Freitag, 28. Februar 2014

[Kinderbuch-Rezension] Guido van Genechten - Super-Marienkäferchen ... ist schon auf dem Weg








Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: aracari verlag ag; Auflage: 1 (16. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3905945487
ISBN-13: 978-3905945485
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 6 Jahre
Originaltitel: Superbeesje is al onderweg

Inhalt gem. Aracari:
Super-Marienkäferchen wird mit Hilferufen aus der ganzen Welt überschwemmt. Ein Elefant, der im afrikanischen Schlamm fest steckt; ein Hund, der im Grand Canyon über einem Abgrund baumelt; ein Kamel, das in der Sahara halb verdurstet ist… Alle bitten den Superhelden um Hilfe. Der besitzt zum Glück viele supermegastarke Hilfsmittel und eine Portion gesunden Marienkäferverstand. Die unglaublichen Rettungsaktionen eines winzigkleinen Käfers mit einem supergroßen Herzen.

Zum Buch:
Ein Elefant, ein Hund, ein Kamel und eine Schlange sind in Bedrängnis geraten und können sich nicht mehr allein aus ihrer Misere heraushelfen.
Wie durch ein Wunder erscheint da auf einmal das Super-Marienkäferchen und hilft ihnen schnell und effiktiv.
Denn das Super-Marienkäferchen hat Super-Kräfte, die es dazu einsetzen kann.

Super-Marienkäferchen ist ein wunderschönes Kinderbuch ab 3 Jahre.
Mit wenigen und einfachen Worten wird die Geschichte des Marienkäferchens erzählt. Durch die Super-Kräfte, die das Käferchen besitzt, wird die Fantasie der Kinder angeregt, denn sie kennen noch nicht Superman. Sie sind dabei, das Super-Marienkäferchen kennenzulernen.
Nebenbei erfahren sie ein klein wenig z.B. über den Elefanten, das Kamel und den Wal. 
Die Worte und Bilder sind kind- und altersgerecht.
Während ich mich in das Kamel verliebt habe, es ist absolut hinreißend gezeichnet, bin ich ein klein wenig enttäuscht vom Marienkäferchen.
Während ein echtes Marienkäferchen eher rund ist, ist dieses spitz und eckig.
Ich weiß nicht, wie Kinderaugen es sehen, aber ich hätte es gern ein wenig niedlicher gehabt.

Eine schöne Geschichte, die man sich gut mit Kinder anschauen gemeinsam anschauen lässt und die die Fantasie anregen. 

Bewertung:



Zum Autor:
(übernommen vom aracari-Verlag)
Guido van Genechten wurde 1957 in Mol (Belgien) geboren. Er studierte Zeichnen und
Malerei sowie Grafik und Fotografie an der Akademie für Kunstwissenschaft in Mol. Im Anschluss arbeitete er viele Jahre in der Grafikbranche. Heute widmet er sich ausschließlich der Illustration von Kinderbüchern.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim 




bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Von Guido van Genechten wurde gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Dietrich Faber - Henning Bröhmann 03: Tote Hunde beißen nicht



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 288 Seiten
Verlag: rororo (1. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499267608
ISBN-13: 978-3499267604
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Der Tod ist ein Hesse.
Kommissar Henning Bröhmann hat den Dienst noch nie sehr geliebt. Und er hat die Nase ziemlich voll: von der Provinz, den Kollegen, dem diktatorischen Vater. Mit dem reist er eines Tages nach Berlin: Beerdigung eines alten Kollegen von Bröhmann senior. Doch in der Hauptstadt geschieht etwas Unerwartetes, Schreckliches. Ein gewaltsamer Tod. Nein, zwei. Und kurz darauf ist der Vater verschwunden. Henning geht der Sache nach und kommt einer unschönen Geschichte auf die Spur.
Vor Jahrzehnten, als der Alte noch das Heft in der Hand hielt, verschwand ein Mann hinter Gittern und schwor Rache. Nun sterben in der Gegenwart Menschen. Und Hunde! 

Zum Buch:
Henning Bröhmann begleitet mit seinen Kindern seine Eltern nach Berlin. Er will dort Urlaub machen, seine Eltern wollen zu der Beerdigung von Viktor Gummer, einem ehemaligen Polizeikollegen seines Vaters. Henning will seinen Vater auf den Friedhof begleiten und muss dort mit ihm erleben, wie dort geschossen wurde. Der Neffe des Toten bricht tot zusammen, aber galt dieser Mordanschlag wirklich ihm oder Henning und seinem Vater, an denen die Kugeln nur knapp vorbeigingen?
Hennings Eltern brechen daraufhin ihren Aufenthalt in Berlin ab und fahren zurück nach Berlin.
Als seine Mutter in anrief und mitteilte, dass sein Vater vom Joggen nicht wieder nach Hause gekommen ist, bricht auch er seinen Urlaub ab und fährt mit den Kindern nach Hause, um seinen Vater zu suchen.
Die Suche der Polizei läuft auf Hochtouren, war Hennings Vater doch vor Jahren dort Polizeipräsident gewesen.
Henning stößt bei der Recherche auf einen alten Fall, den sein Vater und Viktor Gummer vor Jahren gemeinsam bearbeitet haben. Kann es sein, dass der damalige Fall mit den heutigen Ereignissen in Zusammenhang steht? ...

