Montag, 17. November 2014

[Messe] Unser Bericht zur 1. BuchBerlin-Messe

Dieses Wochenende stand wirklich voll unter dem Stern von Büchern.
Nach der samstäglichen Lesung ging es am Sonntag mit der 1. BuchBerlin weiter.



Sie fand im Audimax der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) statt. Bei Kleeblatt kamen da doch gleich Erinnerungen hoch, denn vor ca. 45 Jahren hatte sie dort mal auf der Bühne gestanden und als Gruppenratsvorsitzende irgendwas vortragen müssen.
Gott, ist das lange her. Aber genug aus der Vergangenheit, wir stürzten uns ins Getümmel.
Nachdem wir unseren Obolus in Höhe von 2,50€ gezahlt und dafür einen Bücherstempel auf den Handrücken bekommen haben, konnten wir in den Saal. Es war augenscheinlich schon sehr übersichtlich.

Blick nach rechts

Blick nach links

Blick von der Bühne

Wir schlenderten die Reihen lang und mussten feststellen, dass wir von einigen Verlagen wirklich noch nie etwas gehört hatten. Es waren alles Kleinverlage, wovon einige nur Regionalliteratur vertrieben.
Genre waren alle vertreten, soweit wir sehen konnten, also für jeden Geschmack war etwas dabei.
Erstaunlicherweise waren auch eine ganze Reihe Kinderbuchverlage dabei, die wirklich tolle Bücher im Angebot hatten.

Im Vorfeld hatten wir uns schon informiert, welche Verlage da waren und da wir ein paar kannten und auch Kontakt mit ihnen haben, wollten wir dort speziell vorbeigehen.
Als erstes kam uns da die Autorin Cornelia Franke unter die Augen.

Cornelia Franke mit ihren Büchern

Gleich daneben der Büchertisch des Monika Fuchs-Verlages, dessen Autorin Petra Hartmann auch vor Ort war.

 
v.l. Petra Hartmann, Monika Fuchs

Weiter ging es zum Verlag el Gato

Tisch des Verlages el Gato

Deren Autorin Claudi Feldhaus trafen wir dann auch noch

Claudi Feldhaus

Gleich im Anschluss war der Stand vom Glückschuh-Verlag mit ihrer Autorin Dorothea Flechsig, die die wunderbaren Bücher mit Patronella Glückschuh und der Fledermaus Sandor geschrieben hat.

Dorothea Flechsig

Es gab auch eine Lesung aus einem der Petronella Glückschuh-Bücher und da das zeitlich passte, haben wir uns mit hingesetzt und der Schauspielerin Kornelia Boje gelauscht, wie sie den Kindern daraus vorgelesen hatte.

Kornelia Boje liest aus "Petronella Glückschuh"

Einen Kontakt, eine Agentur, gab es noch, den wir gern aufsuchen wollten. Beim ersten Rundgang war der Stand verwaist, also gingen wir noch einmal vorbei. Kleeblatt bekommt von ihnen reichlich Bücher zum rezensieren und so wollten wir uns einmal persönlich vorstellen.
Leider war die Dame, die dann dort saß, nicht wirklich kommunikativ, denn es interessierte sie nicht sonderlich, dass da jemand vor ihrem Tisch stand, ihr Handy und die Nachrichten, die sie verschickte, waren sicherlich interessanter als wir.
Das war uns zu blöd und wir haben den Rückzug angetreten. Aufdrängeln liegt uns nicht und wenn die Dame beschäftigt ist, wollen wir natürlich nicht stören.

Im Großen und Ganzen eine nette kleine Messe, um auch einmal unbekannte kleinere Verlage kennenzulernen. Das Ganze ist ausbaufähig. Die Tische der Verlage waren klein und übersichtlich, wie auch die Anzahl der Verlage allgemein.
Als störend empfanden wir die ständige Beschallung der Lesungen, die auf der Bühne stattfanden.
Auch die Lesung, die wir besucht hatten, sie fand eine Etage weiter oben statt, war von der Geräuschkulisse her nicht optimal angelegt. Hinter uns konnten Kinder spielen und basteln, was von der Lautstärke her eben für eine stattfindende Lesung nicht gut ist.

Gefallen hat uns, dass man Kontakt mit Verlagen und Autoren hatte. Man konnte Fragen stellen und sich Bücher ansehen, die man sonst in den üblichen Buchhandlungen nicht zu sehen bekommt.
Wir haben wieder ein paar Facebook-Kontakte persönlich kennenlernen können, was wir immer sehr schön finden.

Wir denken, dass wir im kommenden Jahr wieder dabei sein werden. 

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich schließe mich mit einem Mini-Bericht an:

Auch mir hat auf der Messe der direkte Kontakt zu den Verlagen und Autoren sehr gefallen. Es waren zum Teil so intensive Gespräche, dass ich alles rundherum vergaß. Ich staune, wie viele engagierte Projekte ich in der kurzen Zeit kennenlernen konnte. Es ging von Indonesien nach Japan, quer durch Deutschland, nach Island und Ghana. Zwischendurch gab es spannende Ausflüge in phantastische Welten, in die Geschichte und noch viel mehr. Für das eigene Vorlesen vor einer munteren Kinderschar habe ich ganz nebenbei viel hinzugelernt.

Meine Messe-Wünsche sind alle in Erfüllung gegangen und mein Bücherpaket war voller Schätze. Es führte mich an Stände, die ich in dem Gewimmel vielleicht sogar übersehen hätte. Noch einmal ein herzliches Dankeschön für das Gewinnspiel!

Ich freue mich schon auf die Messe im nächsten Jahr. Von den Veranstaltern erfuhr ich, dass es aus der diesjährigen Erfahrung heraus um die Lesebühnen herum dann leiser sein wird, damit man dem Vorlesenden leichter folgen kann.

Liebe Grüße von Anja