Donnerstag, 30. April 2015

[Tommy] SIEBEN !!!

Hallo ihr Lieben,

schön, dass ihr es heute wieder auf den Blog von meinem Frauchen und dem Ersatzkatzenpersonal geschafft habt.
Aber ich muss euch enttäuschen, denn heute gibt es nichts mit Büchern zu sehen, denn heute ist nur eins wichtig und das bin ich.

Tommy

Ich habe heute nämlich Geburtstag und ich werde 7 Jahre alt und fast so lange bin ich auch schon bei Kleeblatt, meinem Frauchen. Sie möchte gern so genannt werden, da bin ich dann auch nicht so. Im Stillen wissen wir sowieso, wer hier das Sagen hat :-)

Unser Ersatzpersonal sagt, ich bin nun ein Oldie, aber das finde ich nicht nett und tu mal einfach so, als hätte ich nichts gehört.
Seit meine kleine Lucky hier ist, geht es auch ganz schön rund. Wir kabbeln uns und wir lieben uns. Uns gibt es nur noch im Doppelpack, was anderes ist nicht mehr denkbar.

Tommy (das bin ich) und Lucky

Geburtstag feiern macht Spaß, da gibt es auch ganz viele Geschenke. Wollt ihr mal gucken, was es so gibt?. Ich habe gestern schon mal geguckt, ob mein Frauchen auch das richtige gekauft hat. Hat sie natürlich.


Aber das ist ja noch nicht alles, denn es kommt noch was, was sie bestellt hat, aber ihr dürft schon mal schmulen.


Wir sind bei schönem Wetter nämlich immer sehr gern auf dem Balkon. Von dem Kratzbaum, den wir die letzten Jahre hatten, mussten wir uns verabschieden und das ist nun der Ersatz. 
Den muss ich mir aber mit der Lucky teilen, aber das mache ich doch gern, denn ich freue mich ja, wenn sie mit mir zusammen rumhängt / -liegt.

Und natürlich bekomme ich auch was von meinem Ersatzpersonal und das ist das hier:


Ich bin ganz schön beschenkt worden, oder?
Man, muss ich ein lieber Kater sein, aber das bin ich ja auch.
Bin auch ganz tapfer, außer wenn hier mal Besuch von so einem kleinen Terrorzwerg ist, die will mich immer streicheln und ist dabei so derb, da hauen die Lucky und ich lieber ab.
So, ich geh mich dann mal wieder aufs Ohr hauen, nachdem alle wach sind und mir gehuldigt haben.

War schön, dass ihr da gewesen seid.
Bis zum nächsten Jahr
Euer Tommy

Mittwoch, 29. April 2015

[Rezension] Elisabeth Herrmann - Sanela Beara 01: Das Dorf der Mörder


Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (11. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442481147
ISBN-13: 978-3442481149
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,5 x 18,8 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Tierpark. Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge Streifenpolizistin Sanela Beara: ehrgeizig, voller Tatendrang und entschlossen, dem Fall auch gegen den Willen ihres Vorgesetzten auf den Grund zu gehen. Denn die Schuldige ist schnell gefasst – zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen, der ein Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit erstellen soll. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht: Der Mord im Tierpark hängt mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg zusammen. Ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie nach Wendisch Bruch – direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will ...

Zum Buch:
Es sollte ein schöner Tag im Berliner Tierpark für die Kinder einer Vorschulklasse werden. Dieser entwickelt sich zum Albtraum, als die Kinder im Fressen der Pekari-Schweine etwas entdecken, das dort so gar nicht hingehört - eine menschliche Hand.
Schnell ist die Polizei herbeigerufen, unter ihnen auch die Streifenpolizistin Sanela Beara, die den Tatort mit sichern soll.
Sanela gehört nicht zu den Polizisten, die Dienst nach Vorschrift machen, sie ist neugierig und will es genau wissen, so auch in diesem Fall. Sie gerät sofort ins Visier des Mörders und kommt nach einem Anschlag nur knapp mit dem Leben davon.
Schnell kann die Polizei der Bevölkerung die Täterin präsentieren, nur Sanela hat bei allem ein ungutes Gefühl und kann nicht glauben, dass Charlie Rubin die Mörderin sein soll. Als sie deren Schwester kennenlernt, verstärkt sich das Gefühl auch noch. 
Die Hinweise, dass alles Geschehene mit deren Heimatort Wendisch-Bruch in Brandenburg zusammenhängt, verdichtet sich. Nur niemand will Sanela glauben. So ermittelt sie selbst und bringt sich dabei in Gefahr...

Elisabeth Herrmann hat es geschafft, mich bereits auf den ersten Seiten in ihre Geschichte hineinzuziehen.
Zum einen, weil ich den Berliner Tierpark sehr gut kenne und natürlich neugierig war, welches Verbrechen sie dort hineininterpretiert hat und zum anderen, weil es ihr gelungen ist, gleich zu Beginn Spannung aufzubauen.

Sanela Beara ist eine Polizistin, die auf der Stelle trampelt, eine Beförderung ist absolut nicht in Sicht. Sie tritt dem ein oder anderen gern mal auf die Füße und ist eher eine Einzelgängerin. Aber sie hat ein absolutes Gespür für die Wahrheit und genau die versucht sie zu finden, als sich Charlie Rubin für schuldig erklärt. Aber Sanela kann das nicht glauben, irgendetwas läuft bei den Ermittlungen nicht rund und sie ermittelt selbst, entgegen den Anweisungen ihres Chefs, der nur zu gern eine Täterin bekannt gegeben hat.