Henning kann nicht so recht glauben, was seine Mutter ihm umständlich am Telefon zu erklären versucht. Sein Vater sei beim Joggen verschwunden, spurlos. Sofort sammelt Henning seine Kinder ein, beendet den Urlaub in Berlin und fährt zurück nach Hause. Nachdem er anfangs ein wenig neben sich steht, während seine Gedanken immer an das Schlimmste denken, machen er und seine Kollegen sich an die Arbeit und durchkämmen die alten Fälle, die sein Vater gemeinsam mit Viktor Gummer bearbeitet hat. Nach den Schüssen auf dem Friedhof muss es einen Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen geben und es dauert auch nicht lange, bis er auf ein untypisches Vernehmungsprotokoll aufmerksam wird. Der damalige Verdächtige wurde wegen Mordes verurteilt und wurde kürzlich aus der Haft entlassen.
Nachdem sie den Bezug hergestellt hatten, müssen sie sich ja nur auf die Suche nach ihm machen, denn nachdem er sich kurz zu Hause gemeldet hatte, wurde auch er nicht mehr gesehen.

Mit diesem Buch hat man einen Krimi der etwas anderen Art in der Hand. Im Vordergrund steht nicht wirklich die Ermittlung.
Henning Bröhmann erzählt die Ereignisse in der Ich-Form. Mit ihm erleben wir alles hautnah und live mit. Dabei macht er den Leser bekannt mit seinen zum Teil sehr skurrilen Mitarbeitern, allen voran Teichner. Wirklich ernst nehmen kann man die Personen jedoch nicht, denn selbst wenn das Revier in einem kleinen Städtchen liegt, soviel Eigensinn kann es gar nicht geben. 
Ironisch und witzig erzählt er nebenbei ein paar kleine Geschichten, die einfach nur zum Schmunzeln sind, allen voran die Story von Teichner und seiner Freundin Sabse. 

So ganz nebenbei muss sich Henning gegen eine Frau wehren, die sich ihn als Traummann ausgesucht hat, eine sehr einseitige Sache.
Seine Tochter Melina gibt ihm ebenfalls Rätsel auf, macht sie doch momentan alles, was man ihr aufträgt, ohne sich zu vermaulen. Das ist ihm unheimlich und er möchte eigentlich seine widersprechende und murrende Tochter zurückhaben. 

Das Ganze wird, da es ein hessischer Regionalkrimi ist, auch des Öfteren mit hessischer Mundart gefüllt. Es wirkt nicht aufgesetzt, nicht einmal störend, es passt einfach zum Gesamtbild des Buches.
An vielen Szenen habe ich mich einfach nur ergötzt, wenn ich da nur an das Telefongespräch zwischen Henning und seiner Mutter denke, als sie ihm mal eben mitteilen will, dass der Vater verschwunden ist. Besser geht es gar nicht. 
Die Auftritte von Manni sind ebenso erheiternd wie verrückt.

Dieser Krimi ist Unterhaltung pur. So ganz nebenbei werden Mörder gesucht, ein alter Fall gelöst und der Täter gefunden, der für Hunde Leberwurstköder mit Rasierklingen versetzte.

Das ist inzwischen der dritte Teil um den Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann. Für mich war es der 1. Teil, die beiden Vorgänger kenne ich nicht.
Ich finde es gut, wenn es kurze Rückblicke auf relevante Ereignisse der Vergangenheit aus den Vorbänden gibt. Diese waren hier leider sehr spärlich gesät, so dass mir ein großer Teil vom Verständnis zu seiner Familiensituation fehlt, was ich sehr schade finde.
Wen es interessiert, wie sich diese entwickelt hat, sollte diese Reihe besser mit dem 1. Teil beginnen, denn eine Zusammenfassung dazu gibt es leider nicht. Das ist auch der Grund, warum ich ein Pfötchen von der Bewertung abziehe. 

Ein Regionalkrimi voller Humor und Ironie, den ich gern weiterempfehle.


Bewertung:





Zum Autor:
(Text vom Rowohlt-Verlag)
Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth.
Bröhmann erster Fall „Toter geht´s nicht“ war sein Debütroman und schaffte es auf Anhieb mehrere Wochen auf die Bestsellerliste. Seine Lesungen und Buchshows wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Gießen.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Reiheninfo:
01: Toter gehts nicht
02: Der Tod macht Schule
03: Tote Hunde beißen nicht

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 27. Februar 2014

[TTT] - Top Ten Thursday #152

Es ist wieder Donnerstag und auch diese Woche hat sich Alice Bücherland wieder was tolles ausgedacht





Diese Woche lautet das Thema:

"10 Bücher, die ihr gerne nochmal lesen wollt"

 

Oh weh, nur 10??? Grübel, grübel, grübel, welche nehme ich nur??? Na mal schauen, was bei rauskommt ^^

