hals über Kopf nach Yosemite reisen, wo er – auf den Spuren seiner Vergangenheit – Klarheit in sein Leben zu bringen versucht. Doch das scheint alles nur noch schlimmer zu machen.
Magda ist die Fluchtversuche ihres Freundes gehörig leid. Dennoch reist sie ihm nach. Doch auch bei ihr läuft so manches schief – und sie tritt mehr und mehr ihre eigene Reise an.

Zum Buch:
Anfangs war Magda für ihn das Mädchen mit dem Kleiderbügel. Dieser war wie ein Bestandteil ihres Körpers.
Dann waren sie ein Paar. Während dieser Zeit gab es Augenblicke, da verschwand Benjamin einfach, tauchte aber schließlich irgendwann wieder auf. Aber nun ist er schon länger fort und sie fand die Rechnung eines Flugtickets von ihm. Ein Ticket nach Los Angeles.
Benjamin war auf einem Fest und fand dort in einem Bildband ein Foto seines Vaters, ein Bild, das er nicht kannte. Er kannte alle Fotos von ihm, nur dieses nicht und auch den Reiseführer hatte er noch nie gesehen.
Benjamin macht sich auf den Weg, er will wissen, wo das Foto aufgenommen wurde, er ist auf eine Reise in die Vergangenheit, denn sein Vater ist schon lange tot...

Zwei Menschen, die eigentlich nicht zueinander passen, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie haben beide kein Geld, er studiert und sie geht arbeiten. Vom Wesen sind sie völlig verschieden, sie mag Gesellschaft, er eher nicht. Irgendwann haben sie sich auch nichts mehr zu sagen und leben sich auseinander, bis Benjamin wieder verschwindet, dieses Mal für immer.
Dann macht sich Magda auf die Suche nach Benjamin und sucht ebenfalls Orte aus dessen Vergangenheit auf.

Es ist ein Buch der Einsamen und Einzelgänger. 
Viele Protagonisten sind einsam und verlassen, leben mehr schlecht als recht vor sich hin, dulden niemanden in ihrer Nähe. Benjamin nimmt Kontakt zu Mitch auf, dem alten Freund seines Vaters, während Magda mit Sarah, Benjamins Tante, Kontakt aufnahm.
Alles verkrachte Existenzen, die sich gerade so über Wasser halten.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das Buch einschätzen soll. Die beiden Protagonisten waren mir unsympathisch und ihre Handlungen machten für mich irgendwie keinen Sinn. 
Obwohl es vom Stil her gut geschrieben wurde, konnte ich mich mit dem Buch gar nicht anfreunden. Jeder Protagonist macht, was er will, immer auf der Suche nach irgendwem oder irgendwas. Zwischendurch gibt es Rückblicke auf ihre gemeinsam verbrachte Zeit, bei der ich mich auch fragte, was die beiden verbunden haben mag.

Beide haben auf ihrer Suche die unterschiedlichsten Begegnungen und Erlebnisse. Es ist ein ständiges Auf und Ab, wenn es ein Film wäre, würde ich sagen, es ist ein Roadmovie, immer unterwegs, immer auf Achse.
Für mich hat es leider nur für 3 Pfötchen gereicht. 

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen vom Aavaa-Verlag)
Christiane Stenzel, geboren 1973 in Dortmund, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie in München, bevor sie längere Zeit in den USA verbrachte. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in Literaturzeitungen und Anthologien. “Abstand” ist ihr erster Roman für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene.

An dieser Stelle  möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte 

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Elli Boe - Gestrandet auf Mallorca



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 223 Seiten
Verlag: AAVAA Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3845908580
ISBN-13: 978-3845908588
Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 15 x 1,4 cm

Inhalt gem. Aavaa-Verlag:
Natie folgt Hals über Kopf nach 16 Jahren Ehe ihrer neuen, großen Liebe Gerrit ins Ausland. Nicht zuletzt, um den ständigen Intrigen der ersten Frau ihres Noch-Ehemanns in Köln endlich zu entkommen. Nach einigen Wochen auf Mallorca bemerkt sie, dass Gerrit sich seltsam verhält …

Zum Buch:
Gestrandet auf Mallorca ist Natie im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem Robert, ihr Mann, nicht von seiner Exfrau loskommt und sie immer noch vieles zu dritt machen müssen, hat sie die Nase voll.
Von einem Tag auf den anderen fliegt sie nach Mallorca, um dort mit Gerrit, den sie gemeinsam bei einem Urlaub mit ihren Freundinnen dort kennengelernt hatte, zusammenzusein.
Gemeinsam mieten sie ein Häuschen mitten in der Pampa. Fast ohne Geld sitzt sie nun dort und redet sich vieles schön. Auch der Versuch, Arbeit zu finden, läuft sehr langsam an.
Aber was ist mit Gerrit? Er hält sich zunehmend fern, kommt spät und unregelmäßig und hat laufend Ausreden parat ...

