Freitag, 4. Dezember 2015

[Lesung] Micaela Jary liest aus "Sterne über der Alster"

Donnerstag Abend und das Katzenpersonal geht nicht etwa nach der Arbeit nach Hause, nein, es hatte noch ein Date.
Ein Date mit der Autorin Micaela Jary, die uns in der Buchhandlung "Die Buchfinken" aus ihrem neuesten Buch "Sterne über der Alster" vorlesen wollte.



Das Buch "Sterne über der Alster" ist der Folgeband von "Das Haus am Alsterufer". Kleeblatt hat es bereits gelesen und war von Teil 1 so begeistert, dass es Pflichtprogramm für uns war, zur Lesung von Teil 2 zu gehen.

Wie schon des Öfteren erwähnt, sichert rechtzeitiges Erscheinen gute Plätze. So war es auch bei dieser Lesung wieder der Fall. Kerry war schon beizeiten da und organisierte die Plätze, natürlich in der ersten Reihe, wo sonst?

Die Lesung fing auch fast pünktlich an, was man erwähnen muss, denn aus unerfindlichen Gründen klappt das oft nicht.
Die Buchhändlerin stellte Micaela Jary kurz vor und dann ging es auch schon los.


Nachdem klar war, dass der Großteil der Anwesenden auch Teil 1 nicht kannte, berichtete Micaela Jary eine Kurzfassung des Vorgängerbandes, damit es keine Verständigungsschwierigkeiten gab.

Den ersten lesenden Part begann sie mit Kapitel 2, was schon ein wenig ungewöhnlich ist. In diesem erfuhren wir, was aus der Protagonistin Lavinia geworden war. Sie lebte in Spa in Belgien und wurde im Kriegsdienst in einer Telefonzentrale eingesetzt. Dort hörte sie ein Telefongespräch mit an, in dem es um die Ermordung von Kaiser Wilhelm II geht. Sie wurde kaisertreu erzogen und kann nicht glauben, was sie hörte. Sie will versuchen, diesen Mord zu vereiteln bzw. den Kaiser zu warnen.


Weiter ging es dann mit Kapitel 5, welches ebenfalls in Spa spielte. Hier geht es  um die Abdankung Kaiser Wilhelms II, welche die Autorin in ihrem Buch so festgehalten hatte, wie sie seinerzeit tatsächlich stattgefunden haben soll. Dank gründlicher Recherchen ist es ihr gelungen, historische Schriften zu studieren, die diese zum Inhalt hatten.

Das letzte von ihr vorgetragene Kapitel war das erste. In diesem erfuhren wir von den Ängsten und Sorgen des Dienstmädchens Klara, denn Deutschland war zu dieser Zeit im Umbruch und das spürte auch das Dienstpersonal.

Im Anschluss an die Lesung durften Fragen gestellt werden und das Angebot wurde reichlich genutzt.
So erfuhren wir ein klein wenig aus der Kindheit von Micaela Jary, denn die Örtlichkeiten, die sie als Kind mit ihren Eltern in Hamburg bewohnten, sind auch in das Buch verlagert worden.
Eine schöne Aufarbeitung, wie wir finden.

Weitere Fragen wurden beantwortet, die den Verlagswechsel von Micaela Jary angingen, zu ihrer Lektorin und viele andere.

Abschließend wurden Bücher gekauft, signiert und wer wollte, konnte noch mit der Autorin ins Gespräch kommen.

Es war ein sehr schöner Abend. Wir durften zum wiederholten Male Micaela Jary lauschen, haben Kerstin Hohlfeld getroffen (wieso haben wir eigentlich kein Foto von ihr?) und einen tollen Abend verbracht.

Vielen Dank an die Buchhandlung, die diese Lesung erst möglich machte.
Kleeblatts Dank geht auch an die Autorin, von der sie ein signiertes Buch erhalten hat.

Kleeblatt und Kerry

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