  • Desperate Angels von E. M. Ross (ebenso die beiden Nachfolgebände) - nach der Reihe bin ich süchtig
  • Reality sucks!!! von Sylwia Jalocha - Himmel was habe ich hier gelacht
  • Die Zahlen der Toten von Linda Castillo (ebenso die Nachfolgebände) - ich liebe diese Reihe einfach
  • Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren - mit dem Buch fing alles an
  • Der Todesflüsterer von Donata Carrisi - ob das Buch beim 2. Mal eben einen solchen Wow-Effekt bei mir zurücklassen würde?
  • Bob, der Streuner von James Bowen - ein bezauberndes Buch
  • Ich bin Nummer Vier von Pittacus Lore - ein toller Reihenauftakt, wann wohl endlich der nächste Band erscheint?
  • Rendezvous mit einem Mörder von J. D. Robb - ein faszinierender Reihenauftakt - Band 26 lässt ja leider noch etwas auf sich warten
  • Die Blutlinie von Cody McFadyen - super spannend, leider dauert es noch eine gefühlte Ewigkeit, bis der nächste Band erscheint
  • Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek - wie könnte kein Fitzek-Buch auf meiner Liste stehen?

So, das sind meine 10 Bücher, allerdings gehe ich davon aus, dass ich mit niemandem ein Buch gemeinsam habe, es gibt einfach zu viele gute Bücher.

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry     


Mittwoch, 26. Februar 2014

[Interview] Das Katzenpersonal befragt Anke Höhl-Kayser

Nachdem ich nunmehr bereits das 4. Buch von Anke Höhl-Kayser mit Begeisterung gelesen habe, war ein Interview mehr als überfällig. Anke Höhl-Kayser war so nett, und hat mir alle Fragen beantwortet, die ich gestellt habe und das waren nicht wenige, aber ich bin nun einmal neugierig!

Folgende Bücher hat Anke Höhl-Kayser bereits geschrieben bzw. an den Anthologien mitgewirkt:







Anke, für uns Unwissende, stellst du dich uns kurz vor?

Gern.
Ich bin Jahrgang 1962, gebürtige und bekennende Wuppertalerin. ;-) Ich habe an der Ruhr-Universität Bochum Literaturwissenschaften studiert und meinen Abschluss als M.A. gemacht.
Ich schreibe Fantasy für alle Altersgruppen, Kurzgeschichten und Lyrik. 
Außerdem mache ich Lektorate und Korrektorate und organisiere die Lit!Punkt.Wuppertal-Lesungen, das sind Lesungen meist mit mehreren Autoren, die unter einem thematischen Oberbegriff ihre Kurzgeschichten vortragen.


Als du begonnen hast zu schreiben, hast du dies nur für dich gemacht oder hattest du von Anfang an feste Unterstützer an deiner Seite, die genau wussten, was in dir steckte und die dich immer in deinem Tun bestätigt haben?

Meine Eltern haben mich immer sehr bestärkt, bereits zu Grundschulzeiten, als ich meine ersten Schreibversuche mit Kurzgeschichten machte. Meine Mutter, inzwischen 86 Jahre alt, tut das immer noch und ist stets meine erste Leserin, wenn ich ein neues Buch oder eine neue Geschichte geschrieben habe. Ihre Meinung bedeutet mir sehr viel – und zu hören, dass sie stolz auf mich ist, lässt mein Herz immer noch höher schlagen.


Wie sieht dein normaler Tagesablauf aus?

Also, wenn du das wirklich genau wissen willst, dann gehe ich jetzt mal richtig ins Detail. ;-) Aufstehen um kurz vor 7 Uhr, meinen beiden Kindern Frühstück machen. Ein erster Blick in die weite Welt des Internets – hat sich über Nacht etwas Wichtiges getan? Haben sich vielleicht Millionen meiner Bücher verkauft? ;-) Nach dem Frühstück gehe ich mit Moritz, unserem Landseer, spazieren, zwei bis zweieinhalb Stunden. Anschließend habe ich die ruhigste Zeit des Tages – für mich allein, wo ich das Telefon und die Klingel ausschalte und knapp zwei Stunden Lektorate bearbeiten oder einfach schreiben kann. Dann trudeln nach und nach die Kinder wieder ein, Mittagessen ist dran, der Hund will nochmal raus. Nachmittags habe ich nochmal Arbeits- und Schreibzeit, aber weniger ungestört. Der Nachmittag und der frühe Abend gehören meiner Familie, nach dem Abendessen gönne ich mir eine Dreiviertelstunde Pause mit Lesen, bevor ich dann nochmal an den Computer gehe. Und dann ist der Tag meistens leider schon zu Ende. Ich könnte ein paar Stunden mehr gut gebrauchen.


Welches Buch befindet sich aktuell auf deinem Nachttisch?

Jonas Jonasson, Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand.


Wie wichtig ist dir der Leserkontakt und das direkte Feedback deiner Leser?

Sehr wichtig. Deshalb mache ich auch so gern Lesungen, weil man nirgendwo direkter in Kontakt mit seinen Lesern treten kann und ein unverblümteres Feedback bekommt als dort.


Wie schwer ist es deiner Meinung nach, sich als Autor auf dem deutschen Buchmarkt zu integrieren?

Aus eigener Erfahrung: Extrem schwer. Ich habe in 2009 als Autorin angefangen, damals ganz blauäugig und ohne jeden Plan. Meine ersten Bücher habe ich über BoD herausgebracht. Im Laufe der Jahre wuchsen meine Kenntnisse, wie viele Dinge nötig sind, um ein erfolgreiches Buch auf den Markt zu bringen – angefangen vom gut lektorierten Manuskript bis hin zu Marketing-Tricks nach der Veröffentlichung und der Durchführung von Lesungen. Dass ich inzwischen einen Verlag für meine Bücher begeistern konnte, freut mich nach all diesen Erfahrungen umso mehr.


