Samstag, 11. April 2015

[Rezension] Lucinda Riley - Schwestern 01: Die sieben Schwestern



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (9. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313945
ISBN-13: 978-3442313945
Originaltitel: The Seven Sisters 1 - Maia
Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 4,4 x 22 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, ein befreundeter Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

Zum Buch:
Maia ist von 6 Schwestern die Älteste. Alle wurden von Pa Salt aus der ganzen Welt adoptiert. Er benannte sie nach den sichtbaren Sternen der Plejaden, einem Sternenhaufen im Sternbild des Stieres. Man nennt sie auch das Siebengestirn oder auch im Volksmund "Die sieben Schwestern".
Die Namen für die 7 Schwestern standen schon fest, bevor die Adoptionen vonstatten ging, aber zu einer 7. Schwester kam es nie, es blieben 6.

Maia blieb, im Gegensatz zu ihren Schwestern, zu Hause bei ihrem Adoptivvater. Sie übersetzte Bücher vom russischen und portugiesischen ins französische, was ihre Muttersprache ist.
Umso geschockter ist sie, als sie während eines Kurzurlaubes erfahren muss, dass ihr geliebter Vater urplötzlich verstorben ist. Es bricht nicht nur für sie eine Welt zusammen.
Ihr Vater hinterließ jeder Schwester einen Umschlag mit Hinweisen nach ihrer Herkunft.
Erstaunt muss Maia erfahren, dass ihre Wurzeln in Rio de Janeiro liegen. Kurz entschlossen macht sie sich auf den Weg und versucht mehr zu erfahren über sich und die Vorfahren ...

Maia d’Apliese fasst allen Mut zusammen, den sie aufbringen kann und fliegt nach Rio de Janeiro, denn nach dort gibt es einen Hinweis von Pa Salt. Eine Adresse, unter der ihre Urgroßmutter Izabela Bonafacio gelebt hatte und die auch heute noch existiert. Dort wird sie aber schnöde abgewiesen von einer Frau, die offensichtlich ihre Großmutter ist.
Unterstützung erfährt Maia von einem Schriftsteller, dessen Buch sie übersetzt hatte und den sie dort kennenlernte. Ihn fasziniert die Geschichte und so machen sich beide daran, die Wahrheit, die da irgendwo stecken muss, zu finden.
Die Wahrheit führt sie 80 Jahre in die Vergangenheit. Zurück in die Zeit, in der die Christusstatue von Rio de Janeiro am Entstehen war.

Neben einer Liebesgeschichte ist der Leser auch hautnah an der Entstehung der 30 m hohen Christusstatue dabei. Während der Entwurf der Statue von einem brasilianischen Ingenieur stammte, wurden Kopf und Hände in Frankreich gefertigt und nach Brasilien verschifft.
In dieser Zeit und eng verbunden mit dem Bau der Statue lebte Izabela, deren Leben und Geschichte Maia aufräufelt.
Maia lernt nicht nur ihre eigene Herkunft kennen, sondern sie lernt auch über sich selbst, erkennt, wer sie ist.

Lucinda Riley ist es wieder einmal gelungen, mich in ihren Bann zu ziehen. Mit diesem Band beginnt sie eine Reihe von 7 Romanen, die sich um die Schwestern drehen. 
Ihr ist es gelungen, gekonnt die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Durch ihre hervorragende Recherche fühlt man sich als Leser mittendrin in einem Geschehen, das 80 Jahre zurückliegt. Man taucht ebenso ein in das vergangene Rio de Janeiro wie auch in das Paris vergangener Zeiten.
Es erlebt eine Geschichte, die einen nicht loslässt.

Über Pa Salt habe ich mir so meine eigenen Gedanken gemacht, wie auch über einen gesprochenen Satz im Buch, der mich nicht mehr losgelassen hat. Ich denke, dass dieser Satz irgendwie mit dem Vater in Verbindung zu bringen ist und lass mich diesbezüglich überraschen, ob da noch was in die Richtung in den Folgebänden kommt.

Für mich war es ein absolutes Leseerlebnis, mit Maia ihre Vergangenheit zu erforschen und ihr dabei zusehen zu können, wie sie selbst aus ihrem tiefen Loch wieder heraus und zu sich selbst findet.
Lucinda Riley ist inzwischen mit zu einer meiner Lieblingsautorinnen avanciert und ich kann es nicht erwarten, den 2. Teil in Händen zu halten.

Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

Reiheninfo:
Schwestern 01: Die sieben Schwestern
Schwestern 02: Die Sturmschwester
Schwestern 03: Die Schattenschwester

Bewertung:



Zur Autorin:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.





Von Lucinda Riley wurden gelesen und rezensiert:

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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