Samstag, 14. Juni 2014

[Lesung] Thomas Nommensen liest aus "Ein dunkler Sommer"

Nach fast einmonatiger Abstinenz war es am Freitagabend mal wieder soweit - eine Lesung stand an. Aber nicht irgendeine Lesung, nein, Thomas Nommensen stellte seinen Debütroman "Ein dunkler Sommer" vor. Diesen sieht man ja die Tage in jeder Buchhandlung und durch das schöne Cover sticht er einem auch direkt ins Auge. 

 Aushang

Wie bereits des Öfteren, fand auch diese Lesung in der Krimibuchhandlung "Miss Marple" statt. Wir gehen sehr gern dorthin, denn die Lesungen sind immer im "kleineren" Rahmen, sodass man im Anschluss den jeweiligen Autoren richtig zutexten kann mit Fragen, so auch dieses Mal geschehen.

Nach einer nervenden Anfahrt (rote Welle), konnte endlich das Ziel gesichtet werden. Nach einer (erstaunlich) kurzen Parkplatzsuche, konnte schlussendlich (kurz vor knapp) das Ziel erreicht werden.

In der Tat ging es dann auch schon fast los. 


Thomas Nommensen und seine Agentin Katharina Kirsten

Begonnen wurde mit der Lesung des Prologs, der beim Publikum definitiv Spannung und den Wunsch nach MEHR aufkommen ließ. Anschließend stellte Katharina Kirsten, die durch den Abend führte, ihren "Schützling" kurz vor. Nach einem weiteren Lesungsteil, in dem den Autor sein Publikum mit der Figur des Jens Brückner bekannt machte (eine tragende Rolle im Buch), erklärte uns Thomas Nommensen im Gespräch mit Katharina Kirsten den Aufbau seines Buches.

Bei diesem handelt es sich nämlich um einen Plot, der durch verschiedene agierende Perspektiven erzählt wird, sprich, aus der Sicht einzelner Figuren. Auch das relativ späte auftauchen des Ermittlers Arne Larsen wurde erklärt (hier hatte ich mich während der Lektüre des Buch schon gewundert, warum dieser erst so spät auftritt, so ganz anders, als in anderen Büchern).

Weiter ging es mit einer Lesung des Kapitels, an dem Arne Larsen ins Spiel kommt. Anschließend erzählte uns der Autor noch einiges über seinen Ermittler, der sich definitiv vom Otto-Normal-Ermittler unterscheidet. 

Thomas Nommensen lesend

Anschließend las uns Thomas Nommensen einen weiteren Part aus dem Buch vor und dann, ungewöhnlich, sprang er sogar in den Mittelteil seines Buches und las daraus, sodass das anwesende Publikum keine Wahl hatte, als endgültig und unwiderruflich angefixt zu werden. Dass man die Spannung nicht knistern hörte, hatte wohl nur was mit dem konzentrierten und gebannten Zuhören des Publikums zu tun, was sich für alles außerhalb der Lesung taub stellte.

Zum Schluss klärte Katharina Kirsten noch einige Fragen mit dem Autoren, die während der Lektüre des Buches auftreten könnten (und es bei mir in der Tat auch sind) und anschließend wurde das Publikum auf den Autoren losgelassen ^^ 

Da ich (natürlich, wie sollte es anders sein) gespoilerte Fragen hatte, musste ich mich hinten anstellen, bis diese geklärt wurden, denn es wurden bereits Rufe aus dem Publikum laut, dass man das Buch noch lesen wolle ^^ (und dabei hatte ich die Frage extra so gestellt, dass zumindest die Frage nicht gespoilert war, die Antwort wäre es gewesen *unschuldig*).

Natürlich musste ich mir schlussendlich mein Exemplar des Buches signierend lassen - wie sollte es auch anders sein?


Thomas Nommensen bei der Arbeit

Ich war ja total baff, Thomas Nommensen wusste wer ich bin!!! Ich bin ehrlich gesagt fast vom Stuhl gefallen, denn gewöhnlich ist es so, dass nicht mal Autoren, die ich bereits getroffen habe und deren Bücher ich schon rezensiert habe, wissen, wer ich bin. 

Natürlich wurde die Gunst der Stunde gleich mal genutzt, um ein Portraitbild des Autoren zu machen - und ich finde, es ist verdammt gut geworden.

Thomas Nommensen

Bei der Lesung war jedoch nicht nur lesendes Publikum anwesend, nein, auch die schreibende Zunft war vertreten ^^


Jutta Maria Herrmann, seine "Angetraute"

und


konnten "abgeschossen" werden.

Bei Miss Marple entdeckte ich noch eine total geniale Tüte, die unbedingt fotografiert gehörte - gesagt getan.



Abschließend kann ich nur sagen, dass ich einen wundervollen Abend hatte und sehr gut unterhalten wurde.

Kerry 

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