Mit welchem Buch erwachte deine Liebe zur Literatur?

Jetzt müsste ich eigentlich mit dem „Rübezahl“-Märchenbuch anfangen, aus dem mir mein Vater immer vorgelesen hat, und „Peterchens Mondfahrt“. Dass ich selber Autorin sein wollte, das habe ich bei Otfried Preußlers Büchern gespürt, die mich durch meine Kindheit begleitet haben, angefangen bei „Das kleine Gespenst“ bis hin zum einzigartigen „Krabat“. Wie wunderbar das Spiel mit der Sprache sein kann, habe ich durch Franz Werfel, Hermann Hesse und Joachim Ringelnatz gelernt. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, ich höre an dieser Stelle lieber mal auf, sonst schreibe ich den ganzen Blog voll. ;-)


Welches Buch kann dich noch heute begeistern?

Alle oben genannten sind nach wie vor in meinem Herzen, aber es ist auch ganz viel Platz für Neues. Ich lese in jeder freien Minute. Leider habe ich viel zu wenige freie Minuten.


Haben deine eigenen Bücher ein eigenes Regal nur für sich (z. B. eine Vitrine im Wohnzimmer)?

Ja, ich gestehe es verschämt: Meine eigenen Bücher und die Anthologien, in denen ich vertreten bin, nehmen inzwischen fast ein ganzes Regalbrett im Bücherschrank in der Diele ein. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich daran vorbeigehe. ;-)


Was wünschst du dir für die Zukunft? 

Ich würde gern für einen großen Verlag schreiben – mit einer engen Verbindung zwischen Autor und Lektor, einem gut organisierten Marketing und vielen, vielen Lesern, die mein Buch erreicht. Daher suche ich für mein aktuelles Manuskript eine Agentur. Aber das ist nicht einfach, und man muss viele Rückschläge wegstecken, manche Hoffnungen begraben und immer bereit sein, einen anderen Weg zu gehen als den, den man sich vorgestellt hat. 

Du schreibst sowohl Jugendbücher, wie auch Lyrik und bist an Anthologien beteiligt. Wie kommt es, dass du so vielfältig "unterwegs" bist?


Jetzt könnte ich ja einfach sagen: „Weil ich es kann.“ :D Zum Glück ist es so, dass sehr viele Literaturwettbewerbe Fantasy-Kurzgeschichten suchen, und Fantasy ist nunmal genau mein Ding. (Dagegen tue ich mich mit Krimis ausgesprochen schwer. ;-) ) Für eine Romanautorin ist es eine perfekte Übung, Kurzgeschichten zu schreiben. Nach dem Motto „Fasse dich kurz“ kann man dabei hervorragend lernen, eine Szene, die im Roman mehrere Seiten umfasst hätte, auf ein oder zwei Seiten darzustellen.

Mit der Ronar-Trilogie hast du eine wundervolle Jugendbuch-Reihe mit einer ganz eigenen Welt erschaffen. Wie kam es dazu?

Danke erstmal für das Lob! Ronar ist schon ganz lange in meinen Gedanken. Die Urfassung der Trilogie ist zwischen 1983 und 1988 entstanden. Ich hatte zuvor den „Herrn der Ringe“ gelesen, und mich hatten besonders das Volk der Elfen fasziniert. Damals war ich mit unserem ersten Hund, einer Foxterrierhündin, oft stundenlang tief im Wald spazieren und habe mich von der geheimnisvollen Natur inspirieren lassen. Und als ich mich im Jahr 2009 entschloss, meinen Jugendtraum, Autorin zu sein, endlich wahr werden zu lassen, dachte ich mir, dass Ronar es verdient hätte, literarisch das Licht der Welt zu erblicken.


In deinem aktuellen Roman „Die Schatten von Sev-Janar“ ist das Regenbogenland (Anmerkung: Das ist der Ort, an den viele Tierhalter glauben, dass ihre Lieblinge, wenn sie verstorben sind, auf sie warten, bis sie einander wiedersehen) in Gefahr. Dieses Buch hast du nach dem Verlust deines Berner Sennenrüden „Baloo“ geschrieben. In wie weit hat es dir geholfen, den Verlust zu verarbeiten?

Es hat mir sehr geholfen. Baloo war nach einem zweijährigen Kampf, den wir gegen seine Krebserkrankung geführt hatten, am einem Januarmorgen einfach eingeschlafen und hatte uns verlassen, und damit konnte ich zunächst nicht fertigwerden. Ich habe mir beim Schreiben sozusagen gemeinsame Zeit „gestohlen“, in dem ich mich mit ihm zusammen ins Land hinter der Regenbogenbrücke versetzt habe. Wichtig war mir, keinen besinnlichen oder gar tränendrüsendrückenden Text zu schreiben, sondern einen spannenden Roman für Tierfreunde jeden Alters, der mit seinen buchstäblich quicklebendigen Protagonisten für Spannung sorgt. Und es war mir ein Anliegen, eine Geschichte zu schaffen, in der Sterben kein Ende, sondern einen Anfang bedeutet und damit Hoffnung macht.