Natie ist eine Frau von schnellen Entschlüssen, aber leider auch sehr leichtgläubig.
Von einem Tag auf den anderen verlässt sie ihren Mann und zieht zu ihrem Geliebten nach Mallorca, um mit ihm dort ein neues Leben anzufangen, ohne sich jedoch rechtmäßig vom alten zu trennen, denn die Scheidung einreichen, das wird sie nicht tun.
Auch Robert, ihr Mann, sieht nicht ein, warum er die Scheidung einreichen soll. Aber seine Exfrau Sybille, die trotz Scheidung noch mit ihm gemeinsam die Firma leitet, gibt keine Ruhe. Sie versucht ihn, in die Richtung zu drängen, dass er die Scheidung einreicht.
Ihr schwimmen nämlich die Felle weg, verfolgt sie doch ihre eigenen Ziele.

Dieses Buch ist eine unterhaltsame Urlaubslektüre. 
Das Buch wird aus der Sicht von Natie geschrieben. Leider konnte ich mich mit der Protagonistin so gar nicht identifizieren, so dass es mir wirklich schwer fiel, ihre Naivität zu tolerieren.
Ich fand es unglaublich, was ihr alles zugemutet wurde und sie sich immer wieder mit Ausreden beruhigen ließ. Das würde meines Erachtens in der Realität keinen Bestand haben.

Wenn man davon absieht, hat man Unterhaltung vor sich, bei der man nicht mitdenken muss. Eine unglaubliche Geschichte wird erzählt mit einem nicht zu erwartenden Ende. 
Das ist Lektüre, die man locker am Strand lesen und die Seele dabei baumeln lassen kann.

Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen vom Aavaa-Verlag)
Elli Boe wurde 1964 im Sauerland geboren. Nach einer bodenständigen Ausbildung und mehreren Stationen im In- und Ausland, führte sie ein privates Erlebnis ihrer früheren Lieblingstätigkeit zu. Sie verfasst ihren ersten Roman „Gestrandet auf Mallorca“, wobei sie alle Geschehnisse – wie auch im wahren Leben – mit einem humorvollen Augenzwinkern versieht. Mittlerweile ist Elli Boe in ihre Heimat zurückgekehrt und findet in der Natur ihre Inspirationen.



An dieser Stelle  möchte ich mich recht herzlich beim

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte 

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Elisabetta Bucciarelli - Maria Vergani 02: Ich will dir glauben



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: btb Verlag (8. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442744369
ISBN-13: 978-3442744367
Originaltitel: Ti voglio credere
Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 2,8 cm

Inhalt gem. btb-Verlag:
Eine Ermittlerin, die unter Verdacht gerät. Ein Fall, der unter die Haut geht.
Weil sie die Tatverdächtige ihres letzten Falls im Affekt getötet haben soll, wird die Mailänder Kommissarin Maria Vergani vom Dienst suspendiert und unter Hausarrest gestellt. Jetzt sucht sie selbst fieberhaft nach der Wahrheit, denn ihr fehlt die Erinnerung an jenen Abend. Woher stammen die Würgemale an ihrem Hals und was hat ihr Freund Michele Conti mit der Sache zu tun? Unterdessen werden in Mailand nachts riesige Kreuze an verschiedenen Stellen der Stadt aufgestellt. Es stellt sich heraus, dass an diesen Orten Mädchen gestorben sind …

Zum Buch:
Seit die Ermittlerin Maria Vergani bei ihrem letzten Fall die Tatverdächtige getötet hatte, steht sie bei ihren Eltern unter Hausarrest.
Obwohl ihr von dem Mitschuldigen ein Motiv der Unschuld gegeben wurde, lässt sie der Mord nicht in Ruhe. Sie hat Erinnerungslücken an diese letzte Nacht und versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, diese aufzudecken. Ihr einziger Kontakt nach draußen ist ihr ehemaliger Kollege Achille Maria Funi, der nach wie vor zu ihr steht.
Dieser hat zudem seltsame Todesfälle auf den Tisch und rätselhaftes Erscheinen von Kreuzen. Hängen diese irgendwie im Zusammenhang und kann er auch seiner ehemaligen Chefin helfen? ...

