Freitag, 3. April 2015

[Interview] Das Katzenpersonal befragt Tanja Höfliger

Ich freue mich sehr, dass ich wieder eine Autorin gefunden habe, die bereit ist, sich meinen neugierigen Fragen zu stellen, denn ihr wisst ja, ich liebe es einfach, mehr zu erfahren, als geschrieben steht und immer wieder wurmen mich Fragen, die ich so gerne loswerden möchte. Von daher bin ich sehr glücklich, dass sich TANJA HÖFLIGER bereit erklärt hat, sich meinen Fragen zu stellen.

Folgende Bücher hat Tanja Höfliger bereits geschrieben:





Frau Höfliger, stellen Sie sich uns kurz vor?
Mein Name ist Tanja Höfliger, bin Mutter zweier (fast und ganz) erwachsener Kinder. Seitdem ich die Welt der Bücher mit vier Jahren entdecken durfte, war klar, was ich einmal "werden" wollte. Autorin und Verlegerin!

Wie sieht Ihr normaler Tagesablauf aus?
Mein Tagesablauf gestaltet sich so, dass ich mich zu Tagesbeginn mit meinen beiden Kindern treffe zum Frühstück (natürlich  nur während der Schulzeit). Danach packe ich alles zusammen und gehe nach Gelegenheit in den Wald zum Gehen oder Laufen. Anschließend kümmere ich mich mit Leidenschaft um den Verlag. Zwischendurch wird das Mittagsessen zubereitet. Das Lesen, Meditieren und Schreiben findet dabei immer seine Lücken.

Wie wichtig sind Ihnen der Leserkontakt und das direkte Feedback Ihrer Leser?
Was könnte es Wichtiges geben als das?

Welches Buch befindet sich aktuell auf Ihrem Nachttisch?
Wenn ich keine Manuskripte lese, dann lese ih zur Zeit den Roman "Wie Siddhartha zum Buddha wurd" von Thich Naht Hanh.

Wie schwer ist es Ihrer Meinung nach, sich als Autor auf dem deutschen Buchmarkt zu integrieren?
Ich habe das Gefühl und die Erfahrung machen dürfen, dass die Leser auf dem deutschen Buchmarkt unglaublich neugierig und sehr offen sind. 
Das macht Freue am Tun. Das gibt vertrauen und Sicherheit. Von Schwere ist nichts zu spüren.

Neben der Schriftstellerei – wie viele Bücher lesen Sie so als Privatperson im Jahr??
Sehr, sehr viele. Dabei darf ich mich glücklich schätzen, dass ich schnell lese und ebenso schnell aufnehme. Es verbleiben nur die Bücher länger als drei/vier Tage auf meinem Nachttisch, die mich aus irgendwelchen Gründen nicht richtig fesseln können.

Mit welchem Buch erwachte Ihre Liebe zur Literatur?
Auch da gab es nicht nur ein Buch, aber um eins zu nennen, welches mich so fesselte, wie den Protagonisten Bastian: "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende. 

Wissen Sie im Buchladen immer genau was Sie wollen oder stöbern Sie stundenlang, um dann doch wieder viel zu viele mitzunehmen?
Beides. Ich weiß sher wohl, was ich suche und möchte, nur um dann nicht mehr aus dem Laden zu kommen. Ist dies geschafft, erfreue ich mich an einem Auto als Träger.

E-Books oder Prints - welche Variante wird favorisiert?
Da ich nach Beendigung meines Lehrerjobs viel Zeit habe, schaffe ich im Durchschnitt etwa 80 Bücher pro Jahr. Frage bitte nicht, wie viele neue jedes Jahr hinzukommen!


Was wünschst du dir für die Zukunft?
Eindeutig Prints.
Ebook verbinde ich mit Arbeit. Darauf lese ich hauptsächlich Titel, die mich zwar interessieren, sie aber aus Platzgründen nicht im Regal stehen haben möchte. Ansonsten bevorzuge ich das Knacken beim Aufschlagen eines frisch gedruckten, wohlduftenden Buches, dessen Einband ich mit meinen Händen liebend gerne berühre. 


Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Glückliche, friedvolle und sich liebende Menschen.

Für Ihre Bücher haben Sie den Fabulus-Verlag gegründet. Wie kam es  zu dieser Entscheidung?   
Ich glaube, dies stand schon fest, als ich mit fünf Jahren zu meinen Eltern ins Bett gekrochen bin, mein Lieblingsbuch unter dem Arm, mit der Bitte, mir beim Lesen Gesellschaft zu leisten.
Seither liebe ich das Lesen im Bett Sowohl mit, wie auch nur in Gesellschaft durch die Protagonisten.


Gibt es für den Protagonisten Daniel der Cináed-Trilogie ein Vorbild aus Ihrem Umfeld?
Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. Spontan geantwortet würde ich meinen Sohn nennen.

Wie kamen Sie auf die Idee, eine Trilogie um "magische" Stifte zu entwerfen? Hierbei handelt es sich ja eher um ungewöhliche Gegenstände, wenn es um eine magische/mystische Geschichte geht.
Auch in dem scheinbar gewöhnlichsten Menschen, im ganz normal wirkenden Gegenstand können meiner Meinung nach ungeheuerliche Fähigkeiten und Dinge stecken. Dessen war ich m ir sicher, als sich Cináed in meine Gedanke eingeschlichen hat.

Gibt es zwischen Ihnen und der Figur der Lou der Cináed-Trilogie Gemeinsamkeiten, außer der Vorliebe für den Protagonisten Daniel?
Eine liebe Freundin aus Japan steckt glabue ich in Lou. Sie ist die Tochter einer japanischen Familie, mit welcher wir uns angefreundet haben. Leider führte sie der Weg ihrer Eltern zurück nach Japan.
MIch selbst sehe ich mehr in der Mutter von Daniel. Man weiß sehr viel vom Leben, man sollte jedoch jeden Menschen seinen eigenen Weg suchen lassen, ohne sich zu sehr einzumischen. Auch wenn das im Buch, wie auch im Leben erst einmal komisch und befremdend wirken kann. 


Können Sie uns schon Details zum Abschlussband verraten und wann dieser veröffentlicht wird?
Im Juni 2015


Herzlichen Dank an Tanja Höfliger für die Beantwortung der Fragen.
 

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