Dienstag, 14. Januar 2014

[Rezension] Siegfried Langer - Sterbenswort


Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3-548-61091-7
Erscheinungstermin: 13. Juli 2012 
Format: Taschenbuch
Verlag: List 


Klappentext gem. Ullsteinbuchverlage:
Als ihr klar wird, dass in ihrer Abwesenheit regelmäßig jemand in ihre Wohnung eindringt, klettert Panik in der jungen Mutter Kathrin hoch. Als dann noch ihre Tochter im Kindergarten von Kathrins totgeglaubtem ehemaligen Mitbewohner angesprochen wird, weiß sie, dass etwas Schreckliches bevorsteht. Wird die tragische Entscheidung, die sie und ihre Freunde damals in der WG getroffen haben, sie nun einholen? Getrieben von Schuld und Rache beginnt ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, und zum ersten Mal in ihrem Leben muss sie die Kontrolle abgeben…
 

Rezension:
Das Leben von Dr. Kathrin Voss ist durchorganisiert bis zum letzten, zumindest soweit es als alleinerziehende Mutter der 4-jährigen Mia möglich ist. Zusammen mit ihrem Kollegen Dr. Mesut Cengiz betreibt sie eine Arztpraxis in Berlin. Vom Vater ihrer Tochter Axel Wichmann hat sie sich getrennt, da ihr Monogamie wichtig ist, er diesen Punkt jedoch nicht erfüllen konnte. Doch das Leben von Kathrin gerät aus den Fugen, als sich nach und nach Dinge in ihrer Wohnung verändern. Es fängt ganz harmlos an, mit einem Apfel unter dem Kleid von Mias Lieblingspuppe Charlie. Dann verschwindet ihre Handcreme und taucht im Kühlschrank wieder auf. Kathrin hat sofort die kleine Mia im Verdacht, die bis zu diesem Zeitpunkt immer außergewöhnlich folgsam war, aber doch nur ein kleines Kind ist. Mia jedoch bestreitet, etwas mit dem merkwürdigen Vorfällen zu tun zu haben und Kathrin weiß, dass ihre Tochter bisher noch nie gelogen hat.

Kathrin sieht die Vorfälle noch immer als Streiche von Mia an, bis sie eines Abends einen angebissenen Apfel in ihrer Obstschale entdeckt. Dass das nicht Mia gewesen sein kann ist ihr klar, denn der Gebissabdruck ist viel zu groß. Auch der Verdacht, dass evtl. Kindsvater Axel mit den Vorfällen zu tun hat, bestätigt sich nicht. Zwar hat dieser nach wie vor einen Schlüssel für die Wohnung, doch er befindet sich nachweislich im Urlaub.

Als jedoch Mia eines Tages von im Kindergarten von einem unbekannten Mann angesprochen wird, ahnt Kathrin, dass etwas Furchtbares im Gange ist. Vor vielen Jahren, noch während ihres Studiums, passierte in ihrem Freundeskreis etwas Unfassbares - das sie zusammen mit den anderen vertuschen konnte. Danach zerbrach der Kontakt der damaligen Freunde - doch irgendwer weiß, was damals geschehen ist. Will derjenige sich nunmehr, nach über 10 Jahren rächen und ist nur sie das Opfer oder sind auch die anderen in Gefahr?


Sag kein Sterbenswort! Der Plot wurde ausgesprochen spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Hier hat mir ganz besonders gut gefallen, dass der Leser in abwechselnden Kapiteln erfahrt, was vor 10 Jahren geschah und wie sich das auf das Leben der damaligen Freunde heute ausgewirkt hat. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Natürlich sticht Protagonistin Kathrin hier heraus, denn der Leser erfährt das damalige Geschehen aus ihrer Sicht und ich finde es sehr schon zu sehen, wie sich diese junge Frau in dieser Zeitspanne von 10 Jahren verändert hat. Den Schreibstil empfand ich als sehr packend zu lesen, sodass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte, aber ganz ehrlich, ich hatte einen Verdacht, wer hinter allem steckt und es wirklich faszinierend mitzuerleben, wie die Protagonistin nach und nach der Wahrheit auf die Spur kam.

Bewertung: 

Von Siegfried Langer bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:
Siegfried Langer, geboren 1966, stand unter anderem als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Sterbenswort ist nach dem Erfolg von Vater, Mutter, Tod sein zweiterThriller bei List. (übernommen von Ullsteinbuchverlage)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

 
Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch hatte ich mir von meiner Mutter geliehen.

1 Kommentar:

Sabine Büchersüchtig hat gesagt…

Hallo Kerry,

dieses Buch hab ich schon 2012 gelesen und es hat, glaub ich, 4 Punkte bekommen.

Liebe Grüße von
Sabine