Das ist bereits der zweite Teil um die Hauptkommissarin Maria Vergani. Da ich den ersten Teil nicht kannte, wurde ich in den zweiten mehr oder weniger hineinkatapultiert.
Im nachhinein kann ich sagen, dass es besser gewesen wäre, vorerst den Vorgänger gelesen zu haben, so fehlte mir doch einiges an Informationen.

Maria Vergani ist die Protagonistin, die eigentlich keine ist. Sie darf sich durch ihre Suspendierung und dem angeordneten Hausarrest nur in der Wohnung ihrer Eltern aufhalten und versucht von dort aus Klarheit in die Nacht des Mordes zu bringen. Viel Möglichkeiten hat sie nicht, ihr bleiben nur die Kontakte zur Polizei, ihr Kollege Achille Funi und ihr Freund Michelle Conti.
Obwohl es ihr leicht gemacht wird, den Tathergang zu rekonstruieren, tut sie sich schwer damit. Ihr fehlen die Erinnerungen daran und die Glaubwürdigkeit dessen, was ihr erzählt wird. Sie ist regelrecht verbohrt und lässt nicht locker.

Derweil hat Achille Funi mit Fällen zu tun, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Es kommen Meldungen ins Haus, dass rätselhafte Kreuze aufgetaucht sind. Diese erscheinen in der Nähe, wo junge Mädchen zu Tode gekommen sind. Alle hatten ein Merkmal ... sie waren mehr oder weniger verhungert. Die Spur führt in eine Klinik.

Ich habe lange gebraucht, um überhaupt in dieses Buch hineinzufinden. Mir fehlte gleich zu Beginn der Übergang zum Vorgänger, obwohl kurz darauf eingegangen wurde, was passierte.
Die Protagonistin Maria Vergani war mir weder sympathisch noch unsympathisch, sie wirkte auf mich recht neutral. Sie hat sich in eine Sache verbissen, was man ihr zwar aus Gründen der Ehrlichkeit anrechnen kann, aber irgendwie kam es mir sehr gestelzt vor.

Es dauerte auch recht lange, bis es überhaupt zu dem Punkt kam, dass es um Ermittlungen ging, die das Wort Krimi rechtfertigen. Ich hatte bereits die Hälfte des Buches gelesen, bis es für mich halbwegs interessant wurde.

Mich haben leider weder die Protagonisten noch die Story nachhaltig beeindruckt, so dass ich leider 2 Pfötchen abziehen muss.

Bewertung:




Zur Autorin:

(Text vom btb-Verlag)Elisabetta Bucciarelli lebt als Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Mailand. In Italien erschienen bereits mehrere hochgelobte Kriminalromane von ihr. 2010 erhielt sie den renommierten Premio Scerbanenco, die Jury lobte "die Qualität ihrer Sprache, die Komplexität und Tiefe ihrer Protagonistin sowie ihre Leistung gesellschaftliche Themen mit Sensibilität und Originalität aufzugreifen und daraus höchst individuelle Geschichten zu erschaffen."

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Cornelia A. M. Schäfer - Zweimal Liebe und zurück








Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 136 Seiten
Verlag: Edition Va Bene; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3851672690
ISBN-13: 978-3851672695
Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12 x 2 cm

Inhalt gem. Edition Va bene:
Mann und Frau. Frau und Mann. Zwei Menschen auf der Reise zueinander und miteinander, ineinander und aneinander … 
Eine Liebesgeschichte, wie sie das Leben schreibt – voll Leidenschaft und Sinnlichkeit, zum Schmunzeln und Schmollen, zum Träumen und Sehnen – leichtfüßig und tiefgründig gespickt mit Ecken und Kanten, Stromschnellen und Rettungsankern. Prosa und Lyrik wechseln einander ab, verweben sich, verknüpfen sich zu einem Ganzen und erzählen in fließenden Bildern von der Macht, welche die Welt bewegt.