In „Die Schatten von Sev-Janar“ spielen Meerschweinchen eine nicht unwichtige Rolle. Wie kamst du auf Meerschweinchen? 

Ich liebe Meerschweinchen. ;-) Ich habe viele, viele Jahre Meerschweinchen gehalten, hatte sogar eine „Zucht“ - in Anführungszeichen deshalb, weil ich alle bei mir geborenen Jungtiere behalten und nicht eins davon abgegeben habe, genau wie es mein Mann vorhergesagt hatte. ;-) Meerschweinchen sind toll, sie sind supersüß anzuschauen, sind ungeheuer kommunikativ mit ihren vielen Geräuschen, dem Pfeifen, Gurren und Glucksen, sie sind kuschlig und sehr clever. Leider sind zwei Familienmitglieder hochgradig allergisch gegen Meerschweinchen, sodass ich schon seit vierzehn Jahren keine mehr habe.

Kannst du uns schon etwas über neue Projekte sagen? 

Sehr gern tue ich das. Im Laufe diesen Jahres kommen zwei weitere Fantasy-Bücher im p.machinery-Verlag heraus: Ein Jugendbuch mit dem Titel „Maries Novemberzauber – Ein Märchen auf Sylt“, und ein Kinderbuch mit dem Titel „Merret und Johnny Feer“ mit Illustrationen meiner Freundin Noëlle-Magali Wörheide, die bislang fast alle Coverbilder für meine Romane und die Illustrationen im Lyrikband gemalt hat. Vier weitere Anthologien mit meiner Beteiligung werden im ersten Halbjahr 2014 erscheinen. Ein Exposé für eine Romantic Fantasy ist schon fertiggestellt und wartet darauf, dass ich es zu einem Roman verarbeite. Und natürlich schreibe ich immer weiter …
 

Herzlichen Dank an Anke Höhl-Kayser für die Beantwortung der Fragen.

[Rezension] Anke Höhl-Kayser - Die Schatten von Sev-Janar


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 228
ISBN: 978-3-942-53395-9
Erscheinungstermin:
22. Januar 2014
Format: Taschenbuch
Verlag:
p.machinery


Klappentext gem. p.machinery:
Der Berner Sennenhund Artie erwacht eines Tages in Arcuria, im Land jenseits der Regenbogenbrücke. Dort warten alle verstorbenen Tiere auf ihre Besitzer. Artie gefällt es in Arcuria, aber er vermisst sein Herrchen Tom schmerzlich. Auf der Suche nach einem Rückweg beschädigt er das Lichttor und öffnet einer Geheimorganisation menschlicher Wissenschaftler den Zugang zum Regenbogenland. Die Arquaterianer bemächtigen sich der Energie Arcurias.
Die Zerstörung des Regenbogenlandes hat begonnen.
Um Arcuria zu retten, haben Artie, der Mops Victor und die Kinder Arnold und Anna nichts weiter als ein geheimnisvolles Passwort und die Unterstützung einer unscheinbar wirkenden Gruppe von Meerschweinchen – und diese ganz besondere Verbindung zwischen Artie und Tom …


Rezension:
Als Artie erwacht, hat er keine Bauchschmerzen mehr, er fühlt sich wohl und gesund, etwas, dass in den letzten Tagen nicht der Fall war, denn als sein Herrchen Tom Richardson mal nicht aufgepasst hatte, hat er sich fix einige schmackhafte Fleischbrocken genehmigt, die im Garten lagen. Danach hatten sowohl Artie, wie auch Tom großen Kummer, denn Artie konnte einfach nichts fressen, was Tom immer mehr verzweifeln ließ. Aber jetzt, jetzt ist alles wieder gut. - Doch leider ist dem nicht so, denn schnell stellt Artie fest, dass er nicht Zuhause bei Tom ist, sondern in Arcuria, dem Land hinter dem Regenbogen, in das alle Tiere gehen, wenn sie sterben. Schnell findet er heraus, dass in Arcuria alle Tiere glücklich sind und die Zeit mit dem verbringen, was sie am liebsten tun, während sie auf ihre Menschen warten, die sie eines Tages abholen werden, um für immer mit ihren Tieren zusammen zu sein. Schnell findet Artie Anschluss bei Jenny, einer Foxterrierhündin, die vor ihm bei Artie gelebt hat und auch die Wellensittiche Seamus und Billy-Bob nehmen in freundlich unter ihre Fittiche.

Artie jedoch kann an nichts anderes als Tom denken, der verzweifelt sein muss, weil er nunmehr allein zurückgeblieben ist. Tom hatte es nicht leicht. Er ist Künstler und Einzelgänger, lebt in der kleinen englischen Stadt Channingstoke und musste schon den Tod seines Partner vor vier Jahren verarbeiten, die Anfeindungen auf Grund dieser Verbindung sowie persönlich Angriffe auf sein häusliches Umfeld und Artie zweifelt sehr, dass es Toms Wellensittiche Moira und Myrna schaffen werden, ihn aus der Trauer zu lösen. Immer wieder kreisen Arties Gedanken darum, wie es Tom geht, ob er mit der Situation zurechtkommt und wie er es schaffen wird, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Artie hat nur ein Ziel: Er will zurück zu Tom und ihm und sich die Gelegenheit geben, ruhig voneinander Abschied zu nehmen. Tatsächlich gelingt es Artie kurz darauf, durch die Pforte zurück zu Tom zu gelangen und womit niemand gerechnet hat, Tom kann Artie wahrnehmen.

