Montag, 5. Mai 2014

[Rezension] Elke Schwab - Baccus-Borg 04: Blutige Mondscheinsonate



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Solibro Verlag; Auflage: 1 (6. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3932927850
ISBN-13: 978-3932927850
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,1 x 3,2 cm

Inhalt gem. Solibro:
Eine tote Frau im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sorgt für Aufsehen. Weitere Morde an jungen Frauen lassen auf einen äußerst raffinierten Ritualmörder schließen, der die Kommissare Baccus und Borg bei ihren verdeckten Ermittlungen in Atem hält, denn der Täter scheint auf alles vorbereitet zu sein ....
Eine tote Frau im Deutsch-Französischen Garten in Saarbrücken sorgt für Aufsehen. Besonders, weil sie bei einer Touristenführung der Stadtverwaltung Saarbrücken an einem sonnigen Sonntagmorgen entdeckt wird. Dabei anwesend sind nicht nur Gartenfreunde und Kulturinteressierte, sondern auch die Presse. Ein großes Problem für die Stadtbediensteten, deren Bestreben es ist, Fördergelder der EU einzutreiben. Sie wollen den Deutsch-Französischen Garten um einen kostspieligen Spielplatz erweitern, womit sie sich einen neuen Aufschwung dieser Parkanlage versprechen. Alle Versuche, die Öffentlichkeit von dem Mord abzulenken, schlagen fehl. Als fühlte sich der Täter dadurch herausgefordert, mordet er weiter. Seine Opfer sind junge Frauen, die immer bei öffentlichen Anlässen gefunden werden.
Welches Ziel verfolgt der Täter?
Lukas Baccus und Theo Borg müssen in diesem Fall zunächst vom Schreibtisch aus ermitteln und können weder Motiv noch einen Verdächtigen ermitteln. Nachdem sich die Ermittlungen erfolglos hinziehen, beschließt der Amtsleiter, die beiden Kommissare verdeckt in der Parkanlage ermitteln zu lassen, damit das Töten ein Ende hat.
Doch der Täter scheint auf alles vorbereitet zu sein …

Zum Buch:
Lucas Baccus und Theo Borg wurden strafversetzt und zwar in den Innendienst, wo es heißt, Polizeiarbeit vom Schreibtisch aus zu erledigen.
Als auf dem Ehrenfriedhof im Deutsch-Französischen Garten (DFG) in Saarbrücken eine weibliche Leiche gefunden wird, ist es zum ersten Mal ein Fall, bei dem sie bedauern, nicht mit im Außenteam dabeisein zu dürfen.
Stattdessen werden Monika Blech und Andrea Peperding mit den Ermittlungen betreut, wobei fast jeder hofft, dass Andrea Peperding sich mit ihrem vorlauten und besserwisserischen Gehabe gehörig mal in die Nesseln setzt. Und doch scheint es so, dass Monika und Andrea recht schnell den Fall aufgelöst und den Täter festgesetzt haben. 
Aber während dieser verhaftet war, geschieht ein weiterer Mord auf dem Gelände des DFG.
Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen. Wer ist der Mörder und vor allem welches Motiv leitet ihn? ...

Endlich gibt es den 4. Teil mit dem Ermittlerduo Lucas Baccus und Theo Borg.

Die Mordopfer, die auf dem Gelände des DFG gefunden werden, sind ausschließlich junge Frauen. Sie werden mit Messerstichen getötet und verbluten langsam.
Die Frage stellt sich, warum sie alle auf dem Gelände der DFG getötet werden? Gibt es einen Zusammenhang dazu? 

Es ist angedacht, aus dem ehemaligen Park Gullivers Welt nunmehr einen kostenintensiven Spielplatz mit einer großen Wasserrutsche zu bauen. Dazu spekuliert die Stadt Saarbrücken mit einem Zuschuss mittels Fördergelder der EU. Durch die Morde auf dem Areal könnte ihnen die Förderung verweigert werden.

Baccus und Borg sind seit vielen Jahren Kollegen und inzwischen auch Freunde geworden. Dienstlich stehen sie einander bei und sie wissen, wenn einer Mist baut, muss auch der andere die Konsequenzen tragen. Trotz ihrer Strafversetzung hat ihre Freundschaft nicht darunter gelitten.
Sie leiden beide darunter, nur am Schreibtisch sitzen zu müssen und Handlanger für die Ermittlungen zu sein. Sie warten darauf, dass Andrea einen Fehler macht, der die Abteilung diese von ihr befreit. 

Andrea und Monika sind ein ungleiches Team, Andrea lässt sich nichts und von niemandem etwas sagen, auch nicht von ihrer Partnerin Monika. Andrea ist ein Polizistin, der man nicht im wirklichen Leben begegnen mag, sie strahlt eine Antipathie aus, die ihresgleichen sucht.

Auch bei diesen Mordfällen sind nicht nur Baccus und Borg an den Ermittlungen beteiligt, sondern als Leser kann man gut nachvollziehen, wie ein ganzes Team an den Fällen arbeitet.

Die Autorin versteht es, von Beginn an Spannung aufzubauen und diese noch zu steigern. Ständig sah ich mich genötigt, meine Vermutungen über den eventuellen Mörder zu revidieren. Immer wieder kamen neue Aspekte hinzu, die die vorherigen umwarfen. Ich musste mich neu sortieren, war aber trotzdem auf dem richtigen Weg mit meiner Vermutung, wie sich dann herausstellte.
Baccus und Borg sind ein eingespieltes Team, die sich aufeinander verlassen können. Ihre Sprüche und Spitzfindigkeiten lockern den Ernst des Falles auf und sind für die beiden typisch. 

Bisher kannte ich nur die Teile 2 und 3 mit dem Ermittlerteam Baccus - Borg, aber für mich ist es der bisher beste.
Wer durchgehende Spannung sucht, ist mit diesem Buch gut beraten.

Reiheninfo:
Baccus-Borg 01: Tödliche Besessenheit
Baccus-Borg 02: Mörderisches Puzzle
Baccus-Borg 03: Eisige Rache
Baccus-Borg 04: Blutige Mondscheinsonate

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom Solibro-Verlag)
Im Nordosten von Frankreich in einem alten elsässischen Bauernhaus entstehen die spannenden Krimis der gebürtigen Saarländerin Elke Schwab. In der Nähe zur saarländischen Grenze schreibt und lebt sie zusammen mit Lebensgefährte samt Pferden, Esel und Katzen.
Elke Schwab wurde 1964 in Saarbrücken geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Nach dem Gymnasium in Saarlouis arbeitete sie über zwanzig Jahre im Saarländischen Sozialministerium, Abteilung Altenpolitik.
Schon als Kind schrieb sie über Abenteuer, als Jugendliche natürlich über Romanzen. Später entschied sie sich für Kriminalromane. Vor elf Jahren brachte sie ihr erstes Buch auf den Markt. Seitdem sind elf Krimis und drei Kurzgeschichten von ihr veröffentlicht worden. Ihre Krimis sind Polizeiromane in bester „Whodunit“-Tradition. Neben Baccus und Borg ist Hauptkommissar Kullmann eine ihrer Hauptfiguren.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag




bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Beatrix Petrikowski hat gesagt…

Auf jeden Fall ist man mit diesem Buch gut geraten. Tolles Ermittlerteam und spannend von Anfang bis Ende!