Unabhängig von ihr kommt auch der Psychologe Jeremy Saaler, Assistent des Gutachters, zu dem Schluss, dass Charlie Rubin eventuell nicht die Mörderin ist, als die sie hingestellt wird. Auch er ist auf der Suche nach der Wahrheit. Auch er sucht diese in der Kindheit von Charlie, in Wendisch Bruch.

Bald ist klar, dass die Kindheit von Charlie und ihrer Schwester eine schlimme gewesen sein muss. Was genau passiert, lässt die Autorin lange Zeit im unklaren. Das Dorf selbst ist fast ausgestorben und wirkt auch so schon beängstigend und erdrückend. Was mag dort vor vielen Jahren vorgefallen sein, dass es bis in die Gegenwart reicht? 

Sanela ist eine Protagonistin, die ich nur bewundern kann. Sympathisch, offen, neugierig und sie steht für die Wahrheit. Auch wenn sie ihre Ecken und Kanten hat, geht sie ihren Weg, auch wenn es ihr zum Nachteil gereichen soll, aber gegen die Wahrheit kommt man eben nicht an. Der Wahrheit zuliebe belügt sie auch mal ihren Chef, wenn sie sich an einem ganz anderen Ort aufhält, als er es vermutet. Sie lässt sich nicht beirren und sucht ihren Weg, auch wenn sie sich damit selbst in die Schusslinie bringt.

So ganz nebenbei erfährt der Leser auch noch ein wenig über die Arbeit im Tierpark, speziell über die Futtertierzucht. Eine Arbeit, die zwar nicht schön ist, aber für das Überleben vieler Tiere im Tierpark nötig ist. Darüber habe ich mir ehrlich gesagt, noch nie Gedanken gemacht.

Gekonnt hat Elisbeth Herrmann gleich zu Beginn Spannung aufgebaut, die sich weiter steigerte und mit einem Showdown endete. Es ist mir nicht gelungen, das Buch für längere Zeit wegzulegen, ich klebte förmlich an ihm fest.
Sie beschreibt Orte und ich hatte das Gefühl, sie vor meinem geistigen Auge selbst zu sehen. Die Atmosphäre im Dorf ist beklemmend und ich fühlte mich dort hineinversetzt. Elisabeth Herrmann hat die Kraft, den Leser süchtig zu machen nach ihren Büchern. Ich zumindest freue mich jetzt schon auf den 2. Teil, in dem wieder Sanela Beara ermitteln wird.

Ein Krimi, den ich sehr gern weiterempfehle.

Reiheninfo:
Sanela Beara 01: Das Dorf der Mörder
Sanela Beara 02: Der Schneegänger

Bewertung:



Zur Autorin:
(Text von Goldmann)
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.



Von Elisabeth Herrmann wurden gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 28. April 2015

[Rezension] Eric Berg - Das Küstengrab



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 416
ISBN: 978-3-809-02641-9
Erscheinungstermin: 22. September 2014 (1. Auflage)
Preis: 14,99 EUR (D), 15,50 EUR (A), 20,50 CHF 
Format: Paperback
Verlag: Limes


Klappentext: gem. Limes
Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrt Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endet in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kommt Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wird schwer verletzt und leidet seither an Amnesie.

Vier Monate nach dem Unfall reist Lea gegen den ausdrücklichen Rat ihrer Ärztin erneut nach Poel. Sie will herausfinden, was sie im Mai auf die Insel führte und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an diese Zeit auf Poel nicht erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …

Rezension:

Der 21. Mai 2013 ist der Tag, an dem sich das Leben der 41-jährigen Lea Mahler für immer veränderte. Erstmalig seit 23 Jahren war sie wieder auf Poel, traf auf ihre sechs Jahre ältere Schwester Sabina und hatte einen schweren Autounfall, bei dem sie selbst schwer verletzt wurde und ihre Schwester noch an der Unfallstelle verstarb. Jetzt, vier Monate später, ist sie körperlich wieder genesen, doch seit dem Unfall leidet sie an Amnesie. Diese betrifft nicht ihre gesamte Vergangenheit, aber sie kann sich nicht an den Tag des Unfalls erinnern und auch Erinnerungen von vor 23 Jahren sind verschwunden.

Nach ihrem Weggang aus Poel mit ihrem zukünftigen Mann Carlos Hérnandez, von dem sie zwischenzeitlich geschieden wurde, lebte sie fast ein Vierteljahrhundert in Buenos Aires und arbeitete erfolgreich als Fotografin. Warum nur war sie nach Poel zurückgekehrt? Am 3. September 2013 beschließt sie, nochmals nach Poel zu reisen. Vielleicht gelingt es ihr vor Ort herauszufinden, was sie vor vier Monaten dort wollte. Wer weiß, vielleicht trifft sie ja auf ihre alte Clique (Mike, Jacqueline, Margrethe, Harry oder Pierre) und einer von ihnen kann ihr helfen, ihre Erinnerungen wieder zu erwecken. Einst gehörte auch Julian zur Clique, doch er verschwand einfach eines Tages. Er hatte schon immer eine Weltreise geplant und diese wohl angetreten.

Doch kaum auf Poel angekommen, wird sie lediglich von Pierre Feldt, der mittlerweile der ortsansässige Arzt ist, mit offenen Armen aufgenommen. Obwohl Pierre ihr in dieser Zeit immer zur Seite steht, scheint zwischen ihm und dem Rest der ehemaligen Clique irgendwas vorgefallen zu sein. Es ist fast so, als hätten sie alle ein Geheimnis vor ihr, aber etwas wirklich Greifbares, womit sie das belegen kann, findet Lea nicht. Was ist es, dass ihre ehemaligen Freunde ihr gegenüber so reserviert machen? Warum scheint nicht einer von ihnen zufrieden oder gar glücklich mit seinem Leben zu sein? Wieso redet niemand offen mit ihr? Lea weiß nicht, ob es ihr gelingen wird herauszufinden, was ihre ehemalige Clique vor ihr verheimlicht, aber zumindest will und muss sie herausfinden, warum sie vor vier Monaten schon einmal auf Poel war. Doch was ist, wenn ihr Gedächtnisverlust sie vor einer zu traumatischen Erinnerung schützen will?


