Mittwoch, 3. Dezember 2014

[Lesung] Jutta Maria Herrmann liest aus "Hotline"

Dienstag Abend, es herrschen eisige bzw. frostige Temperaturen und was macht das Katzenpersonal? Richtig, es verlässt das schützende und wärmende Obdach und macht sich auf in Richtung Krimibuchhandlung totsicher, denn hier sollte am Abend die Premierenlesung zu "Hotline" von und mit Jutta Maria Herrmann stattfinden.

Aushang
Krimibuchhandlung totsicher in Lichtenberg

Kleeblatt war vor Kerry vor Ort und hat schon mal gute Plätze organisiert, während Kerry es mal wieder mit Ach und Krach geschafft hat, aber sie war pünktlich und auch die Lesung begann pünktlich.

Vorab erzählte uns die Autorin aus ihrem Leben und die Frau hat schon so einiges gemacht. Aufgewachsen im Saarland, absolvierte sie erst eine Ausbildung zur Buchhändlerin, nur um anschließend in Berlin zu studieren. Dann gründete sie zusammen mit einem Partner eine Konzertagentur, die leider nicht besonders rentabel war und arbeitet nunmehr schlussendlich als Redaktionsassistentin einer Tageszeitung. Das ist wirklich ein Lebenslauf, der alles andere als gewöhnlich ist.

Anschließend erzählte uns die Autorin noch, wie ihr die Idee zu ihrem Roman kam und dann ging es auch schon los mit dem Lesungsteil.

Jutta Maria Herrmann lesend


Als erstes las sie aus dem Prolog, in dem sie uns SIE vorstellte (näher wollen wir an dieser Stelle auf SIE nicht eingehen, der Klappentext verrät euch, wer SIE sein könnte ^^). Im Anschluss machte uns die Autorin noch mit den vier weiteren Protagonisten des Buches vertraut und hierzu suchte sie Passagen aus, die diese Figuren sehr treffend und genau beschreiben bzw. ein sehr klares Bild von ihnen zeichnen. 

Der Teil des Publikums, der das Buch noch nicht gelesen hat, ist zwischendrin in Schnappatmung verfallen, als Blut und ein nächtlicher Friedhofsbesuch an der Reihe waren - nur so viel, das waren nicht die härtesten Szenen des Buches.

Natürlich mussten wir unsere Bücher noch veredeln lassen, was sonst?


Jutta Maria Herrmann

Die Autorin war natürlich nicht allein vor Ort, nein, weit gefehlt. Sie hatte tatkräftige und moralische Unterstützung in Form ihres Ehemannes, dem Schriftsteller Thomas Nommensen dabei.

Thomas Nommensen


Abschließend können wir nur sagen, es hat sich gelohnt, in die klirrende Kälte hinaus zu gehen, denn wir wurden mit einer überaus gelungenen Lesung belohnt.

Kerry und Kleeblatt

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