Donnerstag, 15. Oktober 2015

[Buchpremiere] Veit Etzold stellt "Todesdeal" vor

Mittwoch Abend, gefühlt ist (fast) die gesamte Buchwelt auf dem Weg nach Frankfurt zur Buchmesse - nur das Katzenpersonal ist Zuhause geblieben, doch obwohl derzeit dieses jährliche Großereignis stattfindet, so ist auch bei uns buchlastige Kultur angesagt ^^

Endlich war es soweit, Veit Etzold stellte sein neues Buch "Todesdeal" vor. Rechtzeitiges Erscheinen sichert ja bekanntlich die besten (Park)Plätze, denn am Berliner Kriminal Theater ist die Parkplatzsituation mitunter recht angespannt, doch wir hatten Glück und fanden direkt einen Parkplatz in der direkten Umgebung. So viel Glück hatten aber nicht alle, sodass die Buchpremiere etwas verspätet begann, denn ein paar Nachzügler mussten etwas länger suchen.


Dann ging es los. Veit berichtete kurz, wie er und seine Frau Saskia sich kennengelernt haben und was er nicht richtig wiedergab, korrigierte Saskia umgehend aus dem Publikum, denn auch sie war anwesend, um ihrem Mann zu lauschen. Anschließend berichtete der Autor uns von einem Erz mit Namen Coltan, welches in seinem Buch eine wichtige Rolle spielt und auch in unserem täglichen Leben, denn unsere modernen Kommunikationsgeräte, sei es Smartphone, Tablet, Laptop, etc. all diese Coltan beinhalten. Ferner berichtete er uns kurz von Martin Fischer.


Anschließend las er uns eine erste Textpassage vor, in der Martin im Kongo durch einen Dschungel gejagt wird und hierbei wird er wirklich gejagt, denn jemand hat es auf ihn und seine Begleiter abgesehen und es werden im Laufe der Flucht immer weniger, die an seiner Seite fliehen. Alles in allem war während dieser vorgetragenen Textpassage die Spannung im Raum zum Greifen nah.

Veit Etzold lesend

Nach Beendigung dieser ersten Passage berichtete der Autor über die geschichtliche Entwicklung des Kongo (ehemals Zaire) und dessen ehemaligem Präsidenten Mobutu. Doch nicht nur das. Veit Etzold hatte einen Gast im Publikum, der Mobutu persönlich vor vielen Jahren kennengelernt hat. Es handelte sich um Volker Schlegel, einen ehemaligen Botschafter, der die ein oder andere (durchaus lustige) Anekdote aus seinem Diplomatenleben erzählte. 

Volker Schlegel und Veit Etzold

Im Anschluss wurde eine zweite Textstelle vorgelesen, in der uns der Autor aufklärte, wie es dazu kam, dass Martin Fischer, frischgebackener Journalist (der während des Studiums allerdings nicht unbedingt der fleißigste war) zu einem Auslandseinsatz nach Afrika geschickt wurde.

2012 kam Veit Etzold durch einen Freund auf die Idee, einen Roman in Afrika spielen zu lassen und jetzt konnte er sein Werk endlich der Öffentlichkeit vorstellen. 


Veit Etzold in Action


In einem weiteren Lesungspart machte uns der Autor mit Andreas Schmidt bekannt, der die unangenehme Aufgabe übernehmen musste, die Leitung der Einheit Tiamat zu übernehmen, welche die Rohstoffsicherung für Deutschland gewährleisten soll - definitiv keine schöne Aufgabe, zumal dies legal wohl nicht immer machbar ist.

Nach dieser Textpassage gab es noch ein Gewinnspiel, in dem es Recherchematerial und ein Original-Manuskript zu gewinnen gab - aber Himmel, solch eine vorbildliche Teilnahme haben wir auch noch nicht erlebt. Da war eine Frage noch nicht einmal zu Ende gestellt, schon schallte es aus (fast) allen Ecken und Enden des Raumes Antworten - die Preise haben also reißenden Absatz gefunden. 

Abschließend gab es noch einen weiteren gelesenen Abschnitt, in dem Martin Fischer zusammen mit seinem Kollegen Bernd (den er begleitet), die Reisevorbereitungen für ihr Afrika-Abenteuer treffen und ehrlich, wer hätte gedacht, an was man da alles denken muss.

Veit Etzold


An dieser Stelle möchte wir uns herzlich bei Veit Etzold bedanken, der uns zu dieser Lesung eingeladen und uns einen spannenden Abend beschehrt hat und vor allem Kerry neugierig auf das Buch zurückließ.

 Büchertisch - Abteilung Todesdeal

Büchertisch - Abteilung Clara Vidalis
 
Kerry und Kleeblatt

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