Geheimnisse auf Poel! Der Plot wurde abwechslungsreich und durchaus spannend erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie die Figuren, die einst vor langer Zeit eng befreundet waren, jetzt doch recht distanziert miteinander agieren und wie sich nach und nach herauskristallisiert, warum sie dies tun. Allerdings empfand ich die Geschichte doch recht vorhersehbar, was etwas die Würze an der Story genommen hat. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Hier muss ich allerdings gestehen, dass mir die Figur der Lea nicht unbedingt sympathisch war. Irgendwas war an ihr, dass mich immer wieder irritiert hat, ohne dass ich es genau benennen kann. Die Figur des Pierre hingegen empfand ich entzückend erarbeitet, wobei mich hier das Gefühl beschlich, dass es solche Männer wohl wirklich nur in der Literatur gibt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, hätte mir jedoch in einigen Szenen etwas mehr Dramatik gewünscht, die mich mitreißt. Alles in allem kann ich jedoch sagen, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung
Der Autor:
Seit Jahren zählt Eric Berg zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 verwirklichte er einen langgehegten schriftstellerischen Traum und veröffentlichte seinen ersten Kriminalroman. »Das Nebelhaus« begeisterte Leser wie Kritiker gleichermaßen und stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. (übernommen von Randomhouse)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mir herzlich beim Verlag




http://www.randomhouse.de/limes/


bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 27. April 2015

[Rezension] Kajsa Arnold - Liebesperlen 02: Liebesperlenkuss



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 130 Seiten
Verlag: Oldigor Verlag (24. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3958151329
ISBN-13: 978-3958151321
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2 x 20 cm

Inhalt gem. Amazon:
Maggie aus Hamburg besucht ihre beste Freundin und ihre Patenkinder in New York. Hanna lebt dort glücklich mit Paul Westen und ihren beiden gemeinsamen Kindern. Sofort verliebt sich Maggie in die pulsierende Stadt, auch wenn das Kindermädchen ihr ein Dorn im Auge ist ... denn das Kindermädchen ist ein Mann! David ist nicht nur jung und unverschämt sexy, sondern erfüllt so gar nicht Maggies Vorstellungen, die sie von einer Nanny hat! Kann David sie letztendlich doch mit seinem New Yorker Charme einwickeln?

Zum Buch:
Seit einem Jahr haben sich die Freundinnen nicht mehr gesehen. Nun endlich macht Maggie Urlaub und fährt zu ihrer Freundin Hanna in die USA, damit sie diese und ihre Patenkinder wiedersehen kann.
Hanna arbeitet in der Firma ihres Mannes und hat einen verantwortungsvollen Posten. 
Für die Kinder hat sie eine Nanny eingestellt, wohlgemerkt eine männliche. 
David, an die 30 Jahre alt, ist Model, aber nicht mehr so gefragt. Durch den Job kann er sich die Zeit für sein Studium einteilen.
Maggie ist auf Anhieb von ihm fasziniert. 
Was soll das bloß werden? ...

Nachdem es im ersten Teil um Hanna und ihren Paul ging, spielt die Handlung diesen Teils um Hannas Freundin Maggie.
Diese besucht Hanna in den USA und bekommt sofort Herzklopfen, als sie David sieht, die männliche Nanny von deren Kindern.

Es handelt sich bei den Büchern dieser Reihe um sogenannte Bedtime Novels. Sie haben die richtige Länge, um sie sich mit ins Bett zu nehmen und zu lesen. Die Handlung ist einfach und für ruhige Minuten während des Lesens im Bett ist gesorgt.
Man muss keine Probleme mehr wälzen und kann sie locker auf sich einwirken lassen.

So auch bei der Geschichte um die Protagonistin Maggie. Die Handlung ist vorhersehbar, aber trotzdem nicht langweilig.
Es hat mir Spaß gemacht, mich auf Maggie einzulassen. Ein Buch, das man nicht nur im Bett lesen kann, sondern auch einfach mal so zwischendurch, um die Seele baumeln zu lassen und mal den Kopf freizubekommen.


Reiheninfo:
Liebesperlen 01: Liebesperlenspiel
Liebesperlen 02: Liebesperlenkuss

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen vom Oldigor-Verlag):
Geboren wurde Kajsa Arnold im Ruhrgebiet. Nach mehr als 11 beruflich bedingten Umzügen lebt sie wieder in Nordrhein-Westfalen. Sie schreibt Unterhaltungsromane unter diesen Pseudonym und »5 Farben Blau« ist ihre erste Publikation im erotischen Bereich. Unter anderem Namen hat sie schon mehrere Romane veröffentlicht.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Von Kajsa Arnold wurden gelesen und rezensiert:

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Blogtour] Tina Brömme mit "Maybe you. Entscheide sich, wer kann


Heute geht sie los, die Blogtour mit Bettina Brömmes Buch "Maybe you. Entscheide sich, wer kann"

Ihr seid neugierig, was sich dahinter verbirgt?
Jeden Tag von heute an bis zum 01.05.2015 erfahrt ihr wissenswertes und interessantes über das Buch und seine Protagonisten sowie über die Autorin selbst.

