Donnerstag, 10. Dezember 2015

[Rezension] Otfried Preußler - Krabat



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 272
ISBN: 978-3-522-62053-6
Erscheinungstermin: 18. September 2008
Format:
Hardcover
Verlag: Thienemann




Klappentext gem. Thienemann:
„Bald wirst du erfahren, welche Bewandtnis es mit dem Meister und dieser Mühle hat. Der Tag und die Stunde sind näher, als du vermutest.“

Neugier lockt Krabat zur Mühle am Koselbruch, vor der alle warnen, weil es dort nicht ganz geheuer sei. Ein leichtes und schönes Leben wird Krabat hier versprochen. Doch der Preis dafür ist hoch. Und aus der Verstrickung mit dem Bösen kann ihn nur die bedingungslose Liebe eines Mädchens retten.


Rezension:
Der 14-jährige Betteljunge Krabat kommt mehr schlecht als recht über die Runden. Das Leben ohne Eltern, ohne Vormund ist alles andere als leicht, doch sein Schicksal soll sich wenden. In einem Traum vernimmt er eine Stimme, die ihn zur Mühle am Koselbruch schickt. Dort angekommen, wird er sogleich vom Müller in die Lehre genommen, besser hätte es für ihn nicht laufen können.

Sicher, die Arbeit ist nicht leicht, aber er hat Essen, hat Freunde unter den anderen Müllergesellen und der Müller selbst scheint zufrieden mit ihm zu sein. Das der Müllermeister mehr ist, als es den ersten Anschein hat, ist auch Krabat sehr schnell klar und dennoch wird er bleiben und alles lernen, was ihn der Meister zu lehren hat.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Meister um einen mächtigen Magier, doch er ist keiner der guten Sorte und immer wieder fordert das Leben bei dem Müllermeister Todesopfer. Auch Krabat soll diesen Weg gehen, doch noch hat er eine Chance - denn die wahre und bedingungslose Liebe eines Mädchen kann ihn retten ...


Schwarze Magie und bedingungslose Liebe! Der Plot wurde phantastisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie sich dem armen Betteljungen Krabat erst nach und nach erschließt, was es mit seinem Meister wirklich auf sich hat und wie er nach Lösungen sucht, dem ihm vorbestimmten Schicksal zu entgehen. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Natürlich ist mir die Figur des Krabat hier sehr ans Herz gewachsen, denn obwohl er ein normaler Betteljunge ist, ist er nicht auf den Kopf gefallen und vermag es, hinter die Dinge zu blicken. Den Schreibstil empfand ich als angenehm-düster erarbeitet, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.


Bewertung

Von Otfried Preußer bereits gelesen und rezensiert: (Es ist erst alles sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)


Der Autor:
Otfried Preußler (*20. Oktober 1923 in Reichenberg, Böhmen; † 18. Feburar 2013 in Prien am Chiemsee) war ein deutscher Kinderbuchautor. Seine bekanntesten Werke sind "Der kleine Wassermann", "Der Räuber Hotzenplotz", "Krabat", "Das kleine Gespenst" und "Die kleine Hexe". Die Gesamtauflage seiner in insgesamt 55 Sprachen übersetzten 32 Bücher liegt bei 50 Millionen Exemplaren. (übernommen von Wikipedia)
Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Das Buch habe ich mir geliehen.

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