Freitag, 20. Juni 2014

[Rezension] Renate Wagner-Wittula - Christoph Wagners Lebenskochbuch



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Pichler; Auflage: 1 (21. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3854316593
ISBN-13: 978-3854316596
Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 17,4 x 2,6 cm

Inhalt gem. Pichler:
Er war ein Bewohner des Schlaraffenlands. Zumindest hat der bedeutende Kochbuchautor und Gastrosoph Christoph Wagner das stets so gesehen. Nach einem einführenden Text, den der 2010 verstorbene Autor noch als erstes Kapitel seiner geplanten Memoiren verfasste, folgt das Buch anhand von Rezepten den biografischen Spuren des Genießers. Als lebenslanger Partnerin sind seiner Frau Renate alle Rezepte aus den verschiedenen Epochen ihres gemeinsamen Lebens erhalten geblieben – die ganz private Wagner’sche Rezeptsammlung wird weit geöffnet. Kurze Anekdoten und Erinnerungen prominenter Weggefährten komplettieren das Buch. Mit Beiträgen von: Adi Bittermann Hans Peter Fink Heinz Hanner Heino Huber Toni Mörwald Heinz Reitbauer Jörg Wörther u. a.

Zum Buch:
Nicht jeder Koch ist in der Lage, seine Kreationen auch so zu Papier zu bringen, dass sie für die Nachwelt erhalten bleiben.
Christoph Wagner war nicht nur ein begnadeter Koch, er hat seine Rezepte auch in Form von Kochbüchern verewigt.
Als sein Lebenswerk wollte er das Buch "Ich war ein Bewohner des Schlaraffenlandes" herausbringen. Dazu kam es leider nicht mehr. Seine Frau, die Autorin dieses Buches hat diesen Schritt für ihn getan und dieses Kochbuch herausgebracht.

Das Vorwort hat er noch selbst verfasst, die weiteren Abschnitte hat seine Frau anhand seiner erstellten Skizzen für das Buch vollendet.

Anhand dieser Aufzeichnungen erfährt der Leser auch über den Menschen Christoph Wagner, seine Kindheit, seine Jugend, seinen Werdegang.
Viele seiner Weggefährten lässt sie ebenfalls zu Wort kommen, die mit ihm zusammen gekocht oder gearbeitet haben. Erlebte Anekdoten werden erzählt oder einfach nur über den Menschen, Kollegen oder Freund Christoph Wagner.

Alles wird mit Rezepten hinterlegt. Von den ganz einfachen aus seiner Kindheit wie Buchstabensuppe bis hin zur Waldschnepfe auf Bömische Art.

Einige, aber nicht alle Rezepte sind bebildert. Der Kreativität des Lesers / Kochs sind also keine Grenzen gesetzt. Man kann die Fantasie spielen lassen und ich war manches Mal überrascht, wie das Ergebnis dann letztendlich aussah.

Geschmeckt hat alles, was ich probiert habe.

Die Rezepte sind sehr gut nachzuarbeiten. Die Rezeptangaben sind stimmig und auch mit den angegebenen Garzeiten und Temperaturen kam ich sehr gut zurecht.

Zu jedem Rezept gibt es von der Autorin ein paar einleitende Worte, warum genau dieses Rezept es in die Sammlung geschafft hatte.

Ich bin ein großer Fan von Seafood Chowder, den ich bisher immer nur in Irland schmackhaft fand. Nun endlich habe ich ein Rezept gefunden, das den irischen nahe kommt und bin total begeistert. Das wird nun öfter auf meiner Speisekarte stehen.

In diesem Kochbuch findet man von Suppe, Vorspeise, Hauptgericht bis Getränke alles, was das Herz begehrt. Ausgewählte Rezepte, die förmlich darum betteln, nachgekocht zu werden.
Mein Buch hat noch ganz viele Notizzettelchen, die abgearbeitet werden wollen und ich freue mich schon darauf.

Dieses Buch ist eine Liebeserklärung der Autorin an ihren verstorbenen Mann und ein Gourmetkochbuch, das ich gern weiterempfehle 

Hier noch ein kleiner Blick auf mein zusammengerührtes, aber bedenkt bitte, ich bin kein Fotograf :-)

Überbackener Blauschimmelkäse mit heurigen Erdäpfeln (Seite 190)














 Seafood Chowder (Seite 255)
Spare Ribs auf Teufelsart (Seite 269)















Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen von Pichler-Verlag)
Renate Wagner- Wittula, geboren in Addis Abeba, studierte Germanistik, Anglistik und Kulturelles Management. Sie verfasste zahlreiche Kochbuch-Bestseller, zuletzt erschienen von ihr „Die Wiener Küche“ (gemeinsam mit Adi Bittermann), „Das große Mehlspeisen- Kochbuch“, die „Strudelküche“ und „Die traditionelle österreichische Küche“..

Von Renate Wagner-Wittula wurden gelesen, gekocht und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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