Und das erwartet euch:


1. Tag (27.04.2015): Vorstellung der Protagonistin Annika
2. Tag (28.04.2015): Vorstellung des Lebenskünstlers Kuschi
3. Tag (29.04.2015): Vorstellung von Annikas Ex-Freund Tim
4. Tag (30.04.2015): Vorstellung vom Handlungsort München
5. Tag (01.05.2015): 
Vorstellung von Malik und Interview mit der Autorin  
Es gibt auch etwas zu gewinnen!
Auf jedem Blog erhaltet ihr die Möglichkeit, ein signiertes Exemplar des Buches zu gewinnen. Ihr müsst nur eine Frage beantworten. Es lohnt sich also, an jedem Tag bei den einzelnen Blogs vorbeizuschauen.

Bettina Brömme und wir als die teilnehmenden Blogs freuen uns auf euch.

[Rezension] Laura Dave - Ein wunderbares Jahr



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (27. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734101565
ISBN-13: 978-3734101564
Originaltitel: 800 Grapes
Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 3 x 18,9 cm

Inhalt gem. Blanvalet:
Giorgia Ford steht kurz davor, den Mann ihrer Träume zu heiraten. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Bis ihre Welt plötzlich zerbricht – ausgerechnet in dem Moment, in dem sie ihr Brautkleid anprobiert. Kurzentschlossen steigt Giorgia in ihr Auto und fährt an den einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlt: auf das Weingut ihrer Familie im Hinterland Kaliforniens. Doch dort schmieden Giorgias Eltern abwegige Zukunftspläne, die ihren Weinberg bedrohen. Giorgia muss um die heile Welt ihrer Kindheit kämpfen – und entdeckt dabei, dass sich das Glück manchmal dort versteckt, wo man es schon lange nicht mehr gesucht hat ...

Zum Buch:
Giorgia ist bereit für den schönsten Tag ihres Lebens, an dem sie ihren Verlobten Ben heiraten will. Als sie während der Anprobe ihres Hochzeitskleides aus dem Fenster guckt, sieht sie ihn mit einer wunderschönen Frau und einem Kind am Schaufenster vorbeilaufen. Als sie dann noch hören muss, dass das Kind zu Ben "Dad" sagt, dreht sie völlig durch.
Wie sie ist, steigt sie in ihr Auto und fährt zu dem einzigen Ort, von dem sie denkt, dass sie dort aufgefangen wird, dem Ort ihrer Kindheit. An dem Ort, an dem sie auch in 5 Tagen ihren Ben heiraten wollte.
Ihre Eltern betreiben ein Weingut und genau dorthin führt sie ihr Weg, eine Fahrt von über 9 h.
Aber dort angekommen, ist alles nicht mehr, wie es war. Ihre Eltern haben sich getrennt, aus dem Schlafzimmer ihrer Mutter kommt ein fremder Mann, ihre beiden Brüder haben sich zerstritten.
Der Gedanke, dass sie wie früher immer, gemeinsam über ihr Problem sprechen und beratschlagen, was zu tun ist, rückt in weiter Ferne.
Zudem soll auch noch das Weingut verkauft werden. Dagegen geht Giorgia nun mit aller Macht an ...

Als ich das Buch in Händen hielt, suggerierte es mir aufgrund der abgebildeten Pfirsiche einen beschwingten und lockeren Unterhaltungsroman. Das ist es eher nicht.
Man hat einen Roman in den Händen, der mit vielen Problemen behaftet ist und deren reichliche Baustellen nach Beseitigung rufen.
Es gibt viele Protagonisten, die gerade eine schwere Zeit durchmachen, deren Probleme aber leider ein wenig oberflächlich abgehandelt werden.
Als Kernpunkt ist jedoch Giorgias Erkennen, dass ihr Verlobter Ben ein Kind hat, das er ihr bislang verschwiegen hatte. Selbst wenn auch er es erst kürzlich erfahren hatte, hätte er in den vergangenen 5 Monaten doch reichlich Gelegenheit gefunden, es Giorgia schonend beizubringen. Ihr Misstrauen ist erwacht und es stellt sich ihr die Frage, welche Dinge hat er noch vor ihr verborgen? Kann sie ihm jemals wieder vertrauen?

Giorgia, die immer versucht hat, alles in der Familie zu richten, muss zusehen, wie sie dieses Mal nicht weiterkommt, die Probleme sind zu kompakt, als dass sie helfen kann.
Ihr eigenes Problem ist auch noch offen, denn das Hochzeitszelt steht schon und ihr Verlobter ist ihr nachgereist.

Für meinen Geschmack waren es ein paar Probleme zuviel, die bewältigt werden wollten. Für 350 Seiten definitiv zu viel. 
Interessiert habe ich jedoch mitverfolgt, wie Giorgia ihres in den Griff bekommen will. Natürlich war ich gespannt, ob sie sich nun letztendlich mit Ben vor dem Traualtar wiederfinden wird oder wie sie sich entscheiden wird.

Es passiert viel auf diesen 350 Seiten, langweilig wird es einem nicht.

Was für meinen Geschmack so gar nicht geht, ist das Cover. Der Roman spielt auf einem Weingut, was machen da die Pfirsiche auf dem Cover? Hatte sich keines mit Weintrauben gefunden? 
Ich habe lange überlegt, wieviel Pfötchen ich vergeben will. Meine Vergabe würde bei 3,5 Pfötchen liegen, da wir aber keine halben Pfötchen vergeben, gilt in diesem Fall - für den Angeklagten.


Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von blanvalet)
Laura Dave hat bereits einige international erfolgreiche Romane veröffentlicht. Darüber hinaus schreibt sie für namhafte Zeitungen und Magazine, wie zum Beispiel The New York Times, Oprah Magazine und Glamour. Cosmopolitan kürte sie zur "Witzigsten und furchtlosesten Erzählerin des Jahres". Ein wunderbares Jahr ist Laura Daves Debüt in deutscher Sprache.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 26. April 2015

[Neuzugänge] der 17. KW 2015

Ein weiteres Mal darf ich (Kleeblatt) den Neuzugängepost allein bestreiten. Während bei Kerry sich nichts tat, außer dass ihr SuB sich freute, saß mein SuB da und knirschte mit den Zähnen, während wieder neue Bücher ein zu Hause suchten und gefunden haben.

Und das sind sie nun, die neuen Bücher der letzten Woche:

Kleeblatts Neuzugänge:
- Keller, Ivonne - Lügentanz 
- Whithouse, Lucie - Eine perfekte Lüge 
- van Genechten, Guido - Papas mit ihren Kindern 
- Dave. Laura - Ein wunderbares Jahr 
- Michaelis, Antonia - Das Institut der letzten Wünsche 
- McFarlane, Mhairi - Vielleicht mag ich dich morgen 



Kennt ihr bereits eines der neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und ein tolle Woche, die ja glücklicherweise nicht so lang ist.

Kleeblatt

Samstag, 25. April 2015

[Rezension] Markus Tillmanns - Teufel (Band 1)



Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2386 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 347 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00QKQYTW8


Klappentext gem. HP:
Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten?

Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen.

Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar?

Ein spannender Fantasy-Thriller, der uns entführt von den Türmen des Kölner Doms bis in die Gewölbe unter dem Vatikan.

Für alle, die immer schon sehen wollten, wie die Welt zum Teufel geht ...


Rezension:
Das Ende der Welt scheint nah, als ein Komet auf die Erde zurauscht. Die Wissenschaftler der Welt sind mehr als überrascht, denn mit einem solchen hat niemand gerechnet, doch fest steht: Wenn dieser Komet einschlägt, wird die Menschheit ausgelöscht werden. Umso unglaublicher sind die Geschehnisse, die folgen, denn der Komet hält zwar auf den Kölner Dom zu, schlägt jedoch nicht ein. Dafür erscheint ein Wesen, das die Menschheit noch nie gesehen hat: Ein Engel entsteigt dem Kometen und gibt sogar seinen Namen preis: Luzifer!

Durch Zufall ist der 25-jährige Journalist Aljoscha "Joschi" Tabarie mit seiner Kollegin Songül "Gül" vor Ort. Erstaunt und mit Skepsis beobachtet er, wie alle Menschen vor Ort auf dieses Wesen reagieren. Augenscheinlich kann nur Joschi diesem himmlischen Wesen widerstehen. Natürlich wird dieses Ereignis von der gesamten Presse gefeiert, auch Joschis Arbeitgeber, die Kölner Morgenpost, macht dort keine Ausnahme. Die gesamte Menschheit und vor allem alle Bewohner Deutschlands sind völlig paralysiert, denn immerhin ist der Engel bei ihnen erschienen und hält sich auch nach wie vor, wenn auch im Verborgenen, bei ihnen auf. Lediglich Joschi ist skeptisch, ob es sich bei dem vermeintlichen Engel wirklich um einen solchen handelt und überhaupt, ist Luzifer nicht der Engel, der von Gott aus dem Himmel verstoßen wurde?

Entgegen dem Willen seiner Vorgesetzten recherchiert Joschi auf eigene Faust, was hinter dem Phänomen "Luzifer" steckt und tatsächlich muss er feststellen, dass nicht alles so zu sein scheint, wie es auf den ersten Blick erscheint. Auch die Menschen, die direkt oder indirekt mit Luzifer zu tun haben, scheinen sich immer mehr zu verändern und das nicht unbedingt zum Positiven. Was hat es mit der neu gegründeten Luzifer-Stiftung, die sich augenscheinlich vielen sozialen Projekten verschrieben hat, auf sich? Warum tritt Luzifer nicht selbst an die Öffentlichkeit und erklärt sich, wie er es bei seinem Erscheinen am Kölner Dom getan hat? Warum versucht jemand mit allen Mitteln, Joschi zum Schweigen zu bringen und schreckt auch vor Mord nicht zurück und was hat der verschwundene Leichnam von Joschis Vater mit Luzifers Erscheinen zu tun? Wer ist Luzifer wirklich?


Der 1. Band der Luzifer-Chroniken! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Das Buch ist in zwei Teile geteilt. Der erste Teil behandelt die Ankunft des Kometen bzw. Luzifers und der zweite Teil spiegelt die Handlung sechs Monate später wider. Besonders gut hat mir gefallen, dass sehr lange unklar ist, was es mit der Figur des Luzifers auf sich hat, denn obwohl das Buch aus der Sicht von Joschi und aus der Sicht Luzifers bzw. dessen Umfeld geschrieben ist, ist lange unklar, wer oder was Luzifer wirklich ist und was er im Schilde führt oder auch nicht. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Protagonist Joschi empfand ich als sehr authentisch dargestellt und ja, der junge Mann ist mir sehr sympathisch. Besonders an ihm hat mir gefallen, dass er trotz seines schwierigen sozialen Umfeldes bzw. seiner doch recht traumatischen Vergangenheit nicht einfach jemand ist, der das Leben hinnimmt, sondern ihm auf den Grund geht. Auch die Figur des Luzifer empfand ich als faszinierend, gerade auf Grund der Tatsache, dass man in diesem Band erfährt, was sich in seinem Umfeld abspielt, aber ob die Handlungen durch ihn bestimmt werden oder fremdbestimmt sind, bleibt lange unklar. Den Schreibstil kann ich nur als packend und fesselnd beschreiben, denn ich konnte mich von dem Buch einfach nicht lösen. Am Ende erwartete mich ein böser/genialer Cliffhanger, der in mir sofort den Wunsch weckte, am liebsten gleich weiterlesen zu wollen, weil ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Joschi/Luzifer weiter geht. Als abschließendes Fazit kann ich sagen, dass es sich bei diesem Buch aus meiner Sicht um einen faszinierenden und überaus packenden Auftakt der Luzifer-Chroniken handelt, der in mir das Bedürfnis weckte, in diese Geschichte voll und ganz einzutauchen.