Zum Buch:
Mit diesem kleinen Büchlein hält man einen Gedichtband in der Hand.
Ein Band mit kleinen Gedichten um die Liebe und das Leben, mit allem, was es einem beschert im Miteinander. Gefühle werden mit wenigen Worten treffend auf den Punkt gebracht. Abschied und Trennung sind dabei genauso ein Thema wie Hoffnung, Angst und Erkenntnisse.

Hier mal ein Beispiel von Seite 81:

ecken und kanten
perfekt
willst du sein
perfekt
um jeden preis

schade

gerade
deine ecken und kanten
machen dich
so rund und
liebenswert

Es ist unglaublich, wie die Autorin es schafft, mit wirklich sehr wenigen Worten ein Gefühl bzw. eine Geschichte zu erzählen.
Obwohl ich absolut kein Freund von Gedichten bin, muss ich gestehen, dass sie mir gefallen haben. Sie haben mich berührt. Ich bin wirklich nachhaltig davon beeindruckt, wie man mit so wenigen klaren Worten Gefühle ausdrücken kann.

Für Leser, die Gedichte lesen, ist es ein absolut empfehlenswertes Buch.
Das Einzige, was ich als negativ empfinde, ist der sehr hohe Preis des Buches, der mich, ehrlich gesagt, zum Kauf für 136 Seiten abschrecken würde.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Edition Va bene)
Cornelia Schäfer, geboren 1968 in Wien, absolvierte 1987 die Handelsakademie in Wien 3. Sie war mehr als 20 Jahre bei der Flughafen Wien AG im Immobilien-management tätig und betreibt seit dem Jahr 2000 gemeinsam mit ihrem Mann ein Film- und Werbeunternehmen. Sie ist ausgebildete Sprecherin, gefragte Moderatorin und hält laufend Lesungen und Vorträge. Nach ihrem Erstlingswerk „Für Dich – Herzensgedichte“, Verlag EDITION VA bENE sowie zahlreichen anderen Publikationen, vereint die Autorin in dem vorliegenden Buch Lyrik und Prosa voll sinnlichem Esprit und Einfühlungsvermögen.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 30. Dezember 2013

[Rezension] Sylvia Kreutz - Isidora von Wackelzahn








Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 36 Seiten
Verlag: Pepperbooks; Auflage: 1 (25. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943315088
ISBN-13: 978-3943315080
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 26,4 x 21 x 1 cm

Inhalt gem. Pepperbooks:
Ein Schloss, ein Prinz, eine Prinzessin, Sahnetörtchen und eine uralte Drachin – das ist der Stoff, aus dem die schönsten Märchen sind. Für die uralte Drachin Isidora von Wackelzahn gibt es nichts Köstlicheres als Sahnetörtchen und Wackelpudding – und nichts Wichtigeres als deren Beschaffung. Eines Tages trifft sie auf Prinz Kuno, dem ein Schloss abhandengekommen ist. Er verspricht Isidora die süßesten Leckereien, wenn sie ihm zu einem neuen verhilft. Auf dem Weg dorthin treffen sie auf ein zerzaustes und sehr schmutziges Mädchen, das sich ihnen als Prinzessin Kunigunde vorstellt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und ahnen noch nicht, dass sie mehr finden werden, als sie zu hoffen wagen und nicht immer der Prinz der Held der Geschichte ist.

Zum Buch:
Isidora, eine uralte, über 700 Jahre alte Drachin hat nur noch einen Zahn. Mit dem kann sie aber noch pfeifen. Früher, als sie noch mehr Zähne hatte, pfiff sie auch noch bei feschen Prinzen oder Rittern, aber das ist lange vorbei, denn sie kann sie ja mit einem Zahn nicht mehr beißen und kauen.
Aber der eine Zahn, der pfeift, wenn sie Sahnetörtchen, Wackelpudding oder Schokoladeneis sieht.
Wie ihr euch aber vorstellen könnt, ist das auch nicht mehr so oft, denn es gibt nicht mehr viele Händler, die mit dieser Ware unterwegs sind.

Da kommt eines Tages der schlaue Prinz Kuno mit seiner Kutsche daher, weil ihm sein Schloss abhanden gekommen ist. Isidora will ihm zu einem neuen verhelfen, wenn er ihr verspricht, dass sein Koch sie mit den begehrten Leckereien versorgt.
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und treffen auf eine echte Prinzessin ...

