Samstag, 8. Februar 2014

[Rezension] Dan Wells - Du stirbst zuerst


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 448
ISBN: 978-3-492-26900-1
Erscheinungstermin: 9. Oktober 2012
Format: Taschenbuch

Verlag: Piper


Klappentext gem. Piper:
Mit »Ich bin kein Serienkiller« gelang dem jungen US-Autor Dan Wells ein Überraschungserfolg, der die Grenzen zwischen Thriller und Fantasy sprengte – jetzt erscheint sein Meisterwerk »Du stirbst zuerst« endlich im Taschenbuch: Michael erwacht in einem Krankenhaus. Was ist in den letzten zwei Wochen geschehen? Er erinnert sich nicht. Er weiß nur, dass mit ihm etwas ganz und gar nicht stimmt. Er sieht Monster. Er hört fremde Stimmen in seinem Kopf. Die Ärzte behaupten, er habe Wahnvorstellungen. Doch Michael weiß es besser. Die Monster sind keine Vision. Sie sind real. Und sie verfolgen einen dunklen Plan. Aber wenn er den Kampf aufnimmt – wer wird zuerst sterben?


Rezension:
Der 20-jährige Michael Shipman kommt in einem Krankenhaus zu sich. Er weiß nicht, wie er dort hin gekommen ist, noch weiß er, was in den letzten zwei Wochen passiert ist, doch er weiß eines: Er muss dort weg, bevor sie ihn finden. Sie, das sind gesichtslose Wesen, die ihn jagen, denn anscheinend kann nur er sie sehen. Ihm zur Seite steht seine Freundin Lucy, doch über ihren Verbleib kann ihm im Krankenhaus niemand etwas sagen. Im Krankenhaus wird Michael gesagt, er wäre aus einem Fenster gesprungen oder gestürzt, doch Michael kann sich wage an einen Fall in ein tiefes Loch erinnern. Was haben die Ärzte vor?

Aus Michaels Krankenakte geht hervor, dass er wegen Depressionen und einer generalisierten Angststörung behandelt wurde, ja er verbrachte sogar zwei Wochen in der Powell-Klinik für Psychiatrie. Schnell stellt sich heraus, dass er seine Clonazepampräparate, die ihm von seinem Hausarzt Dr. Ambrose Vanek verschrieben wurden, nicht genommen hat. Auch seine Angst vor elektrischen und elektronischen Geräten irritiert die Ärzte. Schnell wird Michael jedoch klar, dass er so leicht nicht aus der Klinik entkommen wird, denn auch das FBI hat Interesse an ihm, vorerst als Zeugen, der befragt werden soll, denn ein Killer, genannt "Der Wellnesskiller" geht um, tötet anscheinend wahllos Menschen und zerstört ihre Gesichter und da Michael anscheinend Menschen ohne Gesicht sehen kann, scheint die Verbindung klar. Als Michael in der Klink einen der gesichtslosen Männer sieht, ist ihm klar, dass es höchste Zeit ist, zu verschwinden, doch eine Flucht gelingt ihm nicht. Er verletzt einen Arzt und einen Pflege und wird auf Grund dieser Gewalttätigkeit und weil er nach wie vor "Wahnvorstellungen" hat, erneut in die Powell-Klinik für Psychiatrie verlegt.

In der Klinik angekommen, leistet Michael erst einmal Widerstand gegen die Behandlung, erfolglos, wie er feststellen muss. Er beschließt, vorerst "mitzuspielen", doch bei der ersten Gelegenheit wird er fliehen und sich auf die Suche nach der Gruppe "Kinder der Erde" mache, denn fast alle Opfer des "Wellnesskillers" waren Mitglieder dieser Gruppe, doch nicht nur das: Vor seiner Geburt wurde Michaels Mutter von dieser Gruppe entführt, er wurde dort geboren und seine Mutter anschließend getötet. Erst nach einem Zugriff durch die Behörden wurde er zu seinem Vater gebracht, zu dem er allerdings kein besonders enges oder gar gutes Verhältnis hat. Als ihn die gesichtslosen Männer auch noch in Klinik folgen, weiß Michael, dass die Zeit zur Flucht gekommen ist ...


Was ist Wahn, was ist Realität? Der Plot wurde abwechslungsreich und spannend erarbeitet, wobei ich hier immer wieder gerätselt habe, was denn den Tatsachen entsprechen könnte und was wirklich nur Michaels Einbildung entsprungen ist. Die Figuren wurden facettenreich und vielfältig erarbeitet, wobei hier natürlich Protagonist Michael unheimlich Eindruck auf mich hinterlassen hat, denn auch er muss erkennen, dass er anders ist, als ein "normaler" Mensch, doch wie viel von dem, was er sieht oder zu sehen glaubt, ist tatsächlich real? Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass das Buch in einem Rutsch gelesen habe.


Bewertung

Von Dan Wells bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor:

Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Seine Romane um den jungen Killer John Cleaver sind große Erfolge. »Partials«, der Auftakt zu seiner neuen Young-Adult-Serie, eroberte den US-Buchmarkt im Sturm.  (übernommen von Piper)

Zur Webside des Autoren kommt ihr hier.




Wie ich zu dem Buch kam:

Dieses Buch konnte ich bei einem Ausverkauf günstig erwerben.

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