Freitag, 22. Mai 2015

[Kinderbuch-Rezension] Pebby Art - Auf und weg!


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 76 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1493558994
ISBN-13: 978-1493558995
Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 0,5 x 22,9 cm

Inhalt gem. Amazon:
Emmas Papa hat die Familie verlassen. Und Auf und weg! sind dann auch Emma und ihr lebendig gewordenes Stoffpferd Floh. Im Räuberwald sind die beiden gelandet und das Abenteuer beginnt. Doch während Floh hier nach Emmas Papa sucht und zusätzlich noch gerne einen Schatz finden würde, sucht Emma aus einem ganz anderen Grund den Schutz des Waldes auf. Sie versteckt sich dort, denn sie ist sicher, dass auch ihre Mama sie verlassen wird. Da haut sie lieber selbst ab.
Unheimlich wird es, als sie merken, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich im Räuberwald herumtreiben …

Zum Buch:
Emmas Eltern haben sich getrennt.
Nicht unüblich, gibt sich Emma die Schuld, dass ihr Papa gegangen ist. Jetzt sieht es so aus, als würde ihre Mutter sie auch nicht mehr haben wollen, deshalb soll sie zur Oma gehen.
Ihre einzige Stütze ist Floh, ihr plüschiges Spielzeugpferd, das plötzlich reden kann und lieber Heinz heißen würde.
Gemeinsam machen sich beide auf den Weg, um Papa zu suchen und erleben Abenteuer...

Ein schweres Thema, die Trennung der Eltern. 
Wie bringt man es den Kindern bei und wie erleben sie diese Situation, die für sie völlig neu und schlecht beherrschbar ist?

Die Autorin Pebby Art hat sich dieses Themas angenommen und für Kinder eine altersgemäße Geschichte geschrieben. Gleichzeit dazu hat sie das Buch mit eigenen Illustrationen aufgepeppt.

Emma, die die Tatsache hinnehmen muss, dass ihr Papa jetzt woanders wohnt, kommt schwer mit der Situation klar. Ihre Freundin merkt nicht, dass sie etwas bedrückt und so hat sie niemanden, mit dem sie darüber reden kann. Die Eltern kommen dafür nicht in Frage, denn die haben das Dilemma ja verursacht. Nur leider haben sie vergessen, darüber auch mit Emma zu reden, damit diese es verstehen kann.
Sie hat nur Floh, ihr Pferdchen, das durch ihre Tränen zum Leben erweckt wurde. Es hilft ihr in der schweren Zeit und spricht mit ihr. Von ihm fühlt sich Emma verstanden.
Sie landet mit ihm im Wald und erlebt dort so einiges, wird von ihrem eigentlichen Kummer ein wenig abgelenkt.

Das Buch ist sicherlich in erster Linie an die Zielgruppe gerichtet, die es auch betrifft, Trennungskinder. 
Die Autorin macht es dem Leser leicht, an dem Gefühlsleben und den Gedanken von Emma teilzunehmen, sie aus der Sicht eines Kindes zu erleben.
Es zeigt deutlich, dass nicht alle Entscheidungen über die Köpfe der Kinder gemacht werden sollten. Zumindest sollte man die Gelegenheit nutzen und es ihnen erklären, sonst suchen sie sich ihre eigenen Erklärungen, die mit der Realität so gar nichts zu tun haben.
Sehr einfühlsam geht die Autorin das Thema an und regt nicht nur die Kinder zum nachdenken und überdenken an.

Das Buch ist mit einfachen Worten geschrieben, kindgerecht für die Alterklasse der Schulanfänger. Es ist mit großer Schrift gedruckt, so dass es sich nicht nur zum Vorlesen bestens eignet, sondern auch zum selbst lesen.
Kinder lesen eine Abenteuergeschichte und nehmen gleichzeitig wichtige Informationen auf.

Ein ausgesprochen gelungenes Buch, das sich nicht nur an Trennungskinder richtet, sondern das es einfach Wert ist, von allen gelesen zu werden.
Ich empfehle es sehr gern weiter.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Amazon):
Pebby Art liebt humorvolle und spannende Geschichten. Und es begann damals, als sie noch die Grundschule in Ibbenbüren besuchte, dass sie das Schreibfieber packte und sie dazu brachte, ihre Katze in einer Geschichte zu verarbeiten. Etwas später war der Hund ihrer Freundin dran. 
Mittlerweile verhilft sie auch fremden Tieren zu liebevollen Charakterzügen, selbst Stofftieren haucht sie Leben ein, so geschehen in "Auf und weg!" und in "Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd". In ihrem Werk "Lieber Gott, wo steckst denn du?" machen sich zwei Hamster auf die Suche nach dem lieben Gott. 
Pebby Art hat ein literaturwissenschaftliches Studium absolviert. Sie hat ein Zertifikat der Axel Andersson Akademie aus Hamburg für die Belegung des Belletristikkurses. Da sie zusätzlich gerne den Zeichenstift schwingt, hat sie auch noch einen einjährigen Kurs zum Comic- und Karrikaturzeichnen absolviert. So sind sämtliche Zeichnungen ihrer Bücher ihrer Zeichenfeder entsprungen. 
Pebby Art ist verheiratet, hat drei Kinder, ein Pferd und eine Katze (zum Bedauern des jüngsten Sprosses und zur Freude der Katze hat sie keinen Hund). 
Und damit das Schreibfieber im Umlauf bleibt und auch der Zeichenstift nicht zu kurz kommt, unterstützt sie als Dozentin Schreib- und Zeichenbegeisterte.


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin 




bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

1 Kommentar:

Pebby Art hat gesagt…

Hallo ihr Katzenfreaks:),
ich danke dir, Monika, sehr für diese schöne Rezi und werde das gleich mal mit meiner Katze Koko feiern. Wahrscheinlich wird sie mir zwar eins mit ihrer kratzigen Pfote überbraten, falls ich zu ausgelassen mit ihr herumhüpfe - aber egal, da müssen wir durch. Wir machen jetzt Party!
Euch allen ein schönes Pfingstwochenende und falls ihr noch mehr ausgelassene Tiercharaktere kennenlernen möchtet, schaut einfach mal auf meiner Website www.pebbyart.blogspot.de vorbei.
Ich freue mich immer über Besucher.
Viele liebe Grüße
Pebby Art