Doch schnell holt die Realität Artie ein. Er ist genauso krank, wie vor seinem Erwachen in Arcuria und was noch schlimmer ist: Menschen sind in Arcuria. Diese sind durch einen Durchgang dorthin gelangt und nun droht die Zerstörung von diesem friedlichen Ort. Artie, der sich die Schuld an dem Unglück gibt, beschließt zusammen mit Jenny und Ben, einem Meerschweinchen und Wächter Arcurias, dem Mops Victor, Arties bestem Freund, sowie der 12-jährigen Anna und dem 14-jährigen Arnold den Kampf gegen eben jene Menschen aufzunehmen, die Arcuria für ihre eigenen Zwecke zerstören wollen ...


Das Regenbogenland ist in Gefahr! Der Plot wurde spannend und einfühlsam zugleich erarbeitet. Der Leser begleitet Artie durch das Regenbogenland (Arcuria), das so wundervoll beschrieben ist, wie man es sich immer vorgestellt hat und dennoch gelingt es Artie nicht, loszulassen, denn zu tief, zu innig ist seine Beziehung zu seinem Herrchen und ganz ehrlich, sind wir nicht alle der Meinung, dass wir zu unseren tierischen Mitbewohnern eine ganz besondere Beziehung haben, die über alles andere hinausgeht und können nicht viele von uns, die wir ein Tier gehen lassen mussten, nachvollziehen, wie es Tom gehen mag und hoffen nicht auch wir, dass unsere Lieben im Regenbogenland auf uns warten? Die Figuren wurden authentisch und einzigartig erarbeitet. Auch wenn hier hauptsächlich Tiere eine tragende Rolle spielen, ist es dem Leser jederzeit möglich, das jeweilige Tier auf Grund seiner Charaktereigenschaften und Eigenheiten zu erkennen, ich selbst hätte es anfangs nicht gedacht. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und gefühlvoll zu lesen, ich wollte das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen und ganz ehrlich, es hat mich immer wieder zu diesem gezogen, auch wenn ich es nur ganz kurz zur Seite gelegt hatte. Ich hätte gerne mehr davon!


Auch auf mich wartet jemand im Regenbogenland
Tiger:  1994 - 2008


Bewertung

Von Anke Höhl-Kayser bereits gelesen und rezensiert:
 

Die Autorin:
Anke Höhl-Kayser wurde 1962 in Wuppertal geboren. Literatur ist ihre Leidenschaft, die sie in Studium und Beruf weiterverfolgt hat.

Nach dem Abitur absolvierte sie ein Literaturwissenschaftsstudium an der Ruhr-Universität Bochum und machte ihren Magister in den Fächern Anglistik, Skandinavistik und Amerikanistik.
Sie schreibt seit ihrer Kindheit Erzählungen, Kurzgeschichten und Gedichte, die geprägt sind durch Schriftsteller wie Otfried Preußler, James Krüss und Wolfdietrich Schnurre. Ihr großes literarisches Idol ist Franz Werfel.
Anke Höhl-Kayser lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Wuppertal. (Text von HP übernommen).

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei


bedanken, die so lieb war, mir ein Exemplar (signiert!!!) dieses tollen Buches zukommen zu lassen.

Dienstag, 25. Februar 2014

[Rezension] Scott Westerfeld - Ugly: Verlier nicht dein Gesicht (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 432
ISBN: 978-3-551-35581-2
Erscheinungstermin:
Februar 2011
Format: Taschenbuch
Verlag:
Carlsen


Klappentext gem. Carlsen:
Tally kann ihren 16. Geburtstag kaum erwarten, denn dann steht die für alle vorgesehene Schönheitsoperation an. Sie wird von einer Ugly zur Pretty werden, in New Pretty Town leben und keine Sorgen mehr haben. Tallys Freundin Shay dagegen sträubt sich gegen die Operation. Sie will nicht, dass andere über sie bestimmen. Als Shay flüchtet, lernt auch Tally die hässliche Seite der Pretty-Welt kennen. Denn die Behörden stellen sie vor eine furchtbare Wahl ...


Rezension:
Schön sein, perfektes Aussehen, dass alles wartet in der Zukunft auf dich. Egal, was deine Gene sagen, du wirst schön sein, denn sobald du deinen 16. Geburtstag feierst, wirst du eine Pretty. Die moderne Medizin macht es möglich und viele warten darauf, endlich 16 zu werden. So auch Tally Youngblood, die zu ihrem Leidwesen drei Monate und zwei Tage jünger ist als ihr bester Freund Peris, sodass sie allein zurück geblieben ist in Uglyville, während Peris bereits ein Pretty ist und das ausschweifende und wilde Leben eines jungen Prettys lebt, mit Partys und Spaß ohne Ende. Tally ist die Jüngste aus ihrer Klasse, sodass sie nunmehr alleine ist, als einzige Ugly übrig geblieben. Aber in drei Monaten und zwei Tagen wird sich alles ändern und sie wird endlich eine Pretty sein, so wie sie es sich schon immer gewünscht hat. Derweil schaut sie aus ihrem Fenster nach New Pretty Town und träumt von einer Zukunft mit rauschenden Partys und einem ausschweifendem Leben.