Bewertung

Von Markus Tillmanns bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor über sich:
„Sie wissen, warum wir Sie anhalten?“ Das Gesicht hinter der Frage scheint aus einem amerikanischen Polizeiverhör zu stammen. Und es gehört definitiv dem bösen Cop.
Ich überlege fieberhaft. Aber es will mir nichts einfallen. Ich bin noch zu abgelenkt.
„Verdammt, machen Sie die Scheibe richtig runter!“
Ich drücke den elektrischen Fensteröffner. Surrend verschwindet das Glas vollständig.
Der Polizist schneidet mir mit dem Taschenlampenstrahl ins Auge. Dann leuchtet er das Innere des Peugeot aus. „Was zum Teufel ist denn hier passiert?“
Ich bin mir nicht sicher. Die Tasche auf dem Beifahrersitz ist offen. Da war eine Windbö. Meine Sachen haben sich explosionsartig im Wagen verteilt. Ein Blatt meines neuen Manuskriptes hängt am Innenspiegel. „Ich weiß nicht genau“, sage ich unsicher. Ich war vorhin sehr abgelenkt. Und ich bin über irgendeine … Unebenheit gefahren.
„Sie wissen, warum wir Sie anhalten!“
Oh Gott, das wird doch nicht …? Vor dem inneren Auge sehe ich einen Film ablaufen, wie ich zwei Waisenkinder im Dunkeln überfahren habe. Nachts auf Landstraßen spielen hier immer Zwillinge. Es ist geradezu unheimlich.
„Was zum Teufel ist d a s da?“ Der Mann deutet auf meinen Kopf.
Ich fasse mir in die Haare. Sie kleben zusammen. „Ein Kaugummi“, sage ich. Froh, endlich einmal eine Frage beantworten zu können.
Der Polizist guckt nicht so, als ob er die Freude teilen würde. Er dreht sich zu seinem Kollegen um. „Wen haben wir denn da gerade noch erwischt?“ Die harten Augen kommen zurück. „Zeigen Sie jetzt die Fahrerlaubnis!“
Ich werfe rasch einen Blick in den Rückspiegel, um das Entsetzliche zu sehen. Aber das Blaulicht überall blendet mich.
„Den Führerschein!“
„Ja, ja. Sofort.“ Ich fasse in die Innentasche meiner Jacke. Da ist: nichts.
Nein!
 „Wird´s bald!“
„Ich … Sofort.“ Ich greife in die beiden Seitentaschen. Halstabletten, Öko-Purex-Taschentücher, ein Einkaufszettel von letztem Sommer. Kein Führerschein.
Oh, scheiße!
„Ich … es tut mir leid. Ich kann die Fahrerlaubnis nicht finden.“
Die unbarmherzige Lampe kommt zurück und sticht mir in die Augen. „Ach, so ist das.“
Der Mann reicht mir etwas herein. Führerschein. Tillmanns, Markus.
„Ist Ihnen hinten rausgesegelt. Machen Sie doch wenigstens e i n e Scheibe hoch.“
Ich nicke. Und drücke den elektrischen Fensterheber.
Surrend schließt sich das Glas wieder. (übernommen von HP)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei
 



bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 24. April 2015

[Kinderbuch-Rezension] Guido van Genechten - Papas mit ihren Kindern








Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 22 Seiten
Verlag: aracari; Auflage: 1 (24. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3905945452
ISBN-13: 978-3905945454
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 1 - 3 Jahre
Originaltitel: Papa's met kleintjes
Größe und/oder Gewicht: 15,9 x 2 x 16 cm

Inhalt gem. Aracari:
In diesem besonderen Buch triffst du zehn sehr verschiedene Papas und ihre Kinder. Tiere aus deiner Umgebung, aber auch Tiere aus fernen Ländern. Ein kunstvolles Buch mit viel Witz für Kleinkinder ab 12 Monaten, welches die Sprachentwicklung des Kindes fördert.


Zum Buch:
Passend zu dem Buch "Mamas mit ihren Kindern" hat der Autor Guido van Genechten nun auch die Papas bedacht.

11 Tierpapas werden in diesem für Kleinkinder gemachten Buch dargestellt.
Bis auf das Cover sind sie jeweils auf den Doppelseiten des Buches mit ihren Kindern zu sehen.
Die Bezeichnungen der Tierkinder sind korrekt benannt, so ist das Kind eines Hundes eben ein Welpe. Das Kind kann auf die Weise gleich an die richtige Bezeichnung herangeführt werden.

Wie schon im Vorgänger mit den Müttern sind auch hier die Zeichnungen alle in schwarz / weiß, was für ein Bilderbuch zwar recht ungewöhnlich ist, aber auch die Fantasie des Kindes anregen kann.

Das Buch ist für die Altersklasse 1 - 3 Jahre ausgelegt und genau altersgerecht sind auch die Zeichnungen.
Es ist ein Pappbuch, so dass auch die kleinen Kinderhände es greifen und blättern können.

Das Einzige, was wirklich bitter bei dem Buch aufstößt, ist der hohe Preis. Auch wenn man die Kinder beim Buch angucken beaufsichtigt, kann nicht verhindert werden, dass die kleinen Kinderhände grob mit dem Buch umgehen. Wie schnell geht es, dass es unansehnlich wird oder gar zerrissen wird. Bei dem Preis überlegt man sich zweimal, ob man das Kind damit spielen lässt. 

Ich ziehe aufgrund des Preises keine Pfötchenpunkte ab, weil ich das Buch bewerten wollte und nicht den Preis.

Ein tolles Buch zum Ansehen mit den Kleinsten und der Name Guido van Genechten birgt für Qualität.
Ein sehr schönes Kinderbuch, das ich gern weiterempfehle.

Bewertung:


Zum Autor:
(übernommen vom aracari-Verlag)
Guido van Genechten wurde 1957 in Mol (Belgien) geboren. Er studierte Zeichnen und Malerei sowie Grafik und Fotografie an der Akademie für Kunstwissenschaft in Mol. Im Anschluss arbeitete er viele Jahre in der Grafikbranche. Heute widmet er sich ausschließlich der Illustration von Kinderbüchern.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim 




bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Von Guido van Genechten wurde gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Frauke Scheunemann - Winston 03: Jagd auf die Tresorräuber


Leseprobe




Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Loewe (9. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785581130
ISBN-13: 978-3785581131
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 16 x 3,1 x 21,7 cm

Inhalt gem. Loewe:
Skandal an Kiras Schule: Jemand hat den Tresor mit den Abiklausuren entwendet! Toms älterer Bruder Nico ist verzweifelt und befürchtet, dass die Prüfung nun wiederholt werden muss. Aber wie sind die Unbekannten überhaupt in den abgeschlossenen Raum gelangt? Das riecht nach einem neuen Fall für Kater Winston! Mit tierisch scharfem Verstand, seiner unbeirrbaren Spürnase und der Unterstützung seiner zwei- und vierbeinigen Freunde macht sich Winston daran, das Rätsel zu lösen.

Zum Buch:
Winston kann es nicht glauben. Seine Angebetete Odette hat urplötzlich keine Zeit mehr für ihn. Stattdessen verbringt sie diese mit dem Möchtegernkater Francesco. Und das auch noch zu einer Zeit, wo es wieder einen dringenden Fall zu lösen gibt, ein Fall für die 4 Muskeltiere.
In Kiras Schule ist nämlich eingebrochen worden, es wurde der Tresor geklaut und mit ihm sind auch die Abschlussarbeiten der Abiklasse verschwunden. Klar, dass Winston sich wieder profilieren will, um Odettes Aufmerksamkeit wieder zu erlangen. Schließlich ist Winston der weltbeste Ermittler, oder etwa nicht? ...

Endlich ist er wieder da, der kleine Winston, der weltbeste Ermittler und ein Gourmet ohnegleichen.
Wenn er nicht gerade ans Fressen denkt oder Kiras Großmutter beim Kochen beobachtet, dann genießt er das Leben in vollen Zügen. Schläft, wenn ihm so ist und macht seine Kontrollgänge auf dem Hof und trifft sich dort mit Odette und den anderen Freunden.
Als jedoch Kira mit der Neuigkeit nach Hause kam, dass in der Schule eingebrochen wurde, wird aus Winston wieder "Sherlock Holmes". Kira und ihre Freunde haben sich nämlich auch vorgenommen, die Einbrecher zu finden und was liegt näher, als dass Winston sich an deren Fersen heftet.
Um ein klein wenig Odette zu imponieren und sie von Francesco abzulenken, wagt Winston mit seinen Freunden einen Alleingang ohne die Hilfe der Kinder und er bringt sich und seine Freunde ganz schön in Bedrängnis.

Winston ist einfach ein kleiner liebenswerter Kater, den man ins Herz schließen muss. Das Herz am rechten Fleck und immer bereit, für die Gerechtigkeit einzustehen. Naja, zumindest solange, wie er Odette damit beeindrucken kann.

Ich habe mich mit Winston sehr gern auf die Suche nach den Tresorräubern gemacht, habe über seine Einfälle geschmunzelt und mit ihm und seinen Freunden gebangt, wenn die Not am größten war. Da gab es doch tatsächlich jemanden, der ihnen fast die Felle über die Ohren gezogen hätte. Aber gute Freunde und das Glück sind auch nicht zu verachten, so dass natürlich zum Schluss alles gut ausgeht.

Alte Bekannte trifft man wieder und in die Katzengang hat sich Francesco verirrt, ein Kater aus Palermo, der mit einem hinreißenden deutsch-italienischen Dialekt spricht, der runtergeht wie Öl, wenn man ihn liest. Ich habe mich dabei köstlich amüsiert und noch mehr, wenn man die Reaktionen des eifersüchtigen Winston beobachtet.

Aber auch bei den menschlichen Protagonisten ist so einiges los, das zum schmunzeln animiert oder einen den Kopf schütteln lässt.

Ein weiterer wunderbarer Roman um den kleinen Kater Winston, den man einfach lesen muss. 

