Mittwoch, 15. Juli 2015

[Rezension] Carolyn Lucas - Liebe unter dunklem Stern


Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 142 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (6. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1502814153
ISBN-13: 978-1502814159
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 0,9 x 20,3 cm

Inhalt gem. Amazon:
"Nur ein tragisches Ende lässt Liebesgeschichten unsterblich werden." Vier Liebesgeschichten und ein Märchen für alle, die "Romeo und Julia" mögen: Eine junge Frau, die einen Mann sucht und einen Engel findet. Ein Vampir, der erst die Liebe erkennt, als es zu spät ist. Die Dienerin eines Engels, die ihrer Liebe beraubt wird. Ein Student, der der Liebe wegen ein außerordentliches Opfer bringt. Und eine Füchsin, die einem Mann hilft, eine Göttin zu finden.

Zum Buch:
In den meisten Fällen erwartet man bei seiner Lektüre ein positives Ende.
Nicht so, wenn man das Buch von Carolyn Lucas liest.
Hier geht keine Liebe gut aus, gibt es kein Ende, bei dem der Held mit seiner Liebsten in den Sonnenuntergang reitet.

Das Buch beinhaltet 4 Kurzgeschichten und 1 Märchen, in denen Engel, Vampire, Gargoyles und andere magische Wesen ihr Unwesen treiben.

Nicht jede Geschichte endet tödlich wie die von Romeo und Julia.
Aber zumindest endet jede Geschichte und jede Liebe und hinterlässt die Sehnsucht nach Liebe.

Gleich bei der ersten Geschichte hatte ich stark das Gefühl, dass ich sie schon kenne, was nicht sein konnte. Nachdem ich gelesen habe, dass es wie die Vorgeschichte zum Buch "Vermächtnis der Engel" ist, war mir alles klar.

Es sind Geschichten, in denen die Liebe eine zentrale Rolle spielt, aber keine Erfüllung findet. Da ist es egal, ob man schon 250 Jahre zusammen ist oder ob man Angst vor der Verantwortung hat, wenn ein Engel für eine Frau seine Unsterblichkeit aufgeben will.

Ich bin, wie schon des öfteren erwähnt, kein großer Freund von Kurzgeschichten. Kaum ist man in ihnen eingetaucht, hat sich mit den Protagonisten angefreundet, da ist man urplötzlich schon wieder am Ende. Und doch lese ich sie ab und an und kann mich auch an kurzen Geschichten erfreuen.
Von den Geschichten in diesem Buch hätten die ein oder andere das Potential, zu einem Roman ausgearbeitet zu werden. Sie haben ein interessantes Thema und Protagonisten, die man gern länger begleitet hätte als nur über ein paar Seiten.

Das Cover des Buches finde ich sehr gut gelungen. Das Motiv der Frau am Wasser und die Farbsetzung von Lila / Schwarz spricht mich persönlich sehr an.

Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr, so dass ich mich immer freue, wenn ich etwas zu lesen von ihr in die Finger bekomme.
Mit diesem Buch erlebt man kurzweilige Unterhaltung mit Geschichten, die der Fantasy zuzuordnen sind.

Kurzzeitig bin ich in andere Welten eingetaucht, habe mich mit Engeln und Vampiren umgeben und jedes Ende einer Liebe bedauert.
Wer auf Kurzgeschichten, Engel, Vampire u.ä. steht, dem empfehle ich sehr gern dieses Buch.

Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen von Amazon)
Russische Märchen, die Erzählungen aus 1.001 Nacht und Kalif Storch sind die Geschichten, die in Carolyn Lucas die Liebe zum Lesen erweckten. Der Phantastik ist sie auch als Erwachsene treu geblieben und zählt Die unendliche Geschichte, Der Herr der Ringe und Ein Lied von Eis und Feuer zu den Büchern, die sie immer wieder liest.

Die Idee zu "Vermächtnis der Engel" kam ihr, als sie aus dem Balkonfenster schaute und sich fragte, was wäre, wenn dort jetzt ein Mann schwebte. Natürlich kein schlichter, sondern ein goldener.



Von Christiane Lind / Chris Lind / Laura Antoni / Carolyn Lucas wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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