Ein wunderschönes Kinderbuch für die Altersgruppe von 4 - 6 Jahren hat man hier in Händen.
Passend zum Text von Sylvia Kreutz kann man sich mit seinen Kindern die gezeichneten Bilder von der Illustratorin Annalena Hunke ansehen. Die alte Drachin Isidora von Wackelzahn ist grün gezeichnet und überhaupt nicht furchteinflößend. 
Im Gegenteil, man hat Mitleid mit ihr, dass sie so allein lebt und darauf warten muss, dass ab und an mal die Gelegenheit kommt, dass sie ihre geliebten Leckereien verzehren kann.
Als dann der schlaue Prinz Kuno vorbeikommt, hat sie die Hoffnung, nicht mehr allein sein zu müssen  und macht sich mit ihm auf den Weg.

Ich hatte viel Spaß mit dem Buch. Überraschenderweise endet es auch anders als vermutet. Die Kinder haben damit ihren Spaß.
Die Autorin schreibt die Geschichte von Isidora auf und unterhält sich zwischendurch mit Isidora, die zwischendurch immer auf das Geschriebene eingeht. Eine witzige Idee, so kann die Autorin natürlich auch nichts schreiben, was nicht wahr ist.

Das Buch ist kindgerecht geschrieben, so dass es mit Kindern in der anvisierten Altersgruppe keine Verständigungsschwierigkeiten mit dem Buch geben wird.
Für die Altersgruppe uneingeschränkt empfehlenswert.


Bewertung:


Zur Autorin:

(übernommen von Pepperbooks)
Sylvia Kreutz, Autorin, lebt sehr zurück gezogen in einem kleinen Ort in Baden-Württemberg. Über sich selbst sagt sie: „Es ist nicht wesentlich, wer ich bin, sondern was ich von meinem Sein preisgebe und das ist die Geschichte von Isidora – die nicht nur eine Drachengeschichte ist“.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 



bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Thomas Letocha - Oma Else 01: Oma Else kann's nicht lassen



Leseprobe

Video


Eckdaten:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (15. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442478898
ISBN-13: 978-3442478897
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 1,8 cm

Inhalt gem. Goldmann-Verlag:
Mit 81 Jahren, da fängt das Leben an.
Else Westermann ist 81, seit kurzem Witwe und erwartet nicht mehr viel vom Leben. Das ändert sich, als sie einen spannenden Brief erhält – leider war er nicht an sie adressiert, der Briefträger hatte ihn falsch eingeworfen. Da die Lektüre aber endlich wieder Pepp in Oma Elses Alltag gebracht hat, fischt sie von nun an täglich Briefe aus den Postkästen der Nachbarn, liest sie und steckt sie anschließend wieder zurück — bis ein ganz besonderer Brief in ihre Hände gerät und sie von einem Abenteuer ins nächste stolpert …

Zum Buch:
Oma Else, die zwar nie Kinder hatte und schon gar keine Enkelkinder, wird wegen ihres Alters und ihrer grauen Haare so genannt.
Gerade erst ist sie Witwe geworden und weiß nun auch nicht so richtig, was sie tun soll, nie war sie allein, alles tat sie bislang mit ihrem Mann Robert. Als sie nun auch noch alte Briefe findet, die ihre beste Freundin Elisabeth an ihren Mann geschrieben hatte, ist es mit der Freundschaft zu ihrer Freundin auch vorbei.

Da erhält sie eines Tages einen Brief, der versehentlich in ihrem Briefkasten landete. Er war nicht an sie adressiert, aber das hinderte sie nicht, ihn zu öffnen und zu lesen. Am nächsten Tag passierte es wieder, ebenfalls ein fremder Brief in ihrem Kasten, den sie natürlich auch gelesen hat. Sie ist aber so fair und verteilt die Briefe an die jeweiligen Adressaten.
Nun ist Oma Else auf den Geschmack gekommen und geht regelrecht auf die Suche nach Briefen, die sie lesen kann.
Bis sie eines Tages einen Brief in Händen hält, der sie zum Handeln zwingt, aber wie soll sie das tun, denn zufälligerweise flog der Umschlag auf Nimmerwiedersehen davon und sie hat keine Ahnung, wer der Absender war. Um ein Unglück zu verhindern, stürzt sich Oma Else von ein Abenteuer ins nächste.