Bewertung:


Reiheninfo:
Winston 01: Ein Kater in geheimer Mission
Winston 02: Agent auf leisen Pfoten
Winston 03: Jagd auf die Tresorräuber

Zur Autorin:
(Text übernommen vom Loewe-Verlag)
Frauke Scheunemann, geboren 1969 in Düsseldorf, ist promovierte Juristin. Sie absolvierte ein Volontariat beim NDR und arbeitete anschließend als Journalistin und Pressesprecherin. Seit 2002 ist sie freie Autorin und schreibt zusammen mit ihrer Schwester Wiebke Lorenz unter dem Pseudonym „Anne Hertz“ sehr erfolgreich Romane. Die Gesamtauflage von Anne Hertz beträgt eine Million Bücher. 2010 erschien Scheunemanns erster Solo-Roman Dackelblick, der auf Anhieb zum Bestseller und zum Startschuss einer sehr erfolgreichen Romanreihe wurde. Frauke Scheunemann ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, ihren vier Kindern und Hund Elmo in Hamburg.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin 


Frauke Scheunemann

bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Von Frauke Scheunemann wurden von uns gelesen und rezensiert:



Als Teil von Anne Hertz:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 23. April 2015

[Rezension] Siegfried Langer - Vergelte! (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 290
ISBN: 978-1-477-83071-0
Erscheinungstermin: 10. März 2015 
Format: Taschenbuch
Verlag: Amazon Publishing


Klappentext gem. Amazon:
Was tust du, wenn du die Wahrheit über entsetzliche Dinge weißt, die ungesühnt sind? Nimmst du das Recht selbst in die Hand?
Dominik Weiß ist auf grausame Art zu Tode gekommen. Wie es aussieht, ist der Mörder mehrfach zwischen dem Toten und der Wand hin- und hergelaufen, um seine Fingerspitzen in Blut zu tauchen. Dann hat er sie über die geweißte Strukturtapete geführt, um sich dort zu verewigen.
Zu Beginn der Ermittlungen ahnt Kriminalhauptkommissar Niklas Steg noch nicht, dass dieser Mord der Auftakt zu einer ganzen Serie ist. Beim Täter verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen »Recht« und »Rache«, seine Hemmschwelle wird immer geringer. Und die Zeit arbeitet gegen Steg ...
 

Rezension:
Dominik Weiß führt nach außen hin ein ganz normales Leben. Er ist mit Annika verheiratet, noch kinderlos, hat einen Job bei der Capital Security GmbH und führt alles in allem ein sehr geregeltes Leben. Derzeit ist seine Frau mit zwei Freundinnen zu einem verlängerten Wochenende / Erholungsurlaub unterwegs, sodass er derzeit sein eigener Herr ist. Um so größer ist die Überraschung, als er nach Hause kommt, denn in seinem Schlafzimmer findet er eine Frau in Dominakleidung vor, eine Tatsache, die Dominiks Vorlieben sehr entgegen kommt. Ob es sich bei der Frau um seine Ehefrau oder eine Unbekannte handelt, kann er auf Anhieb nicht sagen, denn die Frau ist in voller Montur und trägt eine Gesichtsmaske. Das etwas an dieser Situation ganz und gar nicht stimmt, merkt Dominik spätestens in dem Augenblick, als er von der Unbekannten mit einer Waffe bedroht wird.

Privatdetektivin Sabrina Lampe hat derweil ganz andere Sorgen. Nicht nur das ihre Tochter Lara sich immer mehr zum problematischen Teenager mit Oköfreund Mojito entwickelt, nein, auch Carsten, ihr Ex-Mann war wieder aufgetaucht und das ausgerechnet bei ihr! Obwohl die Ehe der beiden rechtsgültig geschieden war, hat Sabrina Sorge, dass sie Carstens Charme erneut erliegen könnte, denn wenn er auch sonst nicht viele Vorteile hatte, charmant war ihr Ex auf jeden Fall. Als dieser sie um einen Gefallen für einen Freund bittet, stimmt sie zu, diesem zu helfen, nur um Carsten wieder loszuwerden. Augenscheinlich wird Gerd Lucke von einer Frau gestalkt. Sabrina soll im Auftrag von Lucke herausfinden, wer die Frau ist und wo sie wohnt, damit Lucke sie zur Rede stellen kann. Da Gerd Lucke vorbestraft ist, will er mit dieser Angelegenheit nicht zur Polizei gehen. Worin seine Vorstrafe besteht, offenbart er Sabrina vorerst nicht.

Kriminalhauptkommissar Niklas Steg und seine Kollegin Jasmin Ibscher werden währenddessen zu einem Tatort gerufen. Bei dem Opfer handelt es sich um Dominik Weiß, dem zuerst in die Genitalien geschossen wurde und welcher schlussendlich mit einem Kopfschuss gerichtet wurde. Auffällig ist, dass die Mörderin, denn dass es sich um eine Frau handelt ist den Ermittlern sehr schnell klar, keinerlei Anstalten gemacht hat, ihre Spuren zu verwischen. Sie hat sowohl Fingerabdrücke, wie auch DNA hinterlassen. Schnell steht fest, dass Annika Weiß nicht die Mörderin ihres Mannes ist, aber dass sie etwas darüber weiß, das ist für Niklas und Jasmin schnell klar. Da die beiden nicht bei der Ehefrau weiterkommen, bittet Niklas Sabrina Lampe um Hilfe, denn sie hat sich bereits einmal als große Hilfe erwiesen und Niklas fand Sabrina damals schon ausgesprochen faszinierend ...


2. Band der Niklas Steg / Sabrina Lampe-Reihe! Der Plot wurde wieder spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Geschichte, die hinter dem Mord steckte, denn diese reicht viele Jahre in die Vergangenheit zurück. Die Figuren wurden realistisch und facettenreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich in diesem Band die Figur der Mörderin, denn bis ich in etwa eine Idee hatte, um wen es sich dabei handelte, hatte ich fast das ganze Buch durch und ich muss sagen, ich kann durchaus ihre Motive verstehen. Den Schreibstil empfand ich als sehr fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat und ich mich auf weitere Ermittlungen des Duos Steg/Lampe freue.

Bewertung: 

Von Siegfried Langer bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:
Siegfried Langer, geboren 1966, stand unter anderem als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Sterbenswort ist nach dem Erfolg von Vater, Mutter, Tod sein zweiterThriller bei List. (übernommen von Ullsteinbuchverlage)

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

 
Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei


bedanken, der mir diesen Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.