Samstag, 24. Mai 2014

[Rezension] Christoph Wagner / Franz Haslauer - Rund ums Mittelmeer



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Pichler; Auflage: 1 (24. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3854316607
ISBN-13: 978-3854316602
Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 19,6 x 1,4 cm

Inhalt gem. Pichler:
Ein faszinierender kulinarischer Streifzug durch die Küche des europäischen Südens Wie jedes gute Grundkochbuch beginnt auch dieses mit einer praktischen Kochund Warenkunde, hier in Form einer kleinen Mittelmeer- Kochschule. Das Kernstück des Buches bilden die 150 Rezepte aus allen Mittelmeerländern: Von der einfach-raffinierten toskanischen Bauernküche bis zum levantinischen Mezes-Buffet und den klassischen türkischen Süßigkeiten, von den duftenden Kräutern der Provence bis zu den aufregenden Spezialitäten Spaniens und Portugals. Das Standardwerk für eine zeitgemäß-leichte Küche zum Träumen und In-die- Ferne-Schweifen.

Zum Buch:
Mittelmeer - da kommen bei mir Gedanken auf an Wasser, Fische, Sonne und gutes Essen.
Bei dem Gedanken ans Essen muss ich an Auberginen, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und vieles andere Leckere denken, was einem so spontan zur Mittelmeerküche einfällt.
Die beiden Autoren Christoph Wagner und Franz Haslauer haben diese Küche zum Thema des Buches gemacht.

Schon allein beim Durchblättern des Buches läuft einem das buchstäbliche Wasser im Mund zusammen.

Das Buch ist unterteilt in folgende Abschnitte:
- Im Paradies der leichten Genüsse
- Die Kultur der kleinen Happen
- Die Brote des Südens
- Alles über Pasta
- Reis und andere feine Körner
- Mediterrane Suppen
- Kochen mit Meerblick
- Fleischliche Genüsse
- Mediterrane Gemüsekombüse
- La dolce Vita

Von der Vor- bis zur Nachspeise ist alles dabei, was im Mediterranen Rang und Namen hat. Man trifft die allseits Spaghetti alla Carbonara, Ciabattabrot, aber auch die Mousse au Chocolat wie auch das Panna Cotta.
Für fast jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die Rezepte sind sehr gut und sehr ausführlich beschrieben, viele sind bebildert. Bei einigen findet man sogar eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger.
Einige, wie z.B. Risotto und Polenta, werden als Grundrezept beschrieben, die die Basis für andere Rezepte sind, alles wunderbar für den Nachkocher aufbereitet.

Schon beim ersten Durchblättern des Buches, das ich gleich mit Klebezettel bewaffnet vornehme, hat mich viele Gerichte markieren lassen, die sich lohnen nachzukochen.
Einige von ihnen habe ich tatsächlich schon geschafft, andere warten noch geduldig darauf, es ist nur eine Frage der Zeit.

Jedem Rezept sind die Zutatenliste, die Zubereitung und die Garzeit zugeordnet. Sehr gut gefällt mir auch, dass die Rezepte auch dem jeweiligen Land, aus dem es stammt, zugeordnet wurde.

Da es sich hier wieder um ein österreichisches Kochbuch handelt, gibt es im Anhang einen Glossar mit den gängigen mediterraneen und allgemeinen Küchenausdrücken. So ist es überhaupt kein Problem zu erfassen, dass sich beispielsweise hinter Melanzani Auberginen verbergen.

Ich hatte allein schon Spaß daran, das Buch durchzublättern und mir Appetit zu holen und ein weiteres beim nachkochen. Geschmeckt hat mir alles, was ich gekocht habe.

Wem die mediterrane Küche wie mir zusagt, der kommt um dieses Buch nicht drumherum. Dieser Kauf lohnt sich wirklich und ich empfehle es sehr gern weiter.

Hier noch ein kleiner Blick auf mein zusammengerührtes, aber bedenkt bitte, ich bin kein Fotograf :-)


Lamm-Kartoffel-Ragout (Seite 143) 
Piperade (Seite 32) 
Spaghetti alla carbonara (Seite 54) 















Bewertung:


Zu den Autoren:
(übernommen von Pichler-Verlag)
Christoph Wagner, geboren 1954 in Linz, gestorben am 18. Juni 2010 in Wien, war Kochbuch- und Krimiautor sowie NEWS-Gourmet und „Gusto“- Kolumnist. In der Verlagsgruppe Styria zuletzt erschienen: „Kronländer-Kochbuch“, „Adria-Kochbuch“ und „Die feine Küche“ (mit Heinz Hanner), weiters war er mit Klaus Egle Herausgeber des Wirtshausführers „Wo isst Österreich?“.
Franz Haslauer entstammt einer angesehenen Salzburger Gastronomenfamilie und ist promovierter Jurist und Betriebswirt. Sein Restaurant „Novelli“ wurde mit dem PREMIO ARENA DI VERONA ausgezeichnet.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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