Ein herrliches Buch von Thomas Letocha, bei dem die Protagonistin mal nicht jünger ist, sondern bereits 81 Jahre. Wenn man nun denkt, na was kann eine so alte Frau schon aufregendes erleben, der sollte definitiv das Buch lesen, denn mit 81 Jahren scheint noch eine ganze Menge an Energie vorhanden zu sein. Oma Else bringt auf alle Fälle jede Menge Energie auf, sei es anfangs auch nur kriminelle Energie, indem sie sich fremder Briefe bemächtigt.

Nachdem sie aber nun von einer Selbstmordabsicht gelesen hat, kommt sie in die Gänge und versucht dies auf jeden Fall zu verhindern, was sie in manch prekäre Situation bringt.
Irrungen, Wirrungen und Verwicklungen, der Autor lässt nichts aus, um aus dem langweiligen und einsamen Leben von Else ein mutiges und abenteuerliches zu gestalten. 
Zwischendurch geht ein wenig die Fantasie mit Oma Else durch, das vor allem in ihren Tagträumen, die sie mittels eines kurzen schlagartigen Blitznickerchen überfallen.

Das Buch beginnt schon in einer skurrilen Situation ... Oma Else steht auf einem Dach und das kurz vor dem Abgrund. Bevor sie springt, lässt sie den Leser daran teilhaben, wie sie in diese verrückte Situation gekommen ist, beginnend beim Tod ihres Mannes Robert.

Bei diesem Buch gelingt es dem Leser hervorragend, das Kopfkino laufen zu lassen. Kurioserweise hatte ich Gene Wilder von "Die Frau in Rot" im Kopf, wie er auf dem einem Vorsprung steht und auch Rückblick hält. Wenn er auch nicht wie 81 Jahre aussieht, so hat Oma Else schon optisch Ähnlichkeit mit ihm.

Oma Else ist eine sympathische Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Auch wenn es meines Erachtens einige Zufälle zu viel sind, bleibt der Spaß beim Lesen nicht aus.
Warum nicht auch einmal eine ältere Protagonistin in einem Buch begleiten? Ich habe es genossen, bei den Abenteuern von Oma Else dabei sein dürfen und hatte meinen Spaß mit der rüstigen Rentnerin. 

Reiheninfo:
Oma Else 01: Oma Else kann's nicht lassen
Oma Else 02: Oma Else startet durch

Bewertung:

Zum Autor:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Thomas Letocha studierte Jazzklavier und Komposition sowie Medientechnik. Als Autor und Regisseur realisierte er zahlreiche Fernsehportraits und Dokumentationen und arbeitete als Producer und Realisator von Werbe- und Industriefilmen. Seit 20 Jahren arbeitet er als Drehbuchautor, immer in Zusammenarbeit mit Andreas Föhr. Über 200 Drehbücher sind für das deutsche Fernsehen verfilmt worden.
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Von Thomas Letocha wurden gelesen und rezensiert:




Den Goldmann-Verlag findet ihr auch auf Facebook 

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Monica McInerney - Die Frauen von Clare Valley



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442478995
ISBN-13: 978-3442478996
Originaltitel: Lola's Secret
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,2 cm

Inhalt gem. Goldmann-Verlag:
Das Valley View Motel im idyllischen südaustralischen Clare Valley wird von der irischen Familie Quinlan geführt, deren unangefochtenes Oberhaupt die liebenswert eigenwillige 84-jährige Lola ist. Sie spannt nicht nur die Brigade ihrer Freundinnen ein, um für das seelische Wohl ihrer Enkelinnen zu sorgen, sondern verkuppelt auch gerne einsame Herzen. Nur ihre eigenen Herzensangelegenheiten sind ein wohlgehütetes Geheimnis. Doch Lolas Freundinnen und die Frauen von Clare Valley sind sich einig: Für die große Liebe ist es nie zu spät.

Zum Buch:
Lola hat bereits vor vielen Jahren die Führung des Valley View Motels an ihren Sohn Jim und seine Frau abgegeben, was aber nicht heißt, dass sie fortan im Ruhestand lebt. Neben ihrer Hilfe im Motel arbeitet sie auch noch in einem Wohltätigkeitsladen, in dem sie als Verkäuferin agiert.
Bis auf ihre Schwiegertochter kommt sie mit allen in der Familie gut aus, ihren 3 Enkeltöchtern, von denen 1 bereits früh verstorben war, und deren Kindern. Sie ist bei vielen für ihre Sorgen und Nöte die Anlaufstelle Nr. 1 und genießt das auch offensichtlich.
Dieses Jahr will ihr Sohn Jim, seine Kinder mit Enkeln Weihnachten das Motel schließen und verreisen. Lola möchte gern die Stellung halten und scheut sich nicht, allein zurückzubleiben ... hat sie sich doch was ausgedacht.
Durch eine Werbeanzeige will sie sich Kundschaft ins Haus holen und gemeinsam mit ihnen Weihnachten begehen, nur muss sie das vor Jim geheim halten, denn ansonsten wäre er in der Lage, seinen Urlaub abzubrechen.
Tatsache melden sich 7 Personen an, die aus den unterschiedlichsten Gründen Weihnachten nicht zu Hause verbringen wollen.
ABER... erstens kommt es anders und zweitens ...

Ganz  unbewusst habe ich mir jetzt das Buch zur Hand genommen, um zu bemerken, dass es zur rechten Zeit war, denn es spielt genau vor Weihnachten. Zwar ist es nicht das Weihnachten, das man hierzulande kennt, sondern ein Fest in Australien, was um die 40°C stattfindet. Da ist ein wenig umdenken angesagt.
Aber auch dort begeht man das Fest der Liebe mit Urlaub und Weihnachtsfeeling, wenn auch ohne Schnee.

Lola  ist eine Frau, die trotz ihres Alters noch mitten im Leben steht. Wenn man ihr gegenüberstehen würde, würde man sicherlich denken, was für eine verschrobene alte Frau, und das nur aufgrund der aufregenden und auffallenden Sachen, die sie trägt. Sie jedoch tritt unerschrocken in die Welt des Internets ein und hilft, wo sie kann. Sie versucht zu vermitteln, da ist es egal, ob sie versucht, 2 einsame Herzen miteinander zu verkuppeln oder der schwesterlichen Rivalität von Carrie und Bett ein Ende zu setzen. Sie hat immer gute Ratschläge zur Hand, die einen manchmal aber auch erschlagen können. Ab und an ist es zuviel des Guten.

Aber in dem Buch geht es nicht nur um die Probleme in der eigenen Familie, sondern auch um völlig fremde Menschen. Diese haben sich aufgrund von Lolas Anzeige hin gemeldet und 3 Tage Aufenthalt gebucht. Jeder aus einem anderen Grund. Viele Probleme stürzen da zusätzlich auf den Leser ein. So hat ein Gast beispielsweise vor, sich dort im Motel umzubringen, andere wollen weg von ihren Eltern, weil sie sich nur noch streiten und ihnen dabei die Kinder egal sind. Schicksale, an denen der Leser ebenfalls mit Anteil nimmt.

Das Buch verläuft nicht so, wie man es vermuten würde, wenn man die ersten Seiten gelesen hat. Es geschehen Ereignisse, die völlig anders verlaufen und das Buch lesenswert machen. Selbst bis zum Schluss hält die Autorin noch eine Überraschung bereit, die so nicht vorhersehbar.

Ich mag die Bücher von Monica McInerney, sie erzählt wunderbare tiefgehende Geschichten, die berühren.
Wenn dieses hier anfangs meiner Meinung nach auch ein paar Längen hatte, so hat es mich doch gepackt und neugierig gemacht.
Ein Buch, dass reizvoll ist, es um die Weihnachtszeit zu lesen, aber auch zu allen anderen Jahreszeiten seine Leser finden wird.  


Bewertung:

Zur Autorin:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Monica McInerney ist mit ihren sechs Geschwistern in Clare Valley in Australien aufgewachsen. Ihre Romane stehen sowohl dort als auch in ihrer neuen Heimat Irland immer wieder auf den Bestsellerlisten. Für »Die Töchter der Familie Faraday« wurde ihr in Australien die Auszeichnung »General Fiction Book of the Year« verliehen, und auch für »Die Frauen von Clare Valley« und »Das Haus am Hyde Park« war sie wieder nominiert. Zurzeit lebt sie mit ihrem Mann in Dublin.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Den Goldmann-Verlag findet ihr auch auf Facebook 

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt