Dienstag, 14. Januar 2014

[Rezension] James M. Cain - Wenn der Postmann zweimal klingelt


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 176
ISBN: 978-3-865-52138-5
Erscheinungstermin:
23. November 2011 
Format: Taschenbuch
Verlag:
Festa


Klappentext gem. Amazon:
An irgendeiner staubigen Straße in Kalifornien führt das Ehepaar Nick und Cora eine kleine Raststätte. Als der abgebrannte Rumtreiber Frank auftaucht, bietet Nick ihn einen Aushilfsjob an. Die attraktive Cora beachtet Frank zunächst kaum, doch dann fangen sie ein Verhältnis an und beschließen, den ahnungslosen Nick umzubringen. Der erste Versuch misslingt, doch die beiden geben nicht auf …


Rezension:
Der 24-jährige Frank Chambers ist ein Rumtreiber, wie er im Buch steht. Er zieht von Ort zu Ort, lebt von der Hand in den Mund und kommt auch hin und wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Auch im Gefängnis hat er schon gesessen, aber nie für lange. Auf seinem Weg ins Nirgendwo landet er im Twin Oaks, einem Schnellrestaurant an einer Schnellstraße in Kalifornien, 20 Meilen von Los Angeles entfernt.

Da er hungrig ist, beschließt er, dort zu essen, auch wenn er kein Geld hat, um die Rechnung zu bezahlen. Irgendwie ist er dem Betreiber des Restaurants Nick Papadakis sympathisch und die beiden werden sich schnell einig, dass Frank als Mechaniker anfängt, denn dem Restaurant ist eine Tankstelle angeschlossen und ein Mechaniker kann ja nicht schaden.

Frank beschließt, nur so lange zu bleiben, wie er mag, etwaige Konsequenzen sind ihm egal. Doch dann verliebt er sich fast augenblicklich in Cora, Nicks Frau. Diese ist anfangs sehr abweisend zu Frank, doch lange kann sie sich dem Charme des jungen Mannes nicht entziehen. Cora lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein, zumal sie mit ihrem Mann alles andere als glücklich ist, aber mit Frank, mit Frank könnte sie glücklich werden, wenn da nicht Nick wäre. Die beiden beschließen, ihn aus dem Weg zu räumen und sich gemeinsam eine Zukunft aufzubauen. Doch der erste Mordanschlag geht schief ...


Spiele nicht Schicksal! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet und kommt wider erwartend ohne blutige oder gar allzu brutale Szenen aus. Da das Buch erstmalig 1934 erschien, gehe ich davon aus, dass es zur damaligen Zeit einen wahren Aufschrei gab, denn ganz ehrlich, solch ein Buch erwarte ich durchaus in der heutigen Zeit, damals war es etwas ganz neues, bisher nie dagewesenes. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, blieben mir jedoch teilweise etwas zu oberflächlich. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe.

Bewertung

Von James M. Cain bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor: 
James Mallahan Cain (* 1. Juli 1892 in Annapolis, Maryland; † 27. Oktober 1977 in University Park, Maryland) war ein US-amerikanischer Journalist und Autor insbesondere von Kriminalromanen.
Auch wenn Cain sich immer gegen diese Etikettierung wehrte, wird er gewöhnlich mit der so genannten „harten Schule“ der amerikanischen Krimi-Kultur in Verbindung gebracht und gilt als einer der Schöpfer der „schwarzen“ Romane (roman noir). (übernommen von Wikipedia)


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich von meiner Mutter geschenkt bekommen.

Kommentare:

karin hat gesagt…

Hallo und guten Tag,

gibt es davon nicht auch eine verfilmte Fassung mit Jack Nicolson?

Mit einer eher geschlechtlichen Sache am Küchentisch..hm..

LG..Karin...

Kerry hat gesagt…

In der Tat, es gibt wohl eine Verfilmung mit Jack Nicholson, die ich allerdings nicht kenne, aber Küchentisch könnte hinkommen :D

Liebe Grüße
Kerry

karin hat gesagt…

Hallo Kerry,

O.K. dann ist es das Gleiche..hihi.

Denn diese Sache, nun der Film ist schon älter in Erinnerung geblieben.

LG..Karin..