Dienstag, 7. Januar 2014

[Rezension] Krystyna Kuhn - Die Jagd (Season 2.3 / Band 7)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 262
ISBN: 978-3-401-06633-2
Erscheinungstermin:
Mai 2013
Format: Taschenbuch
Verlag:
Arena


Klappentext gem. Arena:
Das Tal liegt düster zwischen den Berghängen der Rocky Mountains. Ben und die anderen Studenten am Grace College, die seit zwei Jahren merkwürdigen und unerklärlichen Ereignissen ausgesetzt sind, scheinen am Ende ihrer Kräfte. Wer spielt dieses geheimnisvolle und tödliche Spiel mit ihnen? Und was haben ihre Eltern und Großeltern mit der Vergangenheit des Tals zu tun? Während sich überall auf der Welt die Katastrophen häufen, stoßen die acht Studenten endlich auf das Geheimnis. Nun müssen sie ihr ureigenes Erbe antreten. Doch sie kämpfen gegen die Zeit.

Rezension:
Eine Selbstmordserie erschüttert den Campus rund um das Grace-College. Isabel Hill, Jenn Watson, Taylor Morris und Superintendent Richard Harper haben sich innerhalb weniger Monate umgebracht. Alle erhängten sich mit einem roten Kletterseil - Zufall? Im Tal wohl kaum. Auch Katie und ihre Freunde glauben nicht wirklich an einen Zufall, sie wissen, dass diese Ereignisse mit den Geschehnissen im Tal zusammenhängen.

Debbie ist derweil immer noch auf der Spur von Angela Finders Rechercheergebnissen zu den Hintergründen der Studenten des Grace-College. Die intrigante junge Frau hätte am liebsten über jeden Mitstudenten was in der Hand, um ihn erpressbar zu machen. Wider erwarten schafft sie es schlussendlich am 18. März 2013, den Zugang zu Angelas Archiv zu knacken. Erstaunlicherweise macht sie hier auch Entdeckungen, die sie selbst betreffen. Ferner liest sie in einer Zeitschrift einen Artikel über den nahenden Weltuntergang - der in wenigen Tagen bevorsteht.

Derweil muss auch Ben sich seiner Vergangenheit stellen. Durch einen Brief erfährt er, dass er einen Tag nach seiner Geburt adoptiert wurde und seine leibliche Mutter nunmehr den Wunsch hegt, mit ihm in Kontakt zu treten, eine Tatsache, die den eh schon labilen Ben fast völlig aus der Bahn wirft. Auch hat er seit neuestem, genauer gesagt seit dem Zeitpunkt, an dem er beschlossen hat, seine Medikamente, die er nach seinem fast tödlichen Drogenabsturz nehmen muss, nicht mehr zu nehmen, immer wieder Aussetzer. Diese führen ihn in die 70er Jahre zurück, zu den acht Studenten, die seinerzeit auf dem Ghost verschwanden. Sollte es durch diese Aussetzer möglich sein, endlich zu erfahren, was auf dem Ghost vor fast 40 Jahren geschah und liegt darin der Schlüssel, um die gegenwärtigen Ereignisse, wie vermehrt auftretende Naturkatastrophen, zu stoppen?


Der 7. Band der Tal-Reihe! Der Plot wurde geradezu apokalyptisch und erschreckend real erarbeitet. In diesem Band erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit von Benjamin und Debbie und wie das Leben der Clique mit den in den 70er Jahren verschwundenen zusammenhängt. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, aber ganz ehrlich, gerade Benjamin und Debbie sind die Figuren, die mir am wenigsten sympathisch sind von der ganzen Clique und irgendwie hätte ich da doch mehr erwartet, irgendwie etwas, das mich in Bezug auf deren Herkunft schockiert. Den Schreibstil empfand ich als sehr spannend angenehm zu lesen, sodass mir auch dieser Band schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Von Krystyna Kuhn bereits gelesen und rezensiert:


Die Autorin:
Krystyna Kuhn wurde 1960 als siebtes von acht Kindern in Würzburg geboren. Sie studierte Slawistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Würzburg und Göttingen sowie zeitweise in Moskau und Krakau. Sie arbeitete als Redakteurin und Herausgeberin. Seit 1998 ist sie freischaffende Autorin und schreibt mit Vorliebe Thriller und Krimis. „Schneewittchenfalle“ war Krystyna Kuhns erster Jugendroman. Für ihr literarisches Werk wurde Krystyna Kuhn bereits zweifach für den Frauenkrimipreis nominiert. (übernommen von Arena)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Dieses Buch bekam ich zum Nikolaus geschenkt.

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