Sonntag, 30. November 2014

[Rezension] Andrea Schacht - Der fliegende Weihnachtskater


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Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 140 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (10. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352008183
ISBN-13: 978-3352008184
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,2 cm

Inhalt gem. Rütten & Loening:
Nichts tut Shardul lieber, als vom Fliegen zu träumen. Doch der Teppich, in dem der großohrige Tigerkater – eingerollt – von Indien im Flugzeugbauch nach Deutschland kam, will sich einfach nicht in die Lüfte erheben. Kurz vor Weihnachten aber kommt Sharduls große Stunde: Als seine Menschenfrau Amita, Pilotin bei einer großen Fluggesellschaft, in ernste Schwierigkeiten gerät, erkennt er seine magischen Fähigkeiten – und dass Teppiche doch fliegen können. Und ganz nebenbei kann er Amita auch in amourösen Angelegenheiten weiterhelfen.

Zum Buch:
Amita, ausgebildete leidenschaftliche Pilotin, lebt allein mit einer Katze, da aufgrund ihres Berufes sich nie eine längere Partnerschaft ergeben hat. Durch Zufall kam sie zu ihrem Kater Shardul, auf deutsch Tiger, den sie aus Indien mitbrachte. Er lag eingerollt in einem Teppich, den sie dort gekauft hatte. Shardul nahm es ihr übel, dass sie ihn von dort "entführt" hatte und schmollt mit ihr, lässt sich auch nicht von ihr anfassen.
Ein kleiner Lichtblick ist für ihn Janina, ein kleines Mädchen, das er mag und von der er sich auch kraulen lässt. Janinas Vater, Remo Schulze, ist Fluglotse, aber irgendwie können Amita und Janinas Vater nicht miteinander.
Bis zu einem verhängnisvollen Heiligabend, als Amitas Flugzeug in ernste Schwierigkeiten gerät ...

Andrea Schacht ist eine sehr vielseitige Autorin. Neben ihren vielen historischen Werken und den dystopischen haben es mir als Katzenliebhaberin natürlich ihre Katzenbücher besonders angetan.
Die Autorin, die selbst Katzen hat, beobachtet diese sehr genau und kann das Erlebte punktgenau in ihren Werken umsetzen.

Die Gedanken von Shardul über sein Personal kann ich sehr gut nachvollziehen, genauso stellt sich nämlich meine eine Katze auch an. Ich hatte die Eigenarten und den Tick von Shardul hier förmlich greifbar vor Augen. Vom Wesen her ähneln sich die beiden schon auf unheimliche Art, so dass es mir eine wahre Freude war, das Buch zu lesen.

Angelehnt an die Weihnachtszeit und einer nahenden Katastrophe kommt Shardul zur Besinnung und ihm offenbart sich etwas magisches, wovon er ein Teil wird. 

Es ist eine schöne, nicht ganz ernst zu nehmende magische Geschichte. Die Geschichten von 1001 Nacht lassen grüßen. 
Das Buch hat nur 140 Seiten, so dass es ein Buch ist, das man eingemummelt unter einer warmen Decke schnell in der Adventszeit mal nebenbei lesen kann. Man kann sich einwickeln lassen von Shardul, den sympathischen Protagonisten Amita, Remo und Janina und für kurze Zeit einfach mal die Seele baumeln lassen.

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von HIER
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit Die elfte Jungfrau kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn. 
Mehr von der Autorin könnt ihr auf ihr HIER lesen. 

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.


Bibliographie und Rezensionen von Andrea Schacht findet ihr auf unserer Autorenseite 

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