Samstag, 8. November 2014

[Lesung] Ken Follett stellt "Kinder der Freiheit" vor

Ken Follett ist in Berlin. Er hat mehrere Termine, aber für mich (Kleeblatt) kam nur der bei Dussmann infrage.
Natürlich ist für einen Fan von Ken Follett eine Lesung Programm, wenn er denn mal hier in Berlin ist. Da Kerry einen anderen Lesungstermin wahr nahm, tigerte ich allein hin.


 

Als ich der Autorin Sabine Bürger erzählte, dass Ken Follett in Berlin liest, war sie als langjähriger Fan natürlich auch nicht mehr zu halten und so waren wir bei Dussmann verabredet.

Auch dieses Mal hieß es wieder, rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze, aber leider haben wir es nicht geschafft, zeitig genug da zu sein. Die Schlange, die zeigte, wo es hin ging, war bereits 45 min vor Beginn so lang, dass uns nichts anderes übrig blieb und wir uns hinten anreihten. Direkt an der Lesebühne konnten wir keinen Platz mehr ergattern, aber da dort gleich ein Café integriert ist, haben wir von dort aus die Lesung verfolgt. 

Ken Follett musste nicht erst lange vorgestellt werden, wer dort vor Ort war, wusste, wen er vor sich hatte. 

 

Ich habe leider verpasst mir aufzuschreiben, von wem er durch den Abend geleitet wurde und ich habe es auch im nachhinein nicht mehr herausbekommen. Die Moderatorin interviewte ihn und las auch die deutschen Textpassagen aus dem Buch vor.

 
Im Café wurde über Monitor übertragen (gruseliges Foto)

Kleiner Einblick auf den Büchertisch

Aus dem Interview konnten wir erfahren, dass er sich die Informationen und Fakten, die er als Recherche für seine Bücher zugrunde legte, sich aus Videos geholt hat und z. B. von Freunden, wo einer in Vietnam gewesen war und einer ein Popstar ist.
Auf die Frage hin, welche Bücher er empfehlen kann, um in die Zeitepoche eintauchen zu können, nannte er u.a. "Im Westen nichts Neues", welches er für "Sturz der Titanen" gelesen hatte.
Wir erfuhren ebenfalls, dass er zur Zeit, als die deutsch/deutsche Mauer fiel in London vor dem Fernseher die Ereignisse verfolgte, während er gerade seine Lesereise für "Säulen der Erde" vorbereitete. 
Die Möglichkeit, Fragen aus dem Publikum zu stellen, wurde sehr gut genutzt.
Er erzählte, dass seine weiblichen Hauptprotagonistinnen alle nach dem Vorbild seiner Frau Barbara geschaffen wurden.
Auch erfuhren wir, dass sein nächster Roman wieder nach Greenvich führen wird, wo schon "Säulen der Erde" spielt. Nunmehr werden 200 Jahre vergangen sein und er führt uns in die Zeit der Renaissance. Ich bin auf alle Fälle schon mal angefixt, denn seine mittelalterlichen Romane sind eher mein Ding als diese Jahrhundertsaga.

Abschließend wurde natürlich wieder signiert. Ich hatte meine Bücher alle bei, es waren 16 Stück.
Fast wäre es mir nicht gelungen, alle signieren zu lassen, denn die Betreuerinnen verdrehten die Augen ob meiner Vielzahl. Nach der Hälfte wollten sie doch tatsächlich abblocken, dass es nun genug wäre, aber ich konnte damit überzeugen, dass ich im Schweiße meines Angesichts die wirklich schweren Bücher durch den S-Bahn-Streik geschleppt habe.

Ken Follett signiert eines meiner Bücher

Zur Bestätigung, dass Sabine Bürger wirklich bei Ken Follett war

Hier noch einmal ein Gesamtbild meiner Bücher, die ich dort hingeschleppt habe. Es war nicht leicht, ein Foto ohne Lucky zu machen, aber ich konnte sie letztendlich doch überzeugen, das Weite zu suchen :-)

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Ich zu Lucky: Verschwinde vom Tisch
Lucky zu mir: Hast du was gesagt?

Meine signierten Schätze von Ken Follett

Als Überraschung bekam ich von Sabine Bürger auch noch ihr neuesten Werk geschenkt, über das ich mich besonders gefreut habe. Der 1. Teil der "Hexenkinder" war schon toll, so dass ich mich voller Vorfreude auf den 2. Teil stürzen werde.

Man beachte die beiden tollen Lesezeichen von den beiden Teilen.

Vielen lieben Dank liebe Sabine.

Es war eine tolle Lesung mit einem genialen Autoren. 
Ruhig hat er alle Bücher signiert, die ihm vorgelegt wurden und nicht nur meine.
Nach dem die Schlange zum Signieren etwas reduziert war, wurden Leute von oben nach unten gelassen, die es vorher nicht mehr mit hinunter geschafft haben, da absoluter Platzmangel. Da mussten diese tatsächlich die ganze Zeit oben stehen und warten, bis man sie runter lässt, damit sie wenigstens ihre Bücher signieren lassen konnten.

Wieder einmal durfte ich einen tollen Autoren persönlich sehen und lesen hören und mir alle meine Bücher signieren lassen. Ein Abend, an dem es fast nichts auszusetzen gab.

1 Kommentar:

Sabine Bürger hat gesagt…

Ein Traum wurde wahr für mich. Ich kann es bis heute kaum glauben. Vielen Dank, liebe Monika, für den schönen Bericht. Ja, so war es. Ein Erlebnis in freundlicher, gelassener Atmosphäre, trotz der vielen Menschen im Raum. Großartig!

Sabine Bürger