Um sich die Zeit zu vertreiben, spielt Tally allerhand Streiche. Sicherlich hat es früher, als noch ihre Freunde dabei waren, mehr Spaß gemacht, aber irgendwie muss sie sich ja beschäftigen. Sie schleicht sich heimlich nach New Pretty Town, was ihr strikt verboten ist, aber Verbote haben es ja an sich, dass man sie gerne übertritt. Sie will einfach ihren besten Freund Peris wieder sehen und tatsächlich gelingt es ihr, mit List mitten ins Herz von New Pretty Town zu gelangen und tatsächlich Peris ausfindig zu machen. Dass der Abend mit einem Großeinsatz der Feuerwehr endet, ist eher einem unglücklichen Zufall zu verdenken und war keine Absicht. Dennoch war es belebend, allerdings gestaltet sich der Rückweg nach Uglyville nicht ganz so einfach. Der Zufall kommt ihr zu Hilfe und sie lernt auch noch Shay kennen, eine Mädchen, das am gleichen Tag wie sie geboren wurde und das auch als einziges aus ihrem Freundeskreis noch eine Ugly ist. Die Beiden tun sich zusammen und haben den Sommer über viel Spaß und verüben den ein oder anderen nicht ganz harmlosen Streich. Doch Shay ist unruhig, irgendwie scheint sie sich nicht in dem Maße auf ihre Wandlung in eine Pretty zu freuen wie Tally. Auch zieht sie es immer wieder zu Ruinen, die früher eine Stadt gewesen war, in der Rusties lebten. Sie ist auf der Suche nach einem "David", mit dem sie sich treffen will.

Tatsächlich treffen sie nie auf "David", doch kurz vor ihrem 16. Geburtstag, offenbart Shay Tally, dass sie weglaufen will. Sie will an einen Ort namens "Smoke", um dort mit "David" und anderen Uglys zu leben, die sich der Operation in einen Pretty verwehrt haben. Sie bietet Tally an, sie mitzunehmen, doch Tally, deren Lebenstraum es schon immer war, eine Pretty zu werden, lehnt ab. An Tallys 16. Geburtstag jedoch ändert sich alles. Sie wird keine Pretty, ja schlimmer noch, sie wird nie eine werden, wenn sie sich nicht bereit erklärt, mit Hilfe der Hinweise, die Shay ihr hinterlassen hat, nach "Smoke" zu suchen, denn die "Specials" der Abteilung für Besondere Umstände haben mittlerweile genug davon, dass aus jedem Jahrgang ein paar junge Uglys fliehen und stattdessen im sagenumwobenen "Smoke" ein Leben führen, welches nicht den gesellschaftlichen Normen der Zeit entspricht. Tally, die versprochen hat, Shays Geheimnis zu wahren, muss sich entscheiden, ob sie dieses Versprechen brechen kann und will und Shay im Auftrag der Specials folgen wird oder ob sie gewillt ist, für immer eine Ugly, eine Ausgestoßene zu sein ...


Der 1. Band der Ugly-Pretty-Special-Reihe! Der Plot wurde spannend und ausgesprochen dystopisch erarbeitet. Immer wieder während des Lesens habe ich mich gefragt, was davon in ca. 300 Jahren wirklich möglich wäre und wie die Menschen der Zukunft unser heutiges Leben als Rusties einordnen würden. Definitiv gab es in dieser fiktiven Welt Veränderungen, die gut zu heißen sind, wie der Umweltschutz, der sehr ernst genommen wird in dieser Gesellschaft, doch stellte sich mir immer wieder die Frage: Wie viel Individuum wäre noch in dir, wenn man aussehen würde, wie alle anderen? Die Figuren wurden facettenreich und abwechslungsreich erarbeitet, wobei mir hier natürlich besonders Protagonistin Tally ins Auge gesprungen ist. Sie, die so sehr und so fest an eine Zukunft als Pretty glaubt, beginnt sich im Laufe des Buches zu verändern, sie schaut hinter die Dinge und sieht nicht nur die Fassade, die die Gesellschaft ihren Bewohnern aufdrückt, sondern dass jeder Mensch in der Lage sein sollte, eigene Entscheidungen zu treffen. Den Schreibstil empfand ich als mitreißend zu lesen, ich wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen, denn immer wenn ich dachte, ich wüsste, wie sich die Geschichte weiter entwickelt, wurde ich von einer neuen Wendung überrascht. Abschließend kann ich sagen, dass es sich bei diesem Buch um einen faszinierenden Reihenauftakt handelt und ich sehr glücklich darüber bin, dass ich die nächsten beiden Bände bereits vorliegen habe.

Bewertung

Der Autor:
Scott Westerfeld wurde in Texas geboren. Er studierte Japanisch, Spanisch und Latein und arbeitete unter anderem als Lehrer, Redakteur und Software-Designer. Seit einigen Jahren lebt er abwechselnd in Sydney und New York City und schreibt mit großem Erfolg Romane für Erwachsene und Jugendliche.(übernommen von Carlsen)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Die ersten 3 Bände der Reihe habe ich günstig im Internet ergattert.

Montag, 24. Februar 2014

[Vorankündigung] des Cora-Verlages für die Monate März und April

Wer den Cora-Verlag kennt, weiß, dass gute und schnelle Unterhaltung garantiert wird.

Um euch die Entscheidung für die beiden kommenden Monate etwas zu erleichtern, hier ein paar Hinweise auf ein paar Neuerscheinungen


Historical Edition 1/14, „Im Spiegelsaal der Leidenschaft“, Donna Russo Morin,  EVT: 18.03.2014
Historical Exklusiv 2/14, „Im Bann des Silbermonds“, u.a. mit der USA-Today Bestselling Autorin Merline Lovelace, EVT: 15.04.2014 (Sonderausgabe mit 4 Romanen)
Historical Gold 5/14, „Skandal in Samt und Seide”, New York Times-Bestseller Autorin Loretta Chase, EVT: 29.04.2014 (Absolutes Highlight)
Historical My Lady Spezial 1/14, „Feuerprobe der Versuchung“ + „In den Armen des sündigen Lords“, Carole Mortimer, EVT: 25.04.2014 (Sonderband)
Historical Special 1/14, „Sündige Stunden mit dem Lord“, mit NYT Bestseller Autorin Cheryl Holt, EVT: 14.03.2014

  















Ist etwas dabei, was euch interessieren würde?
Lasst es uns wissen, denn wir lesen nicht nur gern, wir sind auch neugierig

[Lesung] Wohnzimmerlesung mit Fanny Wagner und Carolin Birk

Auch am Sonntag machten wir uns auf den Weg zu einer Wohnzimmerlesung.
Kerstin Hohlfeld hatte wieder einmal ihren Lese-Salon geöffnet und wir sind der Einladung sehr gern gefolgt.

Wir durften dabei sein, als Hermien Stellmacher als Fanny Wagner und Katharina Wieker als Carolin Birk ihr gemeinsames Werk "Garantiert wechselhaft" vorstellten.

 
Fanny Wagner, Carolin Birk

 

Ein Buch, das Kleeblatt schon gelesen und rezensiert hatte (siehe HIER).

Wie immer und was auch schon Tradition bei Kerstins Lese-Salon hat, sind die Musikstücke, die ihre Tochter Mia uns auf ihrer Flöte vorspielt.


Nach dem Kulturbeitrag wurden Fanny Wagner und Carolin Birk durch Kerstin Hohlfeld vorgestellt. 
Die beiden haben beide mit Kinderbüchern und deren Illustrationen angefangen, dieses Buch ist ihr erstes gemeinsames Werk. 


Dann endlich durften wir den beiden Autorinnen bei der Vorstellung ihres Buches zuhören. 

 

Dabei konnten wir wieder feststellen, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob man das Buch selbst liest oder vorgelesen bekommt. Kleeblatt hatte sich ja ein wenig durch den etwas eigenwilligen fränkischen Dialekt beim Lesen gekämpft. Das ganze jetzt mit fränkischer Mundart zu hören, ist schon ein wenig verständlicher. Klar, das das völlig anders wirkt.
Die beiden haben sich aber auch wunderbare Stellen zum Lesen ausgesucht, die Lacher hatten sie zumindest auf ihrer Seite. Sie wechselten sich beim Lesen ab und Fanny erläuterte kurz, was zum Verständnis des Handlungsstranges nötig war.
Den Zuhörern hat es gefallen und sicherlich werden einige im Nachhinein dieses Buch noch lesen und auch ihren Spaß dabei haben.

Im Anschluss wurde wie immer ein wunderbares vegetarisches Buffet von Kerstin eröffnet.

 
Foto vor dem Run auf das Buffet :-)

Die Zuhörer verteilten sich dann gleichmäßig, zum Signieren der Bücher oder direkt ans Buffet.
Wir erledigen natürlich zuerst die wichtigen Dinge, wie das übliche Signieren der Bücher.

 
Zwei Autorinnen, zwei Unterschriften, logisch



Fanny Wagner im Gespräch mit Micaela Jary



Es wurden unglaublich viele Gespräche geführt, Jeder mit Jedem über Gott  und die Welt.
Kleeblatt stellte bei der Gelegenheit fest, dass sie mit Fanny Wagner voll auf einer Wellenlänge liegt und sie denselben Humor haben.

Ein wirklich gelungener Abend mit zwei sehr sympathischen Autorinnen, bei denen es uns sehr gefreut hat, dass wir sie kennenlernen durften.


Kerstin hatte uns noch zwischendurch einen Blick auf ihr Erstlingswerk machen lassen. Ein Buch, das sie als Schülerin geschrieben hat, aber wie wir finden, schon mit einem sehr professionellen Aufbau.

 


Der lieben Kerstin und ihrem Mann Thomas vielen lieben Dank für die Einladung und die unermüdliche Gastfreundlichkeit. Wir haben uns bei euch wieder wohl gefühlt und freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen.
Fanny Wagner und Carolin Birk - schön, dass wir uns persönlich kennengelernt haben, es war ein sehr schöner, lustiger und informativer Abend mit euch, den wir gern